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Neurodermitis (atopisches Ekzem): Mineralstoffe



Neurodermitis – auch atopisches Ekzem genannt – gehört zu den Erkrankungen des atopischen Formenkreises, denen auch das allergische Asthma und der Heuschnupfen angehören. Bei der Ernährung spielen vor allem Nahrungsmittelallergien als auslösende Faktoren eine zentrale Rolle. Allerdings findet sich nur bei einer Minderheit der Patienten eine Nahrungsmittelallergie. Nach Austestung sollten dann die entsprechenden Lebensmittel gemieden werden.

Häufig werden auch bestimmte Fettsäuren und Mineralstoffe als positiv für Neurodermitiker beschrieben: Gamma-Linolensäure soll bei Neurodermitis zum Beispiel antientzündlich wirken. Eingesetzt wird diese Fettsäure in Form von Nachtkerzen- oder Borretschöl. Die Leitlinien zur Behandlung von Neurodermitis sprechen allerdings keine Empfehlung für die Gabe von Borretsch- oder Nachtkerzenöl aus. Auch das Auftragen von Linolensäure oder die intravenöse Gabe von n-3-Fettsäuren wird nicht empfohlen.  

Zink soll die entzündlichen Veränderungen an der Haut verringern. Probiotische Bakterien fördern eine ausgeglichene Darmflora, die für ein intaktes Immunsystem wichtig ist. Dadurch sollen sie auch allergische Erkrankungen wie Neurodermitis positiv beeinflussen. In den Leitlinien wird jedoch auch der Einsatz von Zink und probiotischen Bakterien nicht empfohlen.

Bitte beachten Sie: Die Behandlung von Neurodermitis sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
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