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Ursachen und Risikofaktoren für Darmkrebs: der Lebensstil



Die eigentliche Ursache für die Entstehung von Tumoren liegt an der Veränderung im Erbgut von Körperzellen, für die innere und äußere Faktoren verantwortlich sein können. Zu den äußeren Faktoren zählen Tabakrauch, bestimmte Chemikalien, radioaktive Strahlung, UV- Strahlung der Sonne oder auch Virusinfektionen. Bei einer gestörten Immunabwehr werden die entarteten Zellen nicht rechtzeitig erkannt oder ausgeschaltet.

Auch das Alter des Menschen spielt dabei eine Rolle. Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit ab, bestimmte aufgetretene Fehler im Erbgut der Körperzellen zu reparieren. Deshalb treten Krebserkrankungen häufiger in höherem Alter auf.

Falsche Ernährung als Ursache für Darmkrebs

Vermutlich stehen mindestens ein Drittel aller Darmkrebserkrankungen mit falscher Ernährung in Zusammenhang. Außerdem spielen genetische Faktoren und entzündliche Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa eine wichtige Rolle bei der Darmkrebsentstehung.

Es sind eine Reihe von Ess- und Lebensgewohnheiten, die das Risiko, an Darmkrebs (kolorektales Karzinom) zu erkranken, deutlich erhöhen:
  • zu wenig Ballasstoffe, zu viel Fleisch:
    Unsere Nahrung enthält oft nur einen geringen Anteil an Ballaststoffen (Zellulose), an Obst und Gemüse, bei gleichzeitig hohem Anteil an rotem Fleisch (Schweine-, Rind-, Wild- und Lammfleisch) und tierischen Fetten. Man geht davon aus, dass ein Nahrungsanteil von mehr als 80 Gramm tierischen Fetten am Tag das Darmkrebsrisiko um bis zu 90 Prozent erhöht. Vor allem Abbauprodukte der Gallensäuren und des Cholesterins scheinen krebsauslösend auf die Darmzellen zu wirken. Ballaststoffe hingegen verkürzen die Passagezeit des Stuhls und schränken durch die Bindung von Fremdstoffen den Kontakt der Darmschleimhaut mit krebserzeugenden Stoffen ein.
  • häufiger Genuss von stark gesalzenen, gepökelten und geräucherten Speisen
  • hoher Alkoholkonsum
  • Bewegungsmangel

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