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Nagelerkrankungen – Ratgeber/Selbsthilfe
Knipsen, Schneiden, Feilen oder Cremen – die richtige Nagelpflege ist gar nicht so einfach. Was sollte man bei brüchigen oder eingerissenen Nägeln beachten? Mit den richtigen Tipps, abgestimmt auf Ihren Nageltyp, pflegen Sie Hände und Füße gesund und schön. Die Länge zählt Kürzen Sie Ihre Finger- und Fußnägel bis zur Kuppe. Schneiden Sie die Nägel aber nicht zu kurz, da sie sonst einwachsen können. Fußnägel sollten gerade abgeschnitten werden: So können die Kanten der Nägel die zarte Haut nicht verletzen oder einwachsen. Runden Sie die Ecken nach dem Schneiden leicht mit einer Feile ab. Bei sehr harten Nägeln können Sie vorher ein Hand- oder Fußbad nehmen. So weichen die Nägel auf und lassen sich leichter kürzen. Weiche, rissige oder brüchige Nägel hingegen sollten Sie auf keinen Fall vorher baden. Trocknen Sie Ihre Fingernägel vor dem Feilen und Schneiden immer gut ab. Denn aufgeweichte, aufgequollene Fingernägel werden beim Kürzen leicht beschädigt. Übrigens: Fingernägel wachsen schneller als Fußnägel. Sie müssen häufiger geschnitten werden. Schneiden, knipsen oder feilen Experten raten, Fingernägel ausschließlich zu feilen. Der Grund: Schere oder Nagelklipper können kleine Risse verursachen, die den Nagel aufspalten. Nur in Ausnahmefällen, beispielsweise wenn ein Nagel eingerissen ist, darf geschnitten oder geknipst werden. Sandblattfeilen sind besonders bei brüchigen Nägeln geeignet. Sind die Nägel kräftig und fest, können Sie auch Diamantfeilen verwenden. Nagelfeilen haben zwei verschieden körnige Seiten. Mit der groben Seite werden die Nägel gekürzt, die feinere Seite wird zum Glätten verwendet. Wichtig: Feilen Sie immer nur in eine Richtung – vom Rand zur Nagelspitze. Klein aber fein: die Nagelhaut Bei der Maniküre sollte auch die feine Haut am Ansatz der Nagelplatte Beachtung finden. Das Nagelhäutchen immer sehr vorsichtig zurückschieben. Am Besten weichen Sie das Häutchen vorher mit einem Nagelhautentferner auf und schieben es dann mit einem Rosenholzstäbchen zurück. Das verhindert, dass Sie die feine Haut verletzen. Vorsicht: Schneiden Sie die Nagelhaut niemals mit einer Schere zurück – sie wächst nur noch viel dicker nach. Hilfe für "Problemnägel" Was tun bei weichen oder brüchigen Fingernägeln? Wie gehen Verfärbungen wieder weg und woher kommen Furchen und Rillen in den Nägeln? Pflege bei Krankheit Einige Erkrankungen, wie Diabetes mellitus und verschiedene Durchblutungsstörungen, fordern eine besonders sorgfältige Nagelpflege. Oft leiden die Betroffenen an Empfindungsstörungen an Händen und Füßen. Empfehlenswert ist in diesen Fällen, Mani- und Pediküre regelmäßig von einem ausgebildeten Spezialisten durchführen zu lassen. Das verringert beispielsweise die Entstehung eines diabetischen Fußes. Patienten oder Heimbewohner, die selbst nicht in der Lage sind, ihre Nägel zu pflegen, können diese Aufgabe dem Pflegepersonal der Klinik oder des Heimes übergeben. Häufig übertragen Kliniken, Alten- oder Pflegeheime diese Aufgabe auch an ausgebildete Fachkräfte.
Nagelpilz – Symptome
Nagelpilz erkennt man an folgenden Symptomen: die Nagelplatte trübt sich, der Nagel verfärbt sich weißlich-gelblich bis bräunlich, kann sich verdicken und verformen, wird uneben und rau, das
Nagelpilz – Behandlung
Die Behandlung von Nagelpilz ist in der Regel langwierig. Die erkrankte Stelle eines Nagels muss herauswachsen. Das kann bis zu einem Jahr dauern. Je früher behandelt wird, desto besser sind die Therapieaussichten. Kürzen Sie den befallenen Nagel so oft wie möglich. Es handelt sich dabei um eine ständige Infektionsquelle. Desinfizieren Sie Ihre Instrumente zur Nagelpflege nach jeder Anwendung. Äußerliche Behandlung Zur äußerlichen Behandlung von Nagelpilz gibt es spezielle Nagellacke. Wirkstoffe wie Ciclopiroxoder Amorolfin durchdringen den Nagel bis zum Grund. Entfernen Sie vor dem ersten Auftragen mit einer Schere so viel wie möglich von dem erkrankten Nagelmaterial. Damit die Arzneistoffe noch besser in den Nagel eindringen können, kann man die Nageloberfläche mit einer Feile aufrauen. Die dafür erforderlichen Sandpapierfeilen liegen den entsprechenden Präparaten bei. Einmal wöchentlich sollte die gesamte Lackschicht mit Alkoholtupfern gesäubert und entfettet werden. Dann wiederholt sich die Prozedur: Das erkrankte Nagelmaterial wird entfernt, der Nagel aufgeraut, der Nagellack aufgetragen. Bei zwischenzeitlichen Beschädigungen der Lackschicht genügt es, nur die abgesplitterten Stellen neu mit Nagellack zu bepinseln. Es ist sinnvoll, den Nagellack abends vor dem Zubettgehen aufzutragen. So kann der Wirkstoff in der Nacht aus dem medizinischen Lack in den Nagel eindringen. Vor dem Waschen am nächsten Morgen ist der Wirkstoff dann bereits eingezogen. Wichtig ist die konsequente Anwendung ein- bis zweimal wöchentlich (je nach Herstellerempfehlung) – über mehrere Wochen oder sogar Monate hinweg. Der amorolfinhaltige Nagellack darf nicht bei Patienten mit Diabetes mellitus, bei Durchblutungsstörungen oder bei entzündlichen Veränderungen am befallenen Nagel angewandt werden. Weitere Gegenanzeigen bestehen bei Fehlernährung oder Alkoholabhängigkeit. Über die Anwendung bei Kindern gibt es kein ausreichendes Datenmaterial. Der Wirkstoffstoff Ciclopirox eignet sich nicht für die Behandlung bei Kindern. Die Behandlungsdauer mit Ciclopirox sollte laut Herstellerempfehlung maximal sechs Monate betragen. Systemische Therapie Wenn der Pilz bereits das Nagelbett befallen hat, wird der sich ständig neu bildende Nagel sofort infiziert. Dann kann die Infektion nur noch durch die Einnahme von pilzwirksamen Medikamenten, sogenannten Antimykotika, bekämpft werden. Diese Medikamente müssen vom Arzt verordnet werden. Die Wirkstoffe lagern sich dann „von innen“ in den wachsenden Nagel ein, sodass der neu gebildete Nagel nicht mehr infiziert werden kann. Die vorbeugenden Maßnahmen bei Nagelpilz entsprechen der Vorbeugung bei Fußpilz.
Hautpflege – die richtige Nagelpflege
Auch die Nägel sollten möglichst vor schädlichen Einflüssen von außen geschützt werden. Beim Arbeiten mit den Händen helfen Gummihandschuhe. Wichtig sind sie vor allem, wenn die Hände in Kontakt mit Spüllösungen oder Chemikalien kommen könnten, wie beispielsweise beim Putzen. Die Nägel sollten kurz gehalten werden. Um eingewachsenen Nägeln vorzubeugen, sollten sie immer in einer geraden Linie geschnitten werden – und nicht schräg über die Ecken. Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, den Nagelwall bei der Maniküre nicht zu beschädigen. Er umschließt den Nagel an den Seiten und der Wurzel und gibt ihm Halt. Wird er verletzt, können langwierige Entzündungen entstehen. Nach dem Schneiden sollten die Nägel gefeilt werden, damit sie nicht einreißen.Pflegend wirken Fettcremes oder Hautöle, mit denen die Nägel abends eingerieben werden können. Weisen die Nägel auffallende Strukturveränderungen auf, ist ein Arztbesuch ratsam, denn das könnte auf eine Erkrankung oder Mangelerscheinung hindeuten.
Nagelerkrankungen
Wenn sich Finger- oder Fußnägel verändern, ist das oft mehr als nur ein kosmetisches Problem. Dabei kommt es darauf an, in welchen Formen die Veränderung auftritt: Die Nägel können sich beispielsweise verfärben, oder brüchig und weich werden, dabei absplittern. Oft stehen diese Nagelveränderungen im Zusammenhang mit einem Mineralstoffmangel. Aber auch Krankheiten können der Auslöser dafür sein, etwa Schuppenflechte oder ein Pilz. Manchmal entstehen Nagelveränderungen durch äußere Einwirkung, zum Beispiel durch einen Hammerschlag auf den Nagel oder scharfe Reinigungsmittel.Wachsen Nägel ein, ist das jedoch meist die Folge von zu engen Schuhen oder falscher Nagelpflege. Eingewachsene Nägel können massive Beschwerden verursachen, etwa sich entzünden und vereitern. Dann ist es sinnvoll, den Hautarzt (Dermatologen) um Rat zu fragen, damit eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden kann. Der Dermatologe ist auch Ansprechpartner für alle Nagelveränderungen, die plötzlich auftreten und bei denen man nicht sicher weiß, woher sie kommen. Die richtige Nagelpflege Unsere Hände sind längst mehr als nur ein Werkzeug unseres Körpers: Gepflegte und schöne Fingernägel sind ein Zeichen für Gesundheit und Schönheit. Die richtige Schneidetechnik, die passenden Instrumente – Schere oder Nagelklipper – können ausschlaggebend für das Aussehen der Nägel sein. Experten empfehlen sogar, die Nägel gar nicht zu schneiden, sondern nur zu feilen, weil alles andere die Nägel zu sehr beansprucht. Unsere Füße erfahren meist wesentlich weniger Beachtung: Die meiste Zeit des Tages verstecken wir sie in engen Schuhen. Dabei ist die regelmäßige Fußpflege mindestens ebenso wichtig, wie die Sorge um unsere Hände. Denn auch unsere Füße erbringen täglich Höchstleistungen.
Nagelerkrankungen – Formen
Der menschliche Nagel wächst etwa drei Millimeter pro Monat. Der gesamte Nagel besteht aus dem harten, hornigen Nagelkörper, der auf dem Nagelbett liegt. Im hinteren Teil, der Nageltasche, liegen Nagelwurzel und Nagelmatrix. Die Matrix ist für die Bildung der Nagelplatte verantwortlich. Wird die Nagelmatrix verletzt, wachsen diese Verletzungen mit dem Nagel nach vorne aus. Häufige Veränderungen der Nägel sind Rillen, Verfärbungen, Brüchigkeit, Einwachsen, Entzündungen, Wachstumsstörungen und Nagelmykosen, also Pilzerkrankungen der Nägel. Aufbau des Fingernagels
Nagelerkrankungen – Brüchige, abgesplitterte Nägel
Zu häufiges Waschen, der Kontakt mit stark entfettenden Substanzen, Haushaltschemikalien und Waschmitteln machen die Nägel brüchig und weich. Auch häufiges Lackieren und Nagellackentferner schaden. Seltener sind Kalzium-, Eisen- oder Vitaminmangel die Ursache. Gelegentlich treten brüchige oder weiche Nägel bei Durchblutungsstörungen oder einer Schilddrüsenfehlfunktion auf. Sogenannte „Krümelnägel weisen auf eine Psoriasis (Schuppenflechte) hin. Die Nägel sind krümelig und bröckelig. Teilweise leiden Betroffene unter Schmerzen.Abgesplitterte Nagelränder entstehen durch den Kontakt mit stark entfettenden Seifen, Reinigungsmitteln oder Nagellack. Auch starke mechanische Belastungen, beispielsweise bei der Hausarbeit, lassen die Nägel splittern. Seltener ist Eisenmangel die Ursache. Bei brüchigen, weichen und abgesplitterten Nägeln sollten Sie den Kontakt mit schädigenden Substanzen vermeiden. Verwenden Sie beim Putzen und Abspülen immer Haushaltshandschuhe und achten Sie auf milde Reinigungsmittel. Brüchige oder gespaltene Nägel sollten immer möglichst kurz gehalten werden. Ein Vitamin-, Kalzium-, Eisen- oder Zinkmangel kann durch entsprechende Präparate aus der Apotheke ausgeglichen werden.
Nagelpilz – Ursachen/Risikofaktoren
Ein Nagelpilz kann entstehen, wenn das Nagelwachstum gestört oder der Nagel mechanisch geschädigt wurde, zum Beispiel durch zu enge Schuhe. Außerdem können Störungen der örtlichen Durchblutung die Ursache sein. Solche Durchblutungsstörungen der Füße treten beispielsweise häufig bei Diabetes mellitus auf. Generell entsprechen die Ursachen von Nagelpilz weitgehend den Ursachen von Fußpilz: Nagelpilzewerden wie Fußpilze durch ein feuchtwarmes Klima begünstigt. Wie beim Fußpilz sind auch hier Schwimmbäder oder Saunen mögliche Infektionsquellen. Besonders anfällig sind die Nägel durch Druckstellen oder wenn sie eingerissen und durch Feuchtigkeit aufgequollen sind, beispielsweise im Schwimmbad oder durch das Tragen von Gummistiefeln. Häufig entsteht eine Nagelpilzerkrankung in Folge einer vorausgegangenen oder bestehenden Fußpilzerkrankung. Besonders gefährdet sind auch Menschen mit Immunschwäche.
Alter/Heilmittel – Medizinische Fußpflege
Unsere Füße sind täglich großen Belastungen ausgesetzt, kleine Verletzungen keine Seltenheit. Was bei gesunden Menschen kein Problem ist, kann sich im Alter oder bei Diabetes mellitus schnell zum medizinischen Ernstfall entwickeln. Daher ist die medizinische Fußpflege ein wichtiges Mittel, schweren gesundheitlichen Folgen im Alter vorzubeugen. Bestehen in Folge von Gefühls- und Durchblutungsstörungen bei Diabetes mellitus krankhafte Veränderungen an den Füßen (diabetisches Fußsyndrom) und drohen dauerhafte Folgeschäden wie Entzündungen oder Wundheilungsstörungen, bezahlt die Krankenkasse die medizinische Fußpflege als Heilmittel. Die Therapie darf nur von einem ausgebildeten Podologen mit zugelassener Praxis durchgeführt werden – normale Fußpfleger haben dafür keine Zulassung. Ziel der Therapie ist es vor allem, unumkehrbare Folgeschädigungen zu verhindern sowie die physiologische Funktion von Haut und Zehennägeln wiederherzustellen, zu verbessern oder zu erhalten. Was weg muss, muss weg: Hornhaut und zu lange Nägel Bei der medizinischen Fußpflege trägt der Podologe Hornhaut ab und/oder behandelt die Zehennägel, wenn diese verdickt oder eingewachsen sind. Zudem kontrolliert er die Schuhe und gegebenenfalls auch die Einlagen. Zur Behandlung gehört auch, dass der Podologe dem Patienten erklärt, wie er die Pflege von Füßen, Haut und Nägeln eigenständig durchführen kann. Außerdem vermittelt er dem Betroffenen Verhaltensregeln, die ihm dabei helfen, Fußverletzungen und Folgeschäden von Diabetes mellitus vorzubeugen.
Nagelerkrankungen – Wachstumsstörung, Furchen, Rillen
Stecknadelkopfgroße, vereinzelte Grübchen auf der Nagelplatte entstehen durch die Ablösung von Hornzellen auf der Nageloberfläche. In der Regel sind diese Erscheinungen harmlos und nicht krankhaft. Zahlreiche, etwa ein bis zwei Millimeter große Grübchen in der Nagelplatte an beiden Händen und/oder Füßen hingegen entstehen häufig bei Schuppenflechte, Ekzemen oder kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata). Man nennt diese Erscheinung „Tüpfelnägel“. Furchen in der Nagelplatte sind meist harmlos und ohne Krankheitswert. Leichte Längsfurchen entstehen häufig in fortgeschrittenem Alter und sind ungefährlich. Querfurchen, die fast alle Nägel betreffen und nicht wieder auswachsen, sollten hingegen mit dem Arzt abgeklärt werden. Hier könnte die Ursache eine Infektion oder Vergiftung sein. Nagelwachstumsstörungen Wachstumsstörungen der Nägel können sich in Form von Tüpfelungen (bei Schuppenflechte) oder Querrillen bemerkbar machen.