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Gutartige Hauttumoren: Xanthelasmen



Xanthelasmen sind Cholesterineinlagerungen in der Haut. Sie treten meist symmetrisch an den Augenlidern und im Bereich um die Augen auf, sind erhaben und gelblich gefärbt. In der Regel verursachen sie keine Beschwerden.


Ursachen und Entstehung von Xanthelasmen

Geschlossene Augenlider mit Xanthelasmen
© CC Lizenz, Klaus D. Peter, Wiehl
Xanthelasmen an den Augenlidern.
Xanthelasmen entstehen vermutlich aufgrund von Störungen im Fettstoffwechsel – beispielsweise bei erhöhten Cholesterinwerten (Hypercholesterinämie). Auch bei Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Leberzirrhose können die Hautveränderungen an den Augen auftreten. Wenn Xanthelasmen auftreten, ist es sinnvoll die Cholesterinwerte, Blutzucker- und Leberwerte zu kontrollieren.

Xanthelasmen können allerdings auch ohne eine der oben genannten Erkrankung auftreten. Dann handelt es sich eine örtlich begrenzte Fettstoffwechselstörung, bei der Cholesterin in die Haut eingelagert wird.

Behandlung von Xanthelasmen

Stellt der Arzt bei dem Betroffenen mit Xanthelasmen eine Fettstoffwechselstörung fest, wird er diese zunächst therapieren. Normalisieren sich die Blutwerte, bilden sich meist auch die Xanthelasmen wieder zurück.  

Xanthelasmen können auch chirurgisch entfernt werden. Das kann mittels eines Lasers geschehen oder mit einer Elektrokauterisation. Dabei wird mithilfe von Strom geschnitten, ohne dass es zu stärkeren Blutungen kommt – die Hitze verschließt eventuell verletzte Gefäße sofort. Eine weitere Möglichkeit ist, die Einlagerungen mit einer Kürette abzutragen. Einzel stehende Xanthelasmen kann der Arzt auch mit Säure betupfen. Alle diese Methoden behandeln die Einlagerungen jedoch nicht ursächlich. Sie können wieder auftreten.
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