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Schlaganfall – Risikofaktoren
Der Schlaganfall zählt zu den kardiovaskulären Erkrankungen, denn es handelt sich um eine Erkrankung des Blutgefäßsystems, der meistens eine Arteriosklerose zu Grunde liegt. Es gelten daher alle Risikofaktoren, die zu einer Arteriosklerose führen auch für den Schlaganfall. Die meisten Risikofaktoren sind durch eine Veränderung des Lebensstils beeinfluss- oder vermeidbar. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen: arterielle Hypertonie: Starke Blutdruckanstiege schädigen die Arterienwände und begünstigen deshalb eine Arteriosklerose. Bleibt der Bluthochdruck (die Hypertonie) unerkannt und unbehandelt, steigt das Schlaganfall-Risiko bis um das Zwanzigfache. Fettstoffwechselstörungen: Überschüssige Blutfette und Cholesterin bilden Ablagerungen, sogenannte arteriosklerotische Plaques, diese verengen und behindern den Blutfluss. Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung beugen Fettstoffwechselstörungen und einem Schlaganfall vor. Rauchen: Zigaretten enthalten diverse Substanzen, die die Gefäße schädigen. Es erhöht das Schlaganfall-Risiko im Durchschnitt um das Dreifache. Bei starken Rauchern kann das Risiko sogar bis um das 50-Fache steigen. Zuckerkrankheit: Diabetes mellitus führt nach mehreren Jahren zu einer Arteriosklerose. Dies wiederum kann zu Durchblutungsstörungen des Gehirns führen. Diabetiker haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Vorhofflimmern: Auch Patienten mit einer Herzrhythmusstörung haben ein stark erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Gerade bei Vorhofflimmern, einer Bewegungsstörung der Herzvorkammern, steigt die Gefahr um das Fünf- bis Siebzehnfache. Vorhofflimmern kann als Folge einer Herzkranzgefäßverengung, also einer Koronaren Herzkrankheit und eines Herzinfarktes auftreten. Auch Infektionen mit bestimmten Streptokokken-Bakterien, das so genannte Rheumatische Fieber, können das Herz schädigen und zu Herzrhythmusstörungen führen. Unter Vorhofflimmern leiden sehr viele, vor allem ältere Menschen. Liegen mehrere Risikofaktoren bei einem Menschen vor, summieren sich die Risiken nicht einfach. Die Schlaganfall-Wahrscheinlichkeit potenziert sich. Oftmals können bereits eine gesündere, fettärmere Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Nikotinverzicht schwerwiegende Risikofaktoren ausschalten. Die häufigsten Risikofaktoren für Gehirnblutungen, auch zerebrale Blutungen oder hämorrhagische Infarkte genannt, sind: Bluthochdruck, Alkoholmissbrauch: Die Leberschädigung führt zu Gerinnungsstörungen, erworbene und angeborene Gefäßmissbildungen: Eine Gehirnarterie kann einreißen und zu einem hämorrhagischen Infarkt führen. Besonders hoch ist die Gefahr einer solchen Blutung, wenn noch weitere Risikofaktoren, wie hoher Blutdruck, hinzukommen.
Cushing-Syndrom
Symptomenkomplex, der mit einem erhöhten Glukokortikoid- (siehe dort) Blutspiegel einhergeht. Dabei fallen die Patienten durch ein Vollmondgesicht, Stammfettsucht, Bluthochdruck, Osteoporose
Metabolisches Syndrom
Gemeinsames Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie Insulinresistenz; Risikofaktor für Arteriosklerose.
Kalium
Kaliummangel kann z.B. durch starkes Schwitzen, Erbrechen, Durchfall oder kaliumarme Ernährung entstehen. Ein solcher Mangel macht sich meist in Müdigkeit, Herz-Kreislauf-Störungen (insbesondere Herzrhythmusstörungen) oder Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar. Therapeutisch angewendet wird Kalium bei koronarer Herzerkrankung und Herzrhythmusstörungen, bei Bluthochdruck und im Leistungssport.Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene beträgt 2.000 mg (D-A-CH-Referenzwert). Eine Zufuhrbeschränkung müssen insbesondere Personen mit Niereninsuffizienz beachten. Kalium steuert den Säure-Basen-Haushalt, die Erregung in Muskel- und Nervenzellen, aktiviert Enzyme und ist wichtig für die Herstellung körpereigener Eiweiße. Reich an Kalium sind getrocknete Aprikosen und Weizenkleie, Gemüse wie Brokkoli, Spinat und Kartoffeln, Sojabohnen, aber auch Aprikosen oder Bananen.
Natrium
Starkes Erbrechen, Durchfall oder starkes Schwitzen können u.a. zu einem Natriummangel führen. Zeichen eines solchen Defizites sind Durst, Kopfschmerzen, Schwäche und Blutdruckabfall.Bei starkem Durchfall oder Erbrechen sowie bei Personen mit Mukoviszidose wird Natrium zur Behandlung eingesetzt.Die tägliche Zufuhr von 6 g Kochsalz bei Erwachsenen ist im Allgemeinen ausreichend. Personen mit Bluthochdruck oder Osteoporose sollten evtl. ihre Kochsalzzufuhr einschränken. Natrium erfüllt in unserem Körper mehrere wichtige Funktionen: es bestimmt den Wasserhaushalt, reguliert den Blutdruck, den Säure-Basen-Haushalt und die Erregungsleitung in Muskel- und Nervenzellen. Das meiste Natrium nehmen wir durch die Zugabe von Kochsalz (Natriumchlorid) zu Nahrungsmitteln auf, unverarbeitete Nahrungsmittel enthalten in der Regel dagegen nur wenig Salz.
Magnesium
Magnesiummangel kann sich äußern in Muskelkrämpfen, Herz-Kreislauf-Störungen, Magen-Darm-Störungen, Depressionen, Nervosität und Leistungsminderung. Eingesetzt wird Magnesium u.a. bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, akuter Herzinfarkt), beim prämenstruellen Syndrom (PMS) und zur Vorbeugung und Therapie von Schwangerschaftskomplikationen (EPH-Gestose).Magnesium darf nicht zusammen mit bestimmten Medikamenten und bei einigen Erkrankungen eingenommen werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.Erwachsenen wird eine tägliche Zufuhr von 300-400 mg empfohlen (D-A-CH-Referenzwert). Magnesium reguliert zahlreiche Stoffwechselprozesse und die Erregungsleitung in Nerven- und Muskelzellen. Auch für eine normale Herz-Kreislauf-Funktion spielt Magnesium eine außerordentlich wichtige Rolle. Zusammen mit Kalzium und Phosphat ist es maßgeblich für die Knochenfestigkeit verantwortlich, dort befinden sich 60% des Körpermagnesiums. Magnesiumreiche Lebensmittel sind Sonnenblumenkerne, Getreide, grünes Gemüse, Bananen oder auch Nüsse.
Ernährung – Vitamin B3
Vitamin B3 ist am Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel, an der Energiegewinnung und bei Entgiftungs- und antioxidativen Systemen beteiligt. Vitamin B3-reich sind Weizenkleie, Hefe, Kalbs- und Schweineleber, geröstete Erdnüsse, Huhn und Rindfleisch. Im 18. Jahrhundert wurde erstmals in Spanien der Zusammenhang zwischen Vitamin B3-Mangel und einseitiger Maisernährung unter der Erkrankung „Pellagra“ bekannt. Diese Erkrankung ging mit „rauer Haut“ (Pellagra), Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und zentralnervösen Störungen einher. Leichte Mangelerscheinungen zeigen sich durch Haut- und Schleimhautstörungen (Zungenbrennen, Mundwinkelentzündungen, gerötete, schuppige Haut) oder Verdauungsstörungen.Niacin/Niacinamid wird therapeutisch bei Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt, da es dosisabhängig Cholesterin- und Triglyzeridwerte senkt und HDL-Cholesterin erhöht. Seine gefäßerweiternde Wirkung macht man sich bei Bluthochdruck oder Migräne zu Nutzen.Als Nebenwirkung können Verdauungsstörungen und ein sogenannter Flush auftreten (Hautrötung, Kribbeln, Blutdruckabfall). Aus diesem Grund muss eine Behandlung mit höheren Dosen langsam „einschleichend“ und unter ärztlicher Aufsicht begonnen werden.Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 13-17 mg für Erwachsene (D-A-CH-Referenzwert).
Rosmarin
Deutscher Name: Rosmarin Botanischer Name: Rosmarinus officinalis Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)Herkunft: Mittelmeergebiet, Marokko, Tunesien und Südosteuropa Anwendungsgebiete Rheumatischen Erkrankungen, Klimakterium (zur Beruhigung der Nerven), Erschöpfunszustände, Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden Rosmarin dient auch zur Aromatisierung von Seifen, Parfüms, Schnupftabak, alkoholischen Getränken und wird in der Küche als Gewürz verwendet. Dosierung und Anwendung Tee:Ein Teelöffel (circa 1,5g) fein geschnittene Rosmarinblätter mit 150ml heißem Wasser übergießen und nach 15 Min. abseihen. 3- bis 4-mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee warm zwischen den Mahlzeiten trinken.Bäder: 50g Droge mit 1l Wasser kurz aufkochen, 15 bis 30 Min. bedeckt stehen lassen und abseihen. Diese Menge wird einem Vollbad zugegeben. Wirkungen Rosmarinblätter enthalten viel ätherische Öle mit Zineol, Kampfer und Borneol, ferner Alkaloide, Saponin und organische Säuren. Innerlich eingenommen fördert die Droge den Appetit und wirkt gegen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl. Äußerlich wird es in Form von Bädern oder Salben zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Erkrankungen eingesetzt. Bäder mit Rosmarin haben eine kreislaufanregende Wirkung. Hinweis In stärkeren Dosen ist Rosmarin giftig! In der Schwangerschaft sollte man auf den Gebrauch verzichten. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen bekannt. Rosmarin ist ein immergrüner, verzweigter Halbstrauch mit festen linealischen Blättern. In den Achseln der Blätter bilden sich an den oberen krautigen Teilen der Zweige bläuliche Lippenblüten. Die Pflanze hat einen durchdringenden, aromatischen Geruch. Sie wird 50 bis 150cm hoch. Rosmarin wird als Gewürz- und Heilpflanze genutzt. Besonders die italienische und französische Küche schätzt den Rosmarin. Zudem besitzt er einen konservierenden Einfluss auf fettes Fleisch. Verwendet werden die Blätter zusammen mit den jüngsten Trieben.
Ginseng
Medizinisch werden die getrockneten Wurzeln der 4 bis 7 Jahre alten Pflanzen verwendet. Je nach Bearbeitung unterscheidet man zwei Sorten: weiße Ginseng (geschält, gebleicht, getrocknet), rote Ginseng (frisch geerntete Wurzel mit Wasserdampf behandelt, getrocknet) Nach Herkunftsland werden die Sorten eingeteilt in Chinesischer (aus Wildvorkommen oder Kulturanbau), Koreanischer oder Japanischer Ginseng, wobei dem koreanischen die größte Bedeutung zukommt.Deutscher Name: Ginseng Botanischer Name: Panax ginseng Familie: Efeugewächse (Aaliaceae)Herkunft: Korea, China, Japan Anwendungsgebiete Steigerung des Reaktions- und Leistungsvermögens, Stress, Erschöpfungssyndrom, Stärkt das Immunsystem Der Ginseng wird schon seit Jahrtausenden in der chinesischen Medizin verwendet. Mit seiner Hilfe sollen die Abwehrkräfte des Organismus, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit gesteigert werden. Durch Ginseng kann allerdings nicht die sportliche Leistungsfähigkeit Gesunder verbessert werden! Weiterhin werden blutzuckersenkende und blutgerinnungshemmende Wirkungen beschrieben. Als Prophylaktikum sollte Ginseng über längere Zeit (bis 3 Monate) eingenommen werden. Die Wirkung macht sich nur allmählich bemerkbar. Dosierung und Anwendung Tagesdosis: 1-2g Ginseng Empfehlenswert ist die Verwendung standardisierter Fertigpräparate mit einer Tagesdosis von 15mg Ginsenosiden. Wirkungen Ginseng enthält Triterpensaponine (Ginsenoside) und wenig ätherisches Öl. Die Zusammensetzung und Gehalt variieren mit Anbaugebiet, Alter der Pflanze und Art der Behandlung, so dass sich Präparate ohne genaue Angabe der verwendeten Qualität sich praktisch nicht vergleichen lassen. Hinweis Nicht anwenden: während Schwangerschaft oder Stillzeit, bei Kindern oder Jugendlichen Nicht länger als 3 Monate anwenden! Personen mit chronischen Grunderkrankungen, wie Diabetes oder Bluthockdruck sollten Ginsengpräparate nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen. Ginseng sollte mindestens eine Woche vor Operationen abgesetzt.Die Einnahme von Ginseng kann zu Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, vaginalen Blutungen oder Bluthochdruck führen. Diese Beschwerden sind selten und treten meist nach hoher Dosierung oder einer langen Behandlungsdauer auf. Da nicht auszuschließen ist, dass Ginseng mit anderen Medikamenten Wechselwirkungen verursacht, sollte vor der Einnahme ein Arzt zu Rate gezogen werden. Der Ginseng ist eine bis zu 80cm hoch wachsende Pflanze mit kahlem Stängel. Daran wachsen langstielige, fünfzählig gefingerte Blätter, die quirlig angeordnet sind. Die kleinen, weißlich-grünlichen Blüten stehen in Dolden und bilden scharlachrote, glänzende Steinfrüchte.
Katzenbart
Deutscher Name: Katzenbart Botanischer Name: Orthosiphon aristatus Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)Herkunft: Tropen Asiens, Ostindien, SO-Asien, auch tropisches Amerika Anwendungsgebiete Nierenerkrankungen wie Schwellung der Niere, Nierensand/-grieß und Nierensteine (Nephrolithias), Infektionen der ableitenden Harnwege, Blasen- und Nierenschwäche, Bluthochdruck, Akuten und chronischen Harnwegsleiden, Fettleibigkeit (Adipositas), Bauchwassersucht (Ascides), Gicht (Hyperurikämie), Diabetes Dosierung und Anwendung Tee:2-3 Teelöffel (etwa 2g) fein zerschnittene, getrocknete Orthosiphonblätter mit 150ml kochendem Wasser übergießen, zugedeckt stehen lassen und nach 15 Min. abseihen. Mehrmals täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Auch Kaltansatz möglich. Tagesdosis: 6-12g Droge Wirkungen Getrocknete Orthosiphonblätter enthalten ätherisches Öl, Pflanzensäuren, Flavonoide, Saponine und Kaliumsalze. Beobachtet wird eine ausschwemmende, entzündungshemmende, schwach krampflösende und keimabtötende Wirkung, wobei diese bisher nicht einzelnen Pflanzeninhaltsstoffen zugeordnet werden konnten. Hinweis Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte auf Orthosiphon verzichtet werden. Keine Durchspülungstherapie bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit. Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch sind keine Nebenwirkungen bekannt. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass während der Behandlung ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird. Auf alkoholische und koffeeinhaltige Flüssigkeiten sollte verzichtet werden.Bei Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder periodisch immer wieder kehren, ist eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich! Die ausdauernde, krautige Pflanze besitzt einen vierkantigen Stängel und längliche Blätter mit grob gesägtem Rand. Sie wird 40cm bis 80cm hoch. Auf der hell-graugrünen Blattunterseite erkennt man die kräftig hervortretende Nervatur und drüsige Punktierung. Die blauen bis hellvioletten Lippenblüten sind in Quirlen angeordnet. Charakteristisch sind die auffallend langen Staubblätter. Diese erinnern an einen Katzenbart. Medizinisch verwendet werden die kurz vor der Blüte gesammelten und getrockneten Blätter und Stängelspitzen.