Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.

So wird die Diagnose Prostatakrebs (Prostatakarzinom) gestellt



Wenn nach einer Früherkennungsuntersuchung, bei der eine digital-rektale Palpation durchgeführt und der PSA-Spiegel bestimmt wird, der Verdacht auf die Diagnose Prostatakrebs (Prostatakarzinom) besteht, bedarf es weiterer Untersuchungen.

Sichere Diagnose durch transrektalen Ultraschall, MRT und Biopsie

Um zu einer sicheren Diagnose zu gelangen und gegebenenfalls herauszufinden, wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist, führt der Urologe zum Beispiel eine transrektale Ultraschalluntersuchung (TRUS) durch. Dabei wird über den After eine Ultraschallsonde in den Enddarm eingeführt.

Eines der besten bildgebenden Verfahren zum Tumornachweis ist die Magnetresonanztomografie (MRT). Bei dieser Untersuchungsmethode, bei der der Patient in einer Art Röhre liegt, wird mit Magnetfeldern gearbeitet, um die inneren Organe bildlich darstellen zu können.

Ein weiteres Diagnoseverfahren ist die Biopsie (Gewebeprobe), bei der aus einem auffälligen beziehungsweise krebsverdächtigen Bereich der Prostata ein Gewebestück gewonnen wird, um es im Anschluss unter dem Mikroskop beurteilen zu können.

Metastasen bei Prostatakrebs erkennen

Bestätigt sich bei einem Patienten der Verdacht auf Prostatakrebs, überprüft der Arzt mithilfe einer Skelettszintigrafie, ob sich bereits Tochtergeschwüre, sogenannte Metastasen, gebildet haben. Die Skelettszintigrafie ist hierfür eine geeignete Methode, da sich die Metastasen bei dieser Krebsart häufig in den Knochen ansiedeln. Um weitere Metastasen zu erkennen, können zusätzlich Ultraschall, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT) und das konventionelle Röntgenbild zum Einsatz kommen.
Autoren und Quellen
Weiterführende Themen