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Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom) oder harmloses Muttermal?



Von allen Hautkrebsarten gilt der sogenannte schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) als der gefährlichste. Der Grund: sein schnelles Wachstums und die frühzeitige Absiedlung von Tochterzellen.

Ein Melanom
© Nat.Cancer Institute/Public Domain
Ein malignes Melanom

Viele Muttermale sind ein Risikofaktor für schwarzen Hautkrebs

Das Melanom geht von speziellen Hautzellen aus, die das Pigment Melanin produzieren (Melanozyten). Bei einem Drittel der Patienten entsteht das Melanom aus einem angeborenen oder neu entstandenen Muttermal.

Ein hohes Risiko für die Entstehung eines Melanoms haben Menschen, die viele Muttermale haben. Eine mögliche Erklärung für diesen Zusammenhang könnte sein, dass mit steigender Zahl an Leberflecken auch die Menge an Zellen steigt, die bösartig entarten können.

Übermäßige UV-Bestrahlung – vor allem in der Kindheit – erhöht das Risiko

Ein weiterer Risikofaktor für die Melanom-Entstehung ist eine starke UV-Bestrahlung der Haut durch das Sonnenlicht. So erhöht sich nach mehreren starken Sonnenbränden vor dem 20. Lebensjahr die Zahl der Leberflecken und anderen Pigmentflecken, wodurch wiederum das Risiko für ein malignes Melanom steigt. Allerdings ist der Zusammenhang nicht so deutlich ist wie beim Basalzellkarzinom oder Plattenepithelkarzinom: Diese entstehen hauptsächlich auf Hautstellen, die sehr der Sonne ausgesetzt sind, wie Gesicht und Hände. Das Melanom entsteht hingegen auch an Hautstellen, auf die nur wenig UV-Strahlung trifft.

Woran erkannt man ein malignes Melanom?

Ein Melanom erkennt der Hautarzt an verschiedenen Merkmalen. Dabei ist die schwarze Färbung das wichtigste Merkmal. Es kann knotig erscheinen oder eher flach mit oberflächlicher Ausbreitung, manchmal kommt es zu Blutungen. In sehr seltenen Fällen ist das Melanom unpigmentiert und dann besonders schwer zu erkennen.

Hier erfahren Sie mehr über die Diagnostik eines malignen Melanoms.
Wie schwarzer Hautkrebs therapiert wird, lesen Sie hier.
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