Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
descriptionToilettenschild
Bakterien gelangen bei Frauen besonders schnell in die Blase. So kann z. B. sexuelle Aktivität bei ihnen zur sogenannten Honeymoon-Zystitis führen.
descriptionToilettentür
Die Symptome sind meistens eindeutig und heftig: Brennen, Schmerzen beim Wasserlassen und ständiger Harndrang sind Anzeichen einer Blasenentzündung.
descriptionPetrischalen
Die Blase ist von Natur aus gut vor Krankheitserregern geschützt. Einigen gelingt es manchmal trotzdem, sich dort anzusiedeln. Die Urinuntersuchung entlarvt sie.
descriptionTabletten
Nur konsequente Therapie schützt vor dem Wiederaufflackern der schmerzhaften Entzündung – aber auch vor einer Ausbreitung in die Nieren.
descriptionPreiselbeeren
Gibt es so etwas wie Blasenpflege? Ja! Viel trinken, warm halten, sorgfältige Hygiene und bestimmte Heilpflanzen sorgen für eine optimale Blasenfunktion.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

Harmlos, aber schmerzhaft

Brennende Schmerzen, häufiger Harndrang: Die Beschwerden bei einer Blasenentzündung sind meist eindeutig. Auch wenn Blasenentzündungen in der Regel harmlos sind, sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.


Im Überblick



Typisch: starker Harndrang, brennende Schmerzen

Harnblasenentzündungen (kurz: Blasenentzündung, medizinisch: Zystitis) äußern sich durch verstärkten Harndrang und stechende oder brennende Schmerzen beim Wasserlassen. Oft kann dann nur tröpfchenweise uriniert werden. Manchmal treten auch Probleme mit der Blasenkontrolle auf und – obwohl immer nur kleine Urinmengen ausgeschieden werden – reicht es dann nicht mehr bis zur Toilette.

Was nicht zu einer einfachen Blasenentzündung gehört, sind Fieber und Schmerzen in den Flanken oder im Rücken. Bei diesen Symptomen sollten Sie keine Zeit verlieren und sofort einen Arzt aufsuchen, damit eine Nierenbeckenentzündung ausgeschlossen beziehungsweise sofort behandelt werden kann. Dasselbe gilt für Blut im Urin.
↑ nach oben

Untere Harnwegsinfekte: meist unkompliziert

Aus der Beschreibung der Beschwerden kann der Arzt meist schon ohne körperliche Untersuchung die Diagnose stellen. Da in der Regel nicht allein die Harnblase, sondern auch die Harnröhre betroffen ist, sprechen Fachleute von einem „unteren Harnwegsinfekt“ im Gegensatz zu einem oberen, bei dem die Nieren und Harnleiter mitbetroffen sind. Letzterer entsteht meist aus einem unteren Harnwegsinfekt.

Tritt ein unterer Harnwegsinfekt nicht öfter als zweimal im Jahr auf, gilt er als unkompliziert. Bei komplizierten Harnwegsinfekten stecken meist Ursachen dahinter, die eine Infektion der Blase begünstigen. Beispiele sind Diabetes mellitus, Fehlbildungen der Niere, Eingriffe in die Harnblase – etwa bei einer Blasenspiegelung oder wenn (beispielsweise im Rahmen einer Operation) ein Blasenkatheter gelegt wird.
↑ nach oben

Vom Arzt abklären lassen

Einfache Blasenentzündungen sind nicht gefährlich und klingen nicht selten spontan wieder ab. Sie unbehandelt zu lassen, ist trotzdem nicht ratsam – einerseits wegen der erheblichen Beschwerden, die sie bereiten können, andererseits weil sonst die Gefahr besteht, dass sich aus einer unkomplizierten Blasenentzündung eine schwere Nierenbeckenentzündung entwickelt. Diese kann im schlimmsten Fall zu bleibenden Schäden führen. Außerdem ist es immer vernünftig, Beschwerden, die immer wieder auftreten, ärztlich abklären zu lassen – das gilt auch für wiederkehrende Blasenentzündungen: Gezielte Untersuchungen können hier Gewissheit geben, dass keine ernste Ursache zugrunde liegt.
↑ nach oben

Urinprobe
© iStockphoto
Auf Nummer sicher: Im Zweifel zeigt die Urinuntersuchung, ob, welche und wie viele Krankheitserreger vorhanden sind.
Frau hält sich den Rücken
© Shutterstock
Ernst nehmen: Bei Blasen- und Nierenbeschwerden sollte man am besten einen Arzt aufsuchen, der dann die entsprechende Behandlung verordnet.