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Tipps für die Angsttherapie: Worauf Sie achten sollten



Wer unter Panikattacken oder anderen, stark einschränkenden Ängsten leidet, sollte ärztliche Hilfe suchen. Manchmal ist es nicht einfach, den richtigen Arzt zu finden. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse oder bei der regionalen Ärztekammer nach. Auch im Internet finden Sie Ärzte mit Hilfe spezieller Suchmaschinen.

Wie Sie die richtige Therapie finden

Wenn der Arzt eine Angststörung festgestellt hat, sollten Sie einige Dinge beachten:
  • Lassen Sie sich die Diagnose genau erklären. Nur wenn Sie genau wissen, was Sie haben, können Sie sich weiterhelfen.
  • Wenn Sie an der Diagnose zweifeln, haben Sie die Möglichkeit, eine zweite Meinung einzuholen.
  • Wenn auch ein zweiter Arzt zum selben Schluss kommt, versuchen Sie die Diagnose zu akzeptieren. Ansonsten verlieren Sie wertvolle Therapiezeit.
  • Nehmen Sie Kontakt zu einer spezialisierten Einrichtung in Ihrer Nähe (zum Beispiel Verhaltensambulanz einer psychiatrischen Klinik) auf. Dort erhalten Sie Adressen und weitere wichtige Informationen.
  • Wenn der Arzt Ihnen Medikamente verschreibt, informieren Sie sich genau über deren Wirkungsweise und Nutzen. Manchmal sind Medikamente nicht zu vermeiden, aber Sie heilen die Angststörung nicht.
  • Nehmen Sie Beruhigungsmittel nie länger als drei bis vier Wochen ohne Pause ein. Sie können abhängig machen.
  • Treffen Sie sich mit Betroffenen. Kontakte zu Selbsthilfegruppen können Ihnen helfen, mit Ihrer Angst besser klar zu kommen.

Wenn klar ist, dass Sie unter einer Angststörung leiden, informieren Sie sich umfassend über Ihre Erkrankung. Nur wer viel weiß, kann sich selbst helfen. Eine Psychotherapie liefert oft nur den Rahmen für eine Angstbewältigung. Sie selbst sind gefordert, die Therapie mit Leben zu füllen und ihren ganz eigenen Umgang mit ihrer Angst zu lernen.

Hier finden Sie hilfreiche Adressen und Links rund um das Thema Angsttherapie.

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