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Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)



Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Erblindungsursache in den westlichen Industriestaaten. Betroffene erblinden meist nicht völlig, sondern sind in der Lage, Dinge am Rand des Gesichtsfeldes weiterhin wahrzunehmen. Ein Anspruch auf Blindengeld ist aber möglich.

Auge eines alten Mannes © Thinkstock

Wenn Sinneszellen absterben

Die Erkrankung tritt erst im Alter, meist jenseits des 60. Lebensjahres auf. Deshalb wird sie auch oft als „Altersblindheit“ bezeichnet. Mit der steigenden Lebenserwartung ist diese Augenerkrankung heutzutage häufiger anzutreffen als früher. Bei der altersbedingten Makuladegeneration, die manchmal auch als Makulopathie bezeichnet wird, gehen die Sinneszellen an der Stelle des schärfsten Sehens, der Makula, zugrunde. Die Makula ist nur wenige Millimeter groß, dabei aber für die wichtigsten Sehleistungen zuständig wie Lesen, Erkennen von feinen Details und das Unterscheiden von Farben.

Symptome der altersbedingte Makuladegeneration

Betroffene bemerken zunächst in der Mitte des Blickfeldes, beziehungsweise an der Stelle, die sie genau mit den Augen fixieren, eine verschwommene Stelle oder einen grauen Schatten. Linien können verzerrt wahrgenommen werden. Probleme beim Lesen sind typisch für die AMD. Ein deutliches Anzeichen einer fortgeschrittenen Makuladegeneration ist die Schwierigkeit, Gesichter zu erkennen. Schmerzen verursacht die Augenerkrankung nicht.

Treten ersten Anzeichen, die auf eine altersbedingte Makuladegeneration hinweisen könnten, auf, sollte umgehend ein Augenarzt aufgesucht werden. Manche Therapien sind nur im Frühstadium durchführbar. In der augenärztlichen Praxis stehen Methoden zur Verfügung, mit denen die Netzhaut direkt untersucht werden kann.

Hier erfahren Sie mehr über die Symptome der altersbedingten Makuladedegeneration (AMD).

Ursachen und Risikofaktoren: noch nicht gänzlich geklärt

Über Ursachen und Risikofaktoren ist noch nicht allzu viel gesichertes Wissen vorhanden. Dennoch gelten eine familiäre Häufung, Rauchen und Blutdruck als Risikofaktor.
Hier erfahren Sie mehr über Ursachen und Risikofaktoren der AMD.

Generell wird zwischen zwei Formen der Augenerkrankung AMD unterschieden: der trockenen und der feuchten AMD. Je nachdem, welche Form vorliegt, unterscheiden sich die Behandlungsmöglichkeiten grundlegend.

Mehr zu den Formen der AMD lesen Sie hier.

Was kann ich gegen die altersbedingte Makuladegeneration tun?

Wenn in Ihrer Familie bereits Fälle von AMD bekannt sind, so empfehlen sich ab dem 50. Lebensjahr regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen beim Augenarzt. Bereits vor der augenärztlichen Diagnostik können sie selbst zuhause einen einfachen Test durchführen – den Amsler-Gitter-Test. Dieser liefert erste Hinweise darauf, ob sie an einer altersbedingten Makuladegeneration leiden.

Wie Sie einer AMD vorbeugen können, lesen Sie hier.

Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration

Gegen die chronisch fortschreitende altersbedingte Makuladegeneration (AMD) gibt es bislang noch keine wirkliche Therapie, die die Ursachen beheben kann. Bei der trockenen AMD gilt bisher ein aktiver und gesunder Lebensstil als wichtigste Therapieempfehlung: Bewegung, eine vitaminreiche, gesunde Ernährung und nicht rauchen. Bei der feuchten AMD kann durch Laserbehandlung, photodynamische Therapie, Anti-VEGF-Therapie oder eine operative Therapie das Fortschreiten verzögert werden.

Erfahren Sie mehr über die Therapie einer altersbedingten Makuladegeneration.
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