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Medizinische Fußpflege im Alter
Unsere Füße sind täglich großen Belastungen ausgesetzt, kleine Verletzungen keine Seltenheit. Was bei gesunden Menschen kein Problem ist, kann sich im Alter oder bei Diabetes mellitus schnell zum medizinischen Ernstfall entwickeln. Daher ist die medizinische Fußpflege ein wichtiges Mittel, schweren gesundheitlichen Folgen im Alter vorzubeugen. Bestehen in Folge von Gefühls- und Durchblutungsstörungen bei Diabetes mellitus krankhafte Veränderungen an den Füßen (diabetisches Fußsyndrom) und drohen dauerhafte Folgeschäden wie Entzündungen oder Wundheilungsstörungen, bezahlt die Krankenkasse die medizinische Fußpflege als Heilmittel. Die Therapie darf nur von einem ausgebildeten Podologen mit zugelassener Praxis durchgeführt werden – normale Fußpfleger haben dafür keine Zulassung. Ziel der Therapie ist es vor allem, unumkehrbare Folgeschädigungen zu verhindern sowie die physiologische Funktion von Haut und Zehennägeln wiederherzustellen, zu verbessern oder zu erhalten. Was weg muss, muss weg: Hornhaut und zu lange Nägel Bei der medizinischen Fußpflege trägt der Podologe Hornhaut ab und/oder behandelt die Zehennägel, wenn diese verdickt oder eingewachsen sind. Zudem kontrolliert er die Schuhe und gegebenenfalls auch die Einlagen. Zur Behandlung gehört auch, dass der Podologe dem Patienten erklärt, wie er die Pflege von Füßen, Haut und Nägeln eigenständig durchführen kann. Außerdem vermittelt er dem Betroffenen Verhaltensregeln, die ihm dabei helfen, Fußverletzungen und Folgeschäden von Diabetes mellitus vorzubeugen.
Wellness zu Hause
Entspannung – Die richtige Technik gegen Stress Bei Stress und Schmerzen kann die progressive Muskelentspannung nach Jacobson helfen. Die Entspannungstechnik hilft bei der Schmerzbewältigung und senkt die Ausschüttung von Stresshormonen. Mehr zu den Übungen lesen Sie hier. Hautpflege – Winter-Wellness für die Haut Was braucht die Haut im Winter? Vor allem Fett, hieß es lange. Doch die Erfahrungen der Hautärzte zeigen: Nicht immer ist eine Fettcreme im Winter sinnvoll. Hautexpertin Dr. Natalie Garcia Bartels gibt Pflegetipps für die kalte Jahreszeit. Nagelpflege – Schöne und gesunde Nägel Knipsen, schneiden, feilen oder cremen – die richtige Nagelpflege ist gar nicht so einfach. Mit den richtigen Tipps pflegen Sie Ihre Nägel an Händen und Füßen gesund und schön. Venenerkrankungen – Gesunde Venen und schöne Beine Zu viel Sitzen, langes Stehen und wenig Bewegung. Der moderne Arbeitsalltag ist Gift für unsere Venen. Lesen Sie auf vitanet.de, wie Sie mit ein paar einfachen Tipps Erkrankungen wie Krampfadern vorbeugen können. Kneipp-Anwendungen – Wechselbad für die Gefäße Kneipp-Anwendungen erfreuen sich großer Beliebtheit: ob als Erkältungsprophylaxe, bei niedrigem Blutdruck oder gegen Krampfadern und andere Venenleiden. Das wirksame Wechselbad für die Gefäße können Sie ganz einfach zu Hause durchführen.
Babypflege: richtige Pflege für die emfindliche Babyhaut
Die Haut von Kleinkindern sollte schön weich und rosig aussehen. Die Babyhaut weist jedoch einige Besonderheiten auf, die eine spezielle Babypflege erfordern. Zum Beispiel trocknet sie schnell aus, da die Talg- und Schweißdrüsen bei Babys in den ersten Wochen noch nicht vollständig ausgebildet sind. Säuglingshaut ist kurz nach der Geburt noch von der sogenannten Käseschmiere geschützt. Schon im Mutterleib umgibt diese fetthaltige Substanz die Haut des Babys und verhindert so, dass sie austrocknet. Zudem schützt die Käseschmiere die Haut vor Pilzen und Bakterien. Häufig werden Neugeborene daher nicht mehr sofort nach der Geburt gebadet, damit diese schützende Schicht so lange wie möglich erhalten bleibt. Babypflege mit Babyöl und einem weichen Tuch Spätestens nach ein paar Tagen ist die Käseschmiere jedoch vollständig verschwunden. Kleine Reste können Eltern einfach mit einem weichen Tuch und ein bisschen Babyöl abwischen. Auch in der darauffolgenden Zeit können sie diese Reinigungsmethode bei der Babypflege beibehalten. Denn es vergehen mehrere Wochen, bis die Babyhaut selbst einen stabilen Säureschutzmantel erzeugen kann. Deshalb sollte man die Haut von Säuglingen nach der Geburt und in den ersten Lebenswochen nicht mit Seife waschen. Bei der Babypflege Nase und Ohren reinigen? Bei Babys sollte man Nase und Ohren innen nicht reinigen, denn dabei besteht zu große Verletzungsgefahr. Wenn das Kind Schnupfen hat, können Eltern die Nase vorsichtig mit einem feuchten Tuch abwischen. Verkrustungen lassen sich lösen, indem man die Nasenöffnung behutsam mit einem weichen Papiertuch säubert.Nie sollten Eltern die Ohren ihres Babys mit einem Wattestäbchen reinigen, denn sie könnten dabei das Trommelfell verletzen. Es genügt vollkommen, die Ohrmuschel mit einem weichen Tuch auszuwischen. Babypflege: die richtige Nagelpflege Auch Nagelpflege ist in den ersten sechs Wochen nach der Geburt unnötig. Nur wenn sich das Kind selbst kratzt, können Eltern die Fingernägel mit einer speziellen Babyschere, die abgerundet ist, kürzen. Dabei sollten sie jedoch darauf achten, dass sie die Nägel entlang der natürlichen Rundung und seitlich nicht zu tief schneiden. Babys Fußnägel sollten dagegen stets gerade abgeschnitten werden. Außerdem ist es wichtig, die Nägel immer sauber zu halten – so lassen sich Entzündungen vermeiden.
Kopfpilz (Tinea capitis) – Ursache, Therapie, Rat
Wie Füße und Nägel bei Fußpilz und Nagelpilz kann auch der Kopf von Fadenpilzen (Dermatophyten), Schimmelpilzen (Aspergillus) sowie Hefen (Candida) befallen werden. Die häufigsten Auslöser von Kopfpilz sind bestimmte Dermatophyten, die sich in den Haarfollikeln festsetzen. Dort können sie mäßige bis starke Entzündungsreaktionen und Abszesse verursachen. Am häufigsten wird die Erkrankung in Deutschland durch den Erreger Microsporum canis hervorgerufen, der besonders bei Kontakt mit Katzen übertragen werden kann.Bei der oberflächlichen Form des Kopfpilzes finden sich kreisförmig angeordnete haarlose Stellen, die oft mit grauen Schuppen bedeckt sind. Die tiefer reichenden Formen finden sich vor allem im Barthaar bei Männern mit schmerzhaft entzündlichen Abszessen, die oft von Krusten bedeckt sind. Lymphknoten an Kopf und Hals können durch die Entzündungsherde geschwollen sein. Therapie Kopfpilz sollte zügig und ausreichend lange behandelt werden: Häufig lassen die Symptome bereits einige Zeit vor Therapieende deutlich nach, doch wenn die Behandlung dann abgebrochen wird, droht sich der Pilz erneut auszubreiten. In der Regel wird ein Hautpilz lokal mit Medikamenten zum Auftragen auf die Haut und systemisch mit Arzneien zum Einnehmen behandelt, da die meisten Medikamente nicht von außen in den Haarfollikel eindringen können. Unterstützend zur medikamentösen Therapie helfen auch gesunde Ernährung und bestimmte Verhaltensregeln. Je nachdem, wo und wie stark Pilzerreger Haut oder Kopfhaar befallen haben, werden verschiedene medizinische Präparate zur lokalen, äußerlichen Behandlung eingesetzt. Die Medikamente töten die Pilze ab (fungizid) oder hemmen das Pilzwachstum (fungistatisch). Häufig verordnet der behandelnde Arzt Breitbandantimykotika: Das sind Wirkstoffe, die sowohl Dermatophyten- als auch Hefepilzinfektionen bekämpfen können und zusätzlich antibakteriell wirken. Bei einem Kopfpilz oder einer Bartflechte mit tiefen Entzündungsherden sollte zusätzlich zur lokalen Therapie auch eine innerliche, systemische Behandlung mit Antimykotika in Form von Tabletten, Saft oder Suspensionen zum Einnehmen angewandt werden. Eine systemische Hautpilztherapie kann bis zu drei Monate lang dauern. So beugen Sie Kopfpilz vor Bei Kopfpilzbefall lauern die Erreger auf kopfnahen Alltagsgegenständen – zum Beispiel an Kopfstützen von Autositzen, Plüschtieren, Handtüchern, Rasierern, Kämmen oder Bürsten. Ist ein Familienmitglied erkrankt, hilft es nur, solche Utensilien regelmäßig zu desinfizieren und nicht gemeinsam zu benutzen. Ebenso sollten nach einer gerade überstandenen Pilzinfektion entsprechend der befallenen Körperstellen Wäsche gewaschen beziehungsweise desinfiziert werden. Um Pilze im Zweifelsfall sicher abzutöten, sollten Kopfkissen und Handtücher bei 95 Grad Celsius waschbar sein. Materialien aus Kunstfasern sind nicht empfehlenswert, da sie meist Wärme und Feuchtigkeit stauen und nicht so heiß gewaschen werden können. Meiden Sie Kontakt zu Tieren mit kreisrunden, schuppigen Flecken am Körper. Oft stecken sich Kinder beim Streicheln von Haus- und Nutztieren an. Getragene Kleider oder Mützen – zum Beispiel vom Flohmarkt – sollten Sie mit pilzabtötenden Waschsubstanzen behandeln, wenn es sich nicht um Kochwäsche handelt.
Basiswissen: Unsere Haut
Die Haut des Menschen lässt sich in drei Schichten mit unterschiedlichen Funktionen unterteilen. Unsere Haut besteht aus folgenden Schichten: Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Dermis, Corium), Unterhautfettgewebe (Subcutis) Oberhaut und Lederhaut zusammen bezeichnet man als Cutis. Sie hat ein Gesamtgewicht von drei bis vier Kilogramm und ist drei bis fünf Millimeter dick. Die Haut auf Hand- und Fußsohlen nennt man Leistenhaut – sie ist unbehaart. Der Rest des Körpers ist mit der sogenannten Felderhaut bedeckt. Eingebettet in die drei Hautschichten sind die sogenannten Hautanhangsgebilde: Dazu zählen Drüsen, Haare und Nägel. Außerdem durchziehen Blut- und Lymphgefäße, Nervenfasern, Rezeptoren für Wärme und Berührung die Haut. Oberhaut (Epidermis) – der Außenposten des Körpers Die Oberhaut dient dem Körper als Grenze zur Umwelt. Sie besteht aus einem mehrschichtigen System übereinander gelagerter Hautzellen (Keratinozyten) in verschiedenen Verhornungsstadien. Ganz außen liegt die Hornschicht (Stratum corneum) der Haut – ein Gebilde aus abgestorbenen, verhornten Zellen (Korneozyten). Diese Hornzellen entwickeln sich aus den Basalzellen in der untersten Zellschicht der Epidermis. Dabei wandern die Zellen langsam nach außen und verändern durch Verhornung ständig ihre Form und Funktion. Ein Prozess, der zirka 28 Tage dauert. Drei weitere Gruppen von Zellen, die sich in der Epidermis befinden: Die Melanozyten versorgen die Hornzellen mit dem Hautfarbstoff Melanin., Merkelzellen (Mechanorezeptoren) vermitteln Berührungsreize an das Gehirn., Langerhans-Zellen können die Immunreaktion in Gang bringen und spielen zum Beispiel beim allergischen Kontaktekzem eine wichtige Rolle. Lederhaut (Dermis, Korium) Im Gegensatz zur Oberhaut besteht die Lederhaut aus gut durchblutetem Bindegewebe, das sich in zapfenförmigen Ausläufern fest an die Basalmembran der Oberhaut bindet. In der Dermis sitzen auch Nerven und weitere Rezeptoren, die Empfindungs- und Temperaturreize verarbeiten – zum Beispiel die vibrationsempfindlichen Vater-Pacini-Körperchen: Sie sind die empfindlichsten Tastrezeptoren des Körpers und können Vibrationen auch an entferntere Hautareale weiterleiten. Weiterhin finden sich hier die Schweißdrüsen sowie die Haarwurzeln mit den Talg- und Duftdrüsen.Die Hautfaserzellen (Fibroblasten) durchziehen die Lederhaut mit einem Geflecht aus stützenden Kollagen- und dehnbaren Elastinfasern. Eine Vielzahl von Abwehrzellen befinden sich in der Lederhaut – zum Beispiel wandernde Fresszellen (Histiozyten) und Mastzellen, die zu den weißen Blutkörperchen gehören. Wunder Haut Auf einem Quadratzentimeter Lederhaut findet man durchschnittlich: 200 Schmerzrezeptoren, 100 Druckrezeptoren, 12 Kälterezeptoren, 2 Wärmerezeptoren, 100 Schweißdrüsen, 40 Talgdrüsen Unterhaut (Subcutis) Die Unterhaut (Subcutis) ist reich an Fettzellen, eingebettet in lockeres und dehnbares Bindegewebe, der Übergang zur Lederhaut ist fließend. Die Subcutis dient dem Körper als Wasser- und Energiespeicher, zur Wärmeisolation und schützt vor mechanischen Reizen. Je nach dem Ernährungszustand eines Menschen kann die Dicke der Unterhaut stark variieren. Hier verlaufen größere Lymph- und Blutgefäße sowie Nervenbahnen. Auch Haarwurzeln können bis in die Unterhaut reichen. Haare Jeder Mensch kommt mit etwa zwei Millionen Haaren zur Welt, nur 80.000 bis 140.000 davon bilden das Kopfhaar. Haare können Sinneseindrücke vermitteln, sie reagieren zum Beispiel auf Kälte oder Berührung. Ein Haarfollikel (Haarbalg) besteht aus dem von außen sichtbaren Haarschaft und der in der Lederhaut verankerten Haarwurzel und Haarmuskel. In den Haarfollikel mündet eine Talgdrüse. Nägel Nägel bieten den empfindlichen Kuppen an Fingern und Zehen Schutz vor Verletzungen, außerdem spielen sie als Kratz- oder Ritzwerkzeuge eine Rolle. Der Nagel besteht aus einer dichten Hornschicht, die sich aus der Nagelwurzel (Matrix) heraus erneuert. Fest verbunden mit dem gut durchbluteten Nagelbett, wächst die Nagelplatte in Richtung Zehen- oder Fingerkuppe. Die Wachstumsphase eines kompletten Nagels beträgt drei bis sechs Monate. Talg und Schweiß Die Talgdrüsen bilden den Talg (Sebum), eine Mischung aus verschiedenen wasserunlöslichen Stoffen, sogenannten Lipiden. Zum Schutz von Haut und Haar gelangt der Talg über die Haarfollikel an die Hautoberfläche. Die Schweißdrüsen sondern Schweiß ab, um durch Verdunstungskälte die Körpertemperatur zu regulieren. Zirka drei Millionen Schweißdrüsen verteilen sich auf der Körperoberfläche. Schweiß ist leicht sauer. Er besteht zu 99 Prozent aus Wasser, enthält verschiedene Salze, Säuren, Ammoniak und Harnstoff.
Duschen, Baden und Waschen im Alter
Sich mal eben unter die Dusche stellen oder ein entspannendes Vollbad nehmen: Das ist für viele pflegebedürftige Menschen nicht leicht. Wer jedoch beim Duschen, Waschen oder Baden gemäß seiner Möglichkeiten so viel wie möglich selbst erledigt, erhält sich einen gewissen Grad an Selbstständigkeit. Duschen und Baden – oft sind Anpassungen in der Wohnung nötig Duschen wirkt anregend auf den Kreislauf und belastet ihn nicht zu sehr. Zudem ist es die einfachste Art, den ganzen Körper zu waschen. Ist der Pflegebedürftige nicht bettlägerig, ist es ihm meist möglich, zu duschen. Häufig sind dazu jedoch einige Anpassungen in der Wohnung notwendig. Beispielsweise kann ein ebenerdiger Eingang in die Dusche sinnvoll sein. Spezielle Hilfsmittel wie etwa ein Duschstuhl erleichtern das Waschen. Der Duschstuhl kann auch dazu genutzt werden, die Morgentoilette sitzend vor dem Waschbecken durchzuführen. Auch für die Badewanne gibt es Hilfsmittel, die es Menschen, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, erlauben zu baden. Da ein Vollbad den Kreislauf jedoch belasten kann, ist Baden nicht für jeden Pflegebedürftigen geeignet. Waschen im Bett – was kann der Pflegebedürftige selbst erledigen? Bei Pflegebedürftigen, die nicht mehr aufstehen können, muss die Körperpflege meist im Bett ausgeführt werden. Nach den Grundsätzen der aktivierenden Pflege sollten die Betroffenen auch hier noch so viel wie möglich selbst übernehmen – zum Beispiel Hände und Oberkörper waschen. Vor allem den Intimbereich sollten Pflegebedürftige so lange wie möglich selbst reinigen. Denn vielen ist es sehr unangenehm, sich im Intimbereich von einer anderen Person waschen lassen zu müssen. Um Erkältungen vorzubeugen, ist es beim Waschen im Bett wichtig, dass es im Zimmer warm ist und Zugluft vermieden wird. Wenn außerdem dafür gesorgt ist, dass niemand plötzlich ins Zimmer kommen kann, werden unangenehme Situationen für den Pflegebedürftigen vermieden. Bestimmte Hilfsmittel erleichtern dem Pflegenden auch beim Waschen im Bett die Körperpflege. Zum Beispiel können die Haare mithilfe einer Kopfwaschwanne recht einfach gewaschen werden. Haut- und Nagelpflege – auf die richtigen Pflegeprodukte kommt es an Die Verwendung von seifenfreien und rückfettenden Produkten beim Waschen und das Auftragen von fetthaltigen Cremes danach sorgen dafür, dass die Haut nicht austrocknet. Denn pflegebedürftige und vor allem bettlägerige Menschen haben ohnehin oft sehr trockene Haut. Besonders wichtig ist die richtige Hautpflege im Intimbereich bei Inkontinenz, um Wundliegen zu vermeiden. Zu den Dingen, die viele Pflegebedürftige nicht mehr selbst erledigen können, gehört auch die Nagelpflege. Nach einem wohltuenden Hand- oder Fußbad können die Nägel leicht gekürzt oder gefeilt werden. Pflege von Augen und Nase – für Feuchtigkeit sorgen Die Augen werden immer mit klarem Wasser vom äußeren Augenwinkel zum inneren gereinigt. Sie sollten dabei geschlossen sein. Pflegebedürftige Menschen leiden bisweilen unter zu trockenen Augen – beispielsweise weil sie zu selten blinzeln. Dann können entsprechende Augentropfen Linderung verschaffen. Ist die Nasenschleimhaut zu trocken, hilft ein feuchtes Wattestäbchen zum Säubern und Vaseline zum Eincremen.
Baby-Mythen
Rund um das Thema Baby ranken sich jede Menge Mythen. Kein Wunder, schließlich finden sich gerade Eltern, die das erste Kind bekommen, in einer ganz neuen Situation wieder. Wie viel Wahrheit hinter den Baby-Mythen steckt, erfahren Sie hier. Mythos 1: Babys muss man von Anfang an die Nägel schneiden Eltern denken oft, sie müssten ihrem Baby von Anfang an die Nägel schneiden, damit es sich nicht kratzt. Doch in den ersten vier bis sechs Lebenswochen ist das normalerweise noch nicht notwendig. Die Nägel sind so weich, dass sie sich in den meisten Fällen von ganz allein abschälen. Sollte sich Ihr Baby doch im Gesicht kratzen, können Sie seine Fingernägel vorsichtig kürzen – und zwar mit einer speziell abgerundeten Babynagelschere. Fingernägel sollten Sie entlang der natürlichen Biegung des Nagels schneiden, Zehennägel dagegen gerade – sonst besteht die Gefahr, dass sie einwachsen. Mythos 2: Babys Haare muss man mit Babyshampoo waschen Prinzipiell ist es in den ersten Lebensmonaten völlig ausreichend, wenn Sie Haare und Kopfhaut Ihres Babys gelegentlich mit warmem Wasser und einem weichen Waschlappen oder Schwamm reinigen. Zwar sind spezielle Babyshampoos besonders mild, verwenden sollten Sie diese jedoch erst, wenn das Haar ihres Kindes dichter wird. Achten Sie darauf, bei der Pflege besonders vorsichtig zu sein, da die Fontanelle in dieser Lebensphase noch nicht komplett geschlossen ist. Außerdem sollten Sie die Haare Ihres Kinds nicht zu oft waschen, da sein Kopf in der ersten Zeit noch sehr kälteempfindlich ist. Mythos 3: Bäuerchen nach jeder Mahlzeit muss sein Das Bäuerchen nach der Mahlzeit dient dazu, die geschluckte Luft wieder loszuwerden und so Spucken und Verdauungsbeschwerden vorzubeugen. Stößt ein Baby aber mal nicht auf, ist das nicht gefährlich. Es hat während der Mahlzeit eventuell einfach nicht viel Luft geschluckt. Grundsätzlich gilt: Je hastiger das Baby trinkt, desto mehr Luft schluckt es, je ruhiger es trinkt, desto weniger Luft gelangt in den Bauch. Wenn Ihr Kind zum Beispiel beim nächtlichen Stillen an der Brust einschläft, müssen Sie es nicht für das Bäuerchen wecken, lassen Sie es lieber weiterschlafen. Mythos 4: Stillende Mütter müssen aufpassen, was sie essen Zwar kann es passieren, dass empfindliche Babys auf Lebensmittel wie Kohl und Zwiebeln mit Blähungen oder auf Zitrusfrüchte mit einem wunden Po reagieren. Jedoch sollten Sie deshalb nicht grundsätzlich darauf verzichten, denn den meisten Kindern machen sie gar nichts aus. Vielmehr sollten Sie darauf achten, sich möglichst ausgewogen, vitamin- und mineralstoffreich zu ernähren. Denn: Der Vitamingehalt in der Muttermilch ist unmittelbar von der mütterlichen Vitaminversorgung abhängig. Mineralstoffe sind zwar immer ausreichend in der Muttermilch vorhanden, da sie aus dem Körperspeicher der Mutter kommen. Das kann jedoch auch bedeuten, dass die Mutter dadurch an einem Mineralstoffmangel leidet. Daher sollten Sie auch auf eine gute Mineralstoffversorgung achten – vor allem Kalzium, Zink und Jod. Worauf Sie in jedem Fall verzichten sollten, sind Alkohol und Koffein. Denn die Substanzen gehen in die Milch über und können vom Säugling nur sehr langsam abgebaut werden. Achtung: Zum Beispiel auch in Tees, Cola oder Energydrinks steckt Koffein. Bestimmte Medikamente können ebenfalls in die Muttermilch übergehen und dann dem Baby schaden, deshalb sollten Sie jede Medikamenteneinnahme mit Ihrem Arzt besprechen. Mythos 5: Fieber muss schnell bekämpft werden Fieber ist eine Erste-Hilfe-Maßnahme des Körpers, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Durch die hohe Körpertemperatur werden Viren und Bakterien geschwächt. Deshalb sollte Fieber nicht grundsätzlich gesenkt werden – es gehört zum Heilungsprozess. Zeigt Ihr Kind, dass es offensichtlich unter dem Fieber leidet, sich unwohl fühlt oder sogar Schmerzen hat, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er kann Ihnen fiebersenkende Mittel empfehlen, die für Ihr Kind geeignet sind. Auch Fieber, das länger als drei Tage dauert oder über 40 Grad Celsius steigt, sollte gesenkt werden. Mythos 6: Ätherische Öle tun Babys gut Bei Babys sollten Sie mit ätherischen Ölen vorsichtig sein, denn sie können zu allergischen Reaktionen führen, Atemwege oder Haut reizen und sogar Atemnot verursachen. Problematisch sind etwa Eukalyptus-, Thymian-, Kampfer- und Pfefferminzöl (Menthol). Deshalb sind zum Beispiel auch Inhalationsmittel, Einreibepräparate und Badeöle für Babys und Kleinkinder ungeeignet. Mythos 7: Ein Kind muss mit einem Jahr laufen können Zwar träumen viele Eltern von den ersten Schritten am ersten Geburtstag, die meisten Kinder fangen aber erst in den darauffolgenden Monaten zu laufen an. Sie müssen sich auch keine Sorgen machen, wenn Ihr Nachwuchs erst mit 18 Monaten das Laufen lernt – bis zu diesem Alter entspricht es einer normalen Entwicklung. Jedes Kind entwickelt sich individuell. Gerade besonders große und kräftige Kinder beginnen zum Beispiel meist später mit dem Laufen. Verzichten sollten Sie auf Lauflerngeräte und Babyhopser: Sie behindern Kinder in der Bewegungsentwicklung und können dazu führen, dass sich Fehlhaltungen entwickeln. Außerdem bergen sie ein hohes Unfallrisiko.
Fußpilz – Ursachen/Risikofaktoren
Fußpilz kann durch direkten Hautkontakt sowie über Hautschüppchen auf Handtüchern, Badematten, in Duschräumen oder an Nagelscheren übertragen werden. Doch nicht jeder Kontakt mit Pilzen führt
Fußpilz
Fußpilz ist eine der häufigsten Hautkrankheiten. Bei Fußpilz wird die Haut an den Füßen von Fadenpilzen, Schimmelpilzen oder Hefen
Aceton
Abfallprodukt der Fettverbrennung. Wird in Harn und Atemluft ausgeschieden, riecht nach faulem Obst und Nagellack