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Essstörungen (gestörtes Essverhalten) – wenn die Seele hungert



Jede vierte Frau in Deutschland ist essgestört. Doch immer jüngere Menschen und zunehmend auch Männer haben Essstörungen. So zeigte 2014 in einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung mehr als ein Fünftel der befragten Kinder und Jugendlichen ein auffälliges Essverhalten. Knapp 30 Prozent der Mädchen fielen mit Essstörungen auf.

Teller mit Totenkopf © Thinkstock
Das Körpergewicht von Menschen mit Essstörungen kann ganz unterschiedlich sein. Aber eines haben sie gemeinsam: Ein krankhaftes Verhältnis zum Essen, das vom wahllosen Insichhineinstopfen großer Nahrungsmengen bis hin zur Verweigerung jeglicher Nahrungsaufnahme reicht.

Dahinter versteckt sich meist der hilflose Versuch, mit emotionalen Problemen fertigzuwerden: Innere Konflikte werden über das Essen ausgelebt und das Gefühl der inneren Leere mit Essen gefüllt. Ein geringes Selbstwertgefühl, Kontrollzwang aber auch Kontrollverlust, der Zwang zur Wiederholung und die zunehmende soziale Isolation sind die ständigen Wegbegleiter von Menschen mit Essstörungen.

Begleitende Krankheiten

Erschwerend kommt hinzu, dass Essstörungen oft gleichzeitig mit anderen körperlichen oder psychischen Krankheiten und Abhängigkeiten auftreten – zum Beispiel Bluthockdruck, Diabetes mellitus, Depressionen, Angststörungen, Medikamentenmissbrauch und Alkoholabhängigkeit.

Welche Essstörungen gibt es?

Als Essstörungen im engeren Sinne werden nur die Essgewohnheiten bezeichnet, die gesundheits- beziehungsweise lebensgefährdend sind. Die häufigsten Formen sind: Magersucht (Anorexia nervosa), Bulimie (Bulimia nervosa, Ess-Brech-Sucht) und Binge Eating Disorder (BED, regelmäßige Essanfälle ohne Erbrechen). Es gibt jedoch Mischformen und die Übergänge sind fließend. In den letzten Jahren wird auch über das Krankheitsbild der Orthorexie berichtet, bei der sich die Betroffenen zwanghaft gesund ernähren. Inwieweit es sich dabei um eine echte Essstörung handelt, ist in Fachkreisen noch umstritten.

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