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Spaziergänge und Wanderungen mit Rückenschmerzen



Spaziergänge stellen geringere Anforderungen an die Wirbelsäule als andere Sportarten. Im Allgemeinen verträgt auch eine geschädigte Wirbelsäule eine längere Wanderung gut.

Paar im mittleren Alter beim Nordic Walking. © iStock
Spaziergänge und Wanderungen haben eine günstige Wirkung auf das seelische und körperliche Befinden. Der Kreislauf kommt in Schwung, man hat danach das Gefühl „etwas für sich getan zu haben“.

Mögliche Rückenbeschwerden bei Spaziergängen und Wanderungen

Bei einem ausgeprägten Hohlkreuz oder einem Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke können, nach einer mehrstündigen Wanderung, Rückenschmerzen entstehen. Sie ziehen von der unteren Lendenwirbelsäule in das Becken. Durch die gleichförmige Belastung und das Gewicht des Oberkörpers erhöht sich der Druck in den Wirbelgelenken, die sich mit Schmerzen und der reflektorischen Anspannung der Muskulatur bemerkbar machen.

Diese Beschwerden sind kein Grund, völlig auf jegliche Bewegung zu verzichten. Die Gehstrecke sollte auf ein individuell zuträgliches Maß begrenzt werden. Tragen Sie geeignete Schuhe, die die Belastung der Wirbelsäule reduzieren.

Tipps:
Legen Sie Pausen ein. Benutzen Sie einen Wanderstock, da ein Teil des Körpergewichtes auf den Stock übertragen wird. Vermeiden Sie es, einen großen Rucksack mitzunehmen, da dessen Gewicht die Wirbelsäule zusätzlich beansprucht. Tragen sie geeignetes, dämpfendes Schuhwerk.

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