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Bänderdehnung (Bänderzerrung)



Unsere Bänder (Ligamente) haben die Aufgabe, die Gelenke zu stabilisieren, Bewegungen zu führen oder einzuschränken.

Verletzter Squashspieler © Thinkstock
Die Bänder bestehen aus wellenförmig angeordneten Bindegewebsfasern. Durch ihre Anordnung können sie Kräfte besser puffern und sich in die Länge ziehen.

Häufig treten Verletzungen der Bänder im Bereich von Knie, Ellenbogen, Schulter, Handgelenk oder Sprunggelenk (zum Beispiel beim Fußball, Tennis oder Basketball) auf. Sie können aber auch die Fingergelenke betreffen (zum Beispiel beim Volleyball). Verletzungen der Bänder im Knie werden vor allem durch starke Drehbewegungen beim Skifahren oder Fußballspielen verursacht. Abhängig vom Hergang des Unfalls und der dabei entstehenden Krafteinwirkung erleidet der Sportler entweder eine Bänderdehnung (auch Bänderzerrung), eine Verstauchung (starke Dehnung) oder einen Bänderriss.

Symptome einer Bänderdehnung

Als typisches Symptom zeigt sich bei einer Bänderdehnung, dass die Funktion des betroffenen Körperteils eingeschränkt ist. Außerdem hat der Betroffene Schmerzen, wenn das Band gespannt ist oder das Gelenk bewegt wird. Im Normalfall bleibt bei einer Dehnung ein Bluterguss aus. Die Stabilität des Gelenks ist durch die Bänderdehnung nicht beeinträchtigt.

Behandlung einer Bänderdehnung

Häufig ist es bei einer Bänderdehnung ausreichend, wenn das Gelenk mit Bandagen und Tape-Verbänden stabilisiert wird. Eine Belastung des Gelenks ist zwar möglich, jedoch sollten Sie einige Wochen keinen Sport treiben, um die Gefahr für weitere Verletzungen zu minimieren.
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