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Erste Vorsorgeuntersuchung: vaginale Tastuntersuchung



Im Rahmen der ersten Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft wird eine vaginale Tastuntersuchung durchgeführt. Bei der Tastuntersuchung durch die Scheide kann der Arzt oder die Hebamme erkennen, ob die Gebärmutter schon vergrößert ist und sich verändert hat – zum Beispiel fühlt sich das Gewebe durch die vermehrte Durchblutung deutlich aufgelockert an.

Besondere Aufmerksamkeit wird bei dieser Untersuchung auf eventuelle Entzündungszeichen wie etwa Ausfluss gerichtet, damit gegebenenfalls schnell die Therapie eingeleitet werden kann. Denn Entzündungen können immer auch für das Ungeborene gefährlich sein.

Überprüfung des Scheidensekrets und Abstrich

Durch eine Überprüfung des Scheidensekrets lassen sich Störungen des Scheidenmilieus erkennen. Außerdem kann dieser Test Hinweise auf krankheitsverursachende (pathogene) Bakterien geben, die ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt bedingen. Zudem nimmt der Frauenarzt im Rahmen der vaginalen Tastuntersuchung sicherheitshalber einen Abstrich, um ihn auf krankheitserregende Keime und auch auf  Krebszellen – beispielsweise aus dem Bereich des Gebärmutterhalses – zu untersuchen.

Im Anschluss an die Untersuchung trägt der Arzt die vaginalen Tastbefunde in den Mutterpass ein. Bei allen weiteren Vorsorgeuntersuchungen wird das Dokument dann ergänzt.
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