Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.

Spezielle Vitalstoffe – Augenerkrankungen



Altersabhängige Makuladegeneration (AMD), altersbedingte Linsentrübung (senile Katarakt) und diabetische Retinopathie sind Augenerkrankungen, bei denen die Ernährung und die Versorgung mit Vitalstoffen eine wichtige Rolle spielen.

Senile Katarakt:

Die Trübung der Augenlinse ist weltweit der häufigste Grund für eine nachlassende Sehkraft und Erblindung. Im Alter verändert sich die Struktur der Linse, sie wird dicker und trübt sich. Für diese Veränderungen werden vor allem oxidative Schäden der Linsenproteine durch freie Radikale verantwortlich gemacht. Eine gute Versorgung mit Vitamin C, E und Carotinoiden kann das Erkrankungsrisiko senken. Diese Versorgung sollten Sie durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung erreichen, denn für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gibt es keine wissenschaftliche Empfehlung. Zu hohe Dosen von Vitamin E beispielsweise können bei Männern das Risiko für die Entstehung von Prostatakrebs erhöhen.

Altersabhängige Makuladegeneration:

Von dieser Erkrankung sind schätzungsweise ein Drittel aller Menschen zwischen 75 und 85 Jahren betroffen. Dabei kommt es im Bereich des gelben Flecks (Makula lutea) der Netzhaut zu Einlagerungen, die zu einer Störung des zentralen Sehvermögens und der Lesefähigkeit führen. Der Bereich des gelben Fleckes besitzt hohe Konzentrationen an Lutein und Zeaxanthin, die ihm die gelbe Farbe verleihen. Eine Studie legt nahe, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C, E und ß-Carotin zusammen mit Zink das Erkrankungsrisiko sowie das Fortschreiten der Krankheit positiv beeinflussen kann. Raucher und auch ehemalige Raucher dürfen jedoch kein ß-Carotin zusätzlich zu sich nehmen. Allgemein werden ungezielte Einnahmen von Nahrungsergänzungsmitteln nicht empfohlen. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung versorgt den Körper in der Regel mit den notwendigen Mikronährstoffen – umgangssprachlich oft Vitalstoffe genannt.

Diabetische Retinopathie:

Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) verursacht Gefäßschäden im ganzen Körper. Auch in den Blutgefäßen der Netzhaut kommt es zu Ablagerungen und Gefäßverengungen, die zu einer starken Verminderung des Sehvermögens führen können. Zirka zwei Drittel aller Diabetiker sind nach zehn bis 15 Jahren von Durchblutungsstörungen der Netzhaut betroffen. Die Zufuhr von Antioxidantien spielt beim Diabetiker generell eine wichtige Rolle, da diese Mikronährstoffe vermehrt benötigt werden. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C und E, Carotinoiden sowie Zink kann vermutlich die Entstehung einer diabetischen Retinopathie verzögern. Auch hier sollte die Versorgung mit den wichtigen Vitalstoffen aus einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kommen. Zusätzliche Nahungsergänzungsmittel sind meist nicht notwendig und auch nicht hilfreich.

Bitte beachten Sie: Die Behandlung von Augenerkrankungen sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.

Mehr Informationen zu Erkrankungen der Augen finden Sie in unserem Themenbereich Augenerkrankungen.
Autoren und Quellen
Weiterführende Themen