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Gemüse und Vollkorn liefern gute Kohlenhydrate



Kohlenhydrate bestehen aus verschiedenen Arten von Zuckern. Nach dem Essen werden die verdaulichen Kohlenhydrate in ihre Zuckerbestandteile zerlegt und über die Darmschleimhaut in den Körper aufgenommen.

Zu den Kohlenhydraten gehören:
  • Zucker – „einfache Kohlenhydrate“:  Das sind Einfach- oder Zweifachzucker, die auch Mono- und Disaccharide genannt werden. Sie schmecken süß und sind in Obst, Süßwaren, Honig, Milch und süßen Getränken enthalten. Sie werden schnell ins Blut aufgenommen, erhöhen den Blutzuckerspiegel, können auch den Triglyzerid-Spiegel erhöhen und geben nur ein kurzes Sättigungsgefühl.
  • Stärke – „komplexe Kohlenhydrate“: Das sind sogenannte Mehrfachzucker oder Polysaccharide. Sie schmecken nicht süß und sind zum Beispiel in Getreide, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gemüse und Vollkornbrot enthalten. Der Körper baut sie langsamer ab – deshalb sättigen sie länger, die Energie wird gleichmäßiger abgegeben. Isst man Vollkornprodukte und Gemüse, kann man dadurch Blutzuckerspitzen vermeiden.
  • Ballaststoffe – unverdauliche Zucker: Sie sind zum Beispiel in Vollkornbrot, Mohrrüben und Haferflocken enthalten. Sie regulieren die Verdauung, erhöhen den Blutzuckerspiegel nicht und tragen zum Sättigungsgefühl bei.
Empfehlung – In diesen Lebensmitteln stecken gute Kohlenhydrate:  
  • Vollkornbrot
  • eingeweichtes Schrot
  • Buttermilch oder Joghurt mit Leinsamen oder Kleie
  • Vollkornmüsli (zuckerfrei)
  • täglich frisches Obst und Gemüse
  • Schränken Sie den Konsum von Einfachzuckern – zum Beispiel Backwaren – ein und meiden Sie vor allem Weißmehlprodukte (beispielsweise Weißbrot).

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