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Calciumantagonisten
Medikamente die eine Kontrolle des Herzschlags und eine Entspannung der Blutgefäße bewirken. Sie werden häufig zur Behandlung des Bluthochdrucks eingesetzt
Präeklampsie (auch: Schwangerschaftsgestose)
Erkrankung in der Schwangerschaft, die sich durch Bluthochdruck und Eiweiß im Urin auszeichnet. Unbehandelt kann sie zu schweren Schäden bei Mutter und Kind führen.
Massenblutung
starke, massive Blutung; im Gehirn: meist im Bereich der Stammganglien durch Einreißen von Arterien bei Bluthochdruck oder unter Einnahme von Phenprocoumon
Mikroangiopathie
Schäden an den kleinen Blutgefäßen, meist im Zusammenhang mit Bluthochdruck, Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselerkrankungen.
Arteriosklerose – Diagnose
Wenn bei Ihnen Risikofaktoren für eine Arteriosklerose vorliegen – zum Beispiel Herz-Kreislauf-Krankheiten in der Familie, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen oder Bluthochdruck – sollten Sie frühzeitig bei Ihrem Arzt eine spezielle Ultraschalluntersuchung, die Duplexsonografie der Halsschlagadern, durchführen lassen. Das ist die Kombination einer herkömmlichen Ultraschalluntersuchung mit einer Dopplerschalluntersuchung. Mit dieser Untersuchung kann der Arzt Dicke und Form der Gefäßwände und die Blutflussgeschwindigkeit feststellen. Ein verlangsamter Blutfluss sowie Veränderungen an der Gefäßinnenwand sind Hinweise auf eine Gefäßverengung. Auch die Dopplersonografie der Bein- und Beckenarterien und die Ultraschalluntersuchung der Bauchaorta gehören zur Standard-Diagnostik der Arteriosklerose. Angiografie ermöglicht präzise Diagnostik Um das Ausmaß und die Art der Verengung (Stenose) einer Arterie genau beurteilen und dann die richtige Therapie wählen zu können, ist die Angiografie das Mittel der Wahl. An den Herzkranzgefäßen setzen Herzspezialisten zunehmend den intravaskulären Ultraschall (IVUS) ein, um die Form und Länge der arteriosklerotischen Plaques zu untersuchen. Dabei wird während einer Herzkatheteruntersuchung zusätzlich eine Ultraschallsonde benutzt, um die Gefäßwand zu untersuchen. Durch weitere Sonden lassen sich auch die Fließgeschwindigkeit und die Druckverteilung im Blutgefäß beurteilen. Standarduntersuchungen  sind das allerdings noch nicht. Forschung: Arteriosklerose anhand von Blutwerten erkennen Laborchemisch werden heute weitere Forschungen unternommen, um zu klären, ob man anhand von Blutwerten die Arteriosklerose früher und sicherer erkennen kann. Möglicherweise werden bald Entzündungsmarker und Akutphaseproteine zur Diagnostik herangezogen.
Diäten – Herzkrankheiten: Wasserhaushalt
Gerade für Herzkranke mit KHK, Angina Pectoris, Herzinsuffizienz oder nach einem Herzinfarkt, ist ein ausgeglichener Wasserhaushalt sehr wichtig. Die Trinkmenge und der Salzgehalt der Nahrung haben Einfluss auf Ihr Herz. Salz hält Wasser in den Blutgefäßen zurück und erhöht so das Blutvolumen in den Gefäßen, was den Blutdruck steigen lässt. Bluthochdruck beansprucht wiederum Herz und Arterienwände stärker, fördert auf Dauer Arteriosklerose und schadet dem Herzmuskel. Sie können selbst Einfluss auf Ihren Wasserhaushalt nehmen, indem Sie: Ihr Essen statt mit viel Salz lieber mit Curry, frischen Kräutern wie beispielsweise Petersilie, Basilikum, Thymian, Majoran, frischer Minze oder Zitronenmelisse, Rosmarin, Koriander würzen. den Konsum von Fertiggerichten und Süßigkeiten wie Keksen und Schokoriegeln reduzieren. Diese Lebensmittel enthalten nicht nur viel Zucker und Fett, sondern oft auch sehr viel Salz. Allerdings zeigen neuere Studien, dass die Ausscheidung von Wasser und der Blutdruck weniger stark durch den Salzgehalt der Nahrung beeinflusst werden, als Mediziner bisher glaubten. Mit einer fade schmeckenden, nahezu salzlosen Kost muss sich heute also niemand mehr quälen. Trotzdem: Wenn Ihre Herzleistung eher niedrig ist, sollten Sie in jedem Fall auf Lebensmittel mit hohem Salzgehalt verzichten. Und: Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt, wie viel Sie trinken sollten und wiegen Sie sich täglich. Bei plötzlicher Gewichtszunahme den Arzt aufsuchen Bei einer Gewichtszunahme von mehr als zwei Kilogramm innerhalb von drei Tagen sollten Sie Ihren Hausarzt verständigen: Die plötzliche Gewichtszunahme bedeutet eine vermehrte Wassereinlagerung und somit eine deutliche Mehrbelastung des geschwächten Herzens. Der Arzt kann mit entwässernden Medikamenten (Diuretika) gegensteuern. Moderater Alkoholkonsum erlaubt Auf Alkohol muss auch ein Herzkranker nicht gänzlich verzichten. Ein halbes Glas Rotwein zum Essen entspannt, senkt ein wenig den Blutdruck und schmeckt. Mit Mengen über 0,1 Liter pro Tag sollten Sie jedoch zurückhaltend sein. Denn Alkohol ist kalorienreich, ohne zu sättigen. Er steigert außerdem den Appetit und führt auf diese Weise leichter zu Übergewicht.
ACE-Hemmer bei Herzerkrankungen
Wirkung und Anwendungsgebiete ACE-Hemmer blockieren die Bildung des körpereigenen Hormons Angiotensin II, indem sie ein dafür benötigtes Enzym hemmen (ACE = Angiotensin Converting Enzyme). Angiotensin II erhöht den Blutdruck. Eine medikamentös gehemmte Angiotensinbildung führt also zur Blutdrucksenkung. Dies wird dadurch erreicht, dass die Gefäße sich erweitern und die Niere mehr Kochsalz und Wasser ausscheidet. Außerdem wirken ACE-Hemmer den krankhaften Veränderungen von Gefäßwand- und Herzmuskelzellen, etwa bei Bluthochdruck, entgegen. ACE-Hemmer gelten als Mittel der ersten Wahl in der Therapie des Bluthochdrucks. Dies gilt besonders, wenn neben dem Bluthochdruck noch eine Herzschwäche oder ein Diabetes mellitus besteht. Auch bei Herzschwäche (chronische Herzinsuffizienz) sind ACE-Hemmer Standardmedikamente bei allen Schweregraden. Krankhafte Nierengefäßveränderungen bei Diabetikern werden durch ACE-Hemmer günstig beeinflusst. Auch Patienten nach einem Herzinfarkt profitieren von einem ACE-Hemmer. Bekannte Vertreter dieser Gruppe sind: Benazepril, Enalapril, Lisinopril und Ramipril. Nebenwirkungen Häufigste Nebenwirkung der ACE-Hemmer ist ein quälender Hustenreiz, der unter Umständen zum Absetzen des Medikaments zwingt. Viel seltener, aber gefürchtet, ist das sogenannte Quincke-Ödem (auch Angioödem genannt), eine rasche Schwellung von Haut und Schleimhäuten, besonders an Augenlidern, Lippen, Wangen und Genitalien. Sind die Atemwege beteiligt, besteht Erstickungsgefahr. Dies stellt einen Notfall dar, der sofort behandelt werden muss. Die blutdrucksenkende Wirkung kann besonders zu Beginn der Einnahme so stark ausgeprägt sein, dass Patienten schwindelig wird oder sie sogar ohnmächtig werden. Manche Ärzte geben ihren Patienten deshalb zunächst eine niedrige Testdosis oder die erste Tablette noch während des Aufenthalts in der Praxis. Nierenfunktion, Blutbild und Salzhaushalt müssen während der Therapie beobachtet werden: Deshalb erfolgen regelmäßig Blutkontrollen. Außerdem können ACE-Hemmer die blutzuckersenkende Wirkung von oralen Antidiabetika und Insulin verstärken. Gegenanzeigen Bei bekanntem Quincke-Ödem sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit dürfen ACE-Hemmer nicht eingenommen werden. Bei Lebererkrankungen und Nierenfunktionsstörungen sind manche Medikamente dieser Gruppe nicht anwendbar. Bei Patienten mit sehr niedrigem Blutdruck muss ein ACE-Hemmer besonders vorsichtig dosiert werden. Kombinationen ACE-Hemmer werden oft mit Diuretika in einem Präparat kombiniert. Der Vorteil: Patienten müssen nur eine Tablette nehmen, die aber zwei Wirkstoffe enthält. Auch mit Kalziumkanal-Blockern werden ACE-Hemmer oft kombiniert.
PAVK – Lebensstil
Für die Schaufensterkrankheit gibt es eine Reihe medizinischer Therapiemöglichkeiten, wie Medikamente sowie interventionelle und operative Verfahren. Doch langfristig wirken sie nur, wenn der Patient seine Lebensgewohnheiten ändert. Das Wichtigste ist der Rauchstopp, da Nikotinkonsum der Risikofaktor Nummer eins ist für die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK). 90 Prozent aller Männer und Frauen mit der PAVK rauchen, nur wenige von ihnen sind bereit, ihre Sucht aufzugeben – dies ist sicherlich einer der hauptsächlichen Gründe für die schlechte Prognose dieser Patienten. Es lohnt sich für die Patienten neben dem Rauchen auch auf alle anderen beeinflussbaren Risikofaktoren einzuwirken. Dies bedeutet: Übergewicht abzubauen,, fettarm zu essen und vor allem die Aufnahme von tierischen Fetten zu begrenzen,, Alkohol und Süßes nur in bescheidenen Mengen zu sich zu nehmen,, Sport zu treiben,, so viele Wege wie möglich zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen,, Diabetes mellitus von einem Arzt mit einer speziellen Diabetes-Ausbildung behandeln zu lassen und sämtliche Vorsorgetermine und -maßnahmen einzuhalten,, Bluthochdruck zu senken, um das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall zu mindern.
Arteriosklerose – Ursachen, Behandlung
Gefäßverkalkung oder Arteriosklerose ist eine der häufigsten Todesursachen. Risikofaktoren sind u.a. Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht, Bluthochdruck.
Tachykarde Herzrhythmusstörungen – Ursachen & Therapie
Schlägt ein Herz mehr als 100-mal in der Minute, so sprechen Mediziner von einer tachykarden Herzrhythmusstörung. Ein hoher Puls ist jedoch nicht immer krankhaft. Beispielsweise haben Säuglinge immer einen recht schnellen Herzschlag. Häufige Ursachen für einen schnellen Herzschlag sind: Aufregung, körperliche Anstrengung, zu viel Kaffee, Nikotin oder Alkohol, Medikamente wie Atropin oder Digitalisglykoside, Fieber, eine Schilddrüsenüberfunktion, sowie plötzlicher Blutverlust und Sauerstoffmangel. Seltene tachykarde Herzrhythmusstörungen wie das WPW-Syndrom (Wolff-Parkinson-White-Syndrom) können auch angeboren sein. Folgende Herz-Kreislauf-Erkrankungen können Ursache für tachykarde Herzrhythmusstörungen sein: Bluthochdruck, Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Herzfehler, Herzinfarkt, Herzentzündungen, Kardiomyopathien Die Diagnose bei tachykarden Herzrhythmusstörungen Für den Arzt ist es wichtig, den Entstehungsort der zu schnellen Erregung zu kennen, denn danach richtet sich die Therapie. Eine von den Vorhöfen oder dem Sinusknoten ausgehende Tachykardie wird als supraventrikulär bezeichnet. Verfallen die Kammern selbst in einen zu schnellen Rhythmus, handelt es sich um eine ventrikuläre Rhythmusstörung. Anhand des EKG kann der Arzt die verschiedenen Tachykardieformen sehr genau unterscheiden. Ein zu schneller Herzschlag kann über längere Zeit unverändert bleiben wie bei der Sinustachykardie, er kann aber auch anfallsweise („paroxysmal“) auftreten.