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Irrtum Nr. 6: Eier erhöhen den Cholesterinspiegel



Lange Zeit galten Eier als die Cholesterin-Quelle schlechthin. Es stimmt zwar, dass Eier viel von dieser Substanz enthalten. Doch schlägt sich das in der Regel nicht auf den Cholesteringehalt im Blut nieder.

Eier © Thinkstock
Der Körper kann Cholesterin auch selbst herstellen. Bei den meisten Menschen wird diese „Eigenproduktion“ gedrosselt, wenn cholesterinreiche Nahrung zugeführt wird, so dass der Cholesterinspiegel im Blut insgesamt nicht ansteigt. Auch wissenschaftliche Studien konnten keinen Zusammenhang zwischen der Menge an verspeisten Eiern und erhöhten Cholesterinwerten nachweisen.1 Außerdem senkt das in Ei enthaltene Lecithin die Cholesterinaufnahme im Darm.

Bei rund einem Drittel der Bevölkerung drosselt der Körper bei Cholesterinzufuhr die Eigenproduktion jedoch nicht. Dann steigt der Spiegel im Blut tatsächlich an. Wie dann im Falle von erhöhten Cholesterinwerten mit dem Verzehr von Eiern umzugehen ist, sollte mit einem Arzt besprochen werden.

Bei der Diskussion um das Cholesterin sollte man eines nicht vergessen: Eier enthalten viele andere wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalzium, Schwefel, Eisen und eine Reihe an Vitaminen (D, B12 und K).

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