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Vergiftungen – Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursache von Vergiftungen sind meist Medikamente, Haushaltsmittel, Alkohol, Nikotin, Giftpflanzen, Kosmetik, Öle und Schädlings- sowie Unkrautvernichtungsmittel.
Knochenbruch
Ein Knochenbruch (Fraktur) entsteht, wenn große Kräfte auf den Knochen einwirken. Eindeutige Anzeichen für einen Knochenbruch sind eine Beweglichkeit über das normale Maß hinaus, Fehlstellungen
Schilddrüsenunterfunktion – Symptome
Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen führt dazu, dass die Stoffwechselprozesse im Körper langsamer ablaufen. Die stimulierende Wirkung der Schilddrüsenhormone bleibt aus, der Grundumsatz des Körpers, also die im Ruhezustand verbrauchte Energiemenge, ist verringert. Typische Symptome der Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyresoe, Hypo = zu niedrig, thyreo = Schilddrüse) sind unter anderem Müdigkeit, verlangsamte Reflexe, ständiges Frieren und ein allgemeiner Leistungs- und Konzentrationsabfall. Bei länger andauerndem Hormonmangel können Verstopfung und Gewichtszunahme, blasse und trockene Haut, brüchige Nägel, struppige Haare oder Haarausfall auftreten. In manchen Fällen führt eine Unterfunktion auch zu Schlafstörungen oder depressiven Verstimmungen, seltener zu Blutarmut oder sogar zu Unfruchtbarkeit. Unterfunktion bei der Mutter nach der Geburt oft schwer erkennbar Bei rund zehn Prozent der Mütter wird nach der Geburt die Autoimmunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis ausgelöst. Diese „Post-Partum-Threoiditis“ äußert sich entweder gleich als Unterfunktion oder es tritt zunächst kurzzeitig eine Überfunktion auf, woraus sich aber später eine Unterfunktion entwickeln kann. Symptome wie Haarausfall, Gewichtsabnahme und Schlaflosigkeit werden oft den normalen Umständen nach einer Geburt und bei der Betreuung des Neugeborenen zugeschrieben, sollten aber hellhörig machen, damit die beschriebene Autoimmunkrankheit nicht übersehen wird. Im Zweifelsfall sollte die Betroffene einen Arzt aufsuchen.
Wundversorgung – Therapie
Bei Biss-, Kopf-, Augen- oder Knochenverletzungen sollten sie einen Arzt aufsuchen. Zubereitungen, die die Wundheilung fördern, sind gut verträglich. Jodhaltige Medikamente und silberhaltige
Diabetes mellitus – Diabetisches Koma
Das diabetische Koma ist eine schwere Stoffwechselentgleisung mit Bewusstlosigkeit, die durch einen relativen oder absoluten Insulinmangel zustande kommt. Im äußersten Fall führt das diabetische
Pflege bei Diabetes mellitus
Diabetes mellitus ist eine der häufigsten Erkrankungen – vor allem im hohen Alter. Werden die Medikamente regelmäßig eingenommen und die Ernährung entsprechend angepasst, ist die Krankheit gut kontrollierbar. Doch besonders pflegebedürftigen Menschen fällt dies alleine häufig schwer. Deshalb ist es wichtig, dass die Pflegenden gut über die Erkrankung informiert und besonders achtsam sind. Die Pflege von Diabetes-Patienten Je nach Ausprägung der Krankheit und Einschränkungen durch Folgeerkrankungen benötigen Diabetes-Patienten Unterstützung bei Aktivitäten des täglichen Lebens wie der Körperpflege oder dem Essen und Trinken. Hilfe beim Bewegen – gesundheitliche Folgen vermeiden Beim Bewegen können zum Beispiel Probleme auftreten, wenn sich der Betroffene intensiv bewegt und zu wenig isst. Denn die körperliche Betätigung senkt den Blutzuckerspiegel. Deshalb sollten Menschen mit Diabetes mellitus immer Traubenzucker dabei haben und die Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kennen – ebenso der Pflegende. So können zum Beispiel Unruhe, Zittern, Schwindel, Sehstörungen und starkes Schwitzen auftreten. Bei älteren Menschen bleiben diese klassischen Symptome jedoch oft aus. Bei ihnen zeigen sich als Anzeichen vor allem Verwirrtheit und auffallende Verhaltensstörungen. Sensibilitätsstörungen können beim Gehen zu Problemen führen, da der Diabetes-Patient ein gestörtes Empfinden in den Füßen hat und Schmerzen erst spät spürt. Deshalb sollte sich der Pflegende die Schuhe des Betroffenen immer genau ansehen und Steinchen oder ähnliches entfernen. Die Schuhe sollten immer gut passen. Sehstörungen und Nervenschädigungen (Polyneuropathie) führen zu einer erhöhten Sturzgefahr. Wenn der Pflegebedürftige an einer dieser Folgeerkrankungen leidet, ist es wichtig, das Sturzrisiko durch eine Wohnungsanpassung zu minimieren – zum Beispiel, indem man Haltegriffe und Geländer anbringt, Stolperfallen beseitigt und für eine gute Beleuchtung sorgt. Außerdem sollte der Pflegende darauf achten, dass der sehgeschädigte Diabetes-Patient immer seine Brille trägt. Hilfe bei der Körperpflege – Sorgfalt zählt Bei der Körperpflege ist bei Diabetes-Patienten besondere Sorgfalt gefragt, da ihre Haut sehr anfällig für Infektionen ist. Besondere Aufmerksamkeit benötigen die Füße. Denn selbst kleinste Verletzungen können sich dort schnell zu großen Wunden entwickeln, da die Wundheilung bei Betroffenen gestört ist. Regelmäßige Fußpflege ist bei Diabetes mellitus deshalb unerlässlich: Dabei werden die Füße in lauwarmem Wasser mit wenig Seife gewaschen und anschließend sorgfältig abgetrocknet – vor allem zwischen den Zehen. Die Nägel werden rund geschnitten und gefeilt, damit keine scharfen Kanten zurückbleiben, die zu Verletzungen führen können. Wichtig ist, die Füße – und speziell die Fußsohlen – im Rahmen der Fußpflege immer zu kontrollieren. Selbst kleinste Verletzungen erfordern eine gründliche Desinfektion. Bei Wunden, die nicht heilen, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Hilfe beim Essen und Trinken – das richtige Maß finden Der Pflegende sollte ein Auge darauf haben, was der Pflegebedürftige isst – und auch, ob die verabreichte Menge Insulin mit der Mahlzeit übereinstimmt. Isst der Betroffene nicht ganz auf, sollte die Pflegeperson ihm eine Alternative anbieten, damit die Kohlenhydratzufuhr stimmt. Eine radikale Diabetes-Diät ist nur notwendig, wenn der Diabetes-Patient unter schweren Folgeerkrankungen wie etwa einem Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris) leidet. Ansonsten sollte bei älteren Menschen die Lebensqualität im Vordergrund stehen. Hat der Pflegebedürftige erst vor Kurzem die Diagnose Diabetes mellitus erhalten, ist es ratsam, gemeinsam mit der Pflegeperson eine Diabetesschulung zu besuchen. Denn je besser der Betroffene und der Pflegende über die Krankheit Bescheid wissen, desto sicherer werden sie im täglichen Umgang damit.
Ambulanter Pflegedienst – Pflegedienstleistungen
Zu den typischen Leistungen eines Pflegedienstes gehören die Grundpflege, die Behandlungspflege und die hauswirtschaftliche Pflege. Die Behandlungspflege wird über die Krankenkasse abgerechnet, eine
Pflegeheim – Qualität im Pflegeheim
Hoffentlich geht es ihm/ihr dort auch gut: Müssen Pflegebedürftige in ein Pflegeheim umziehen, wollen ihre Angehörigen sie in guten Händen wissen. Der eigene Eindruck gibt meist schon wichtige Hinweise darauf, ob sich auch der Pflegebedürftige in der Einrichtung wohlfühlen könnte. Worauf Sie konkret achten sollten. Nicht nur Pflegequalität, auch Atmosphäre entscheidend Bewohner eines Alten- oder Pflegeheims müssen sich auf die Qualität des Heims verlassen können: Denn sie sind darauf angewiesen, dort gut versorgt zu werden. Die Qualität kann sich jedoch von Pflegeheim zu Pflegeheim stark unterscheiden. Außerdem ist für die Qualität eines Heims nicht nur die Qualität der Pflege entscheidend, sondern auch der Service und die Atmosphäre in der Einrichtung sowie der Umgang mit den Bewohnern.Deshalb ist es besonders wichtig, sich vor der Auswahl eines Pflegeheims gut zu informieren. Aber auch wer bereits in einem Heim wohnt oder einen Angehörigen in einem Heim hat, sollte weiterhin auf die Qualität achten. Der eigene Eindruck – würden Sie sich wohlfühlen? Wichtig ist es dabei vor allem, sich auf seine eigene Intuition zu verlassen. Die Bewohner selbst können natürlich am besten beurteilen, ob sie sich wohlfühlen, ob sie gut behandelt werden, ob sie alles haben, was sie brauchen. Aber auch Angehörige beispielsweise von Menschen mit Demenz, die nicht mehr über die Umstände im Heim Auskunft geben können, sollten sich fragen, ob sie sich anstelle des Bewohners wohlfühlen würden, ob sie freundlich behandelt werden, wie die Atmosphäre im Heim ist. Auf bestimmte Aspekte achten – von Ausstattung bis Personal Weitere Aspekte, auf die geachtet werden kann, um die Qualität eines Pflegeheims zu beurteilen, sind: Ausstattung: Gibt es hier Defizite (kann der Betroffene beispielsweise nur schwer alleine die Toilette aufsuchen)? Wurden Wünsche des Bewohners umgesetzt (zum Beispiel eigene Möbel)? Gibt es genug Aufenthaltsmöglichkeiten für den Bewohner und kann er diese auch aufsuchen? Personal: Ist klar, wer im Heim für was verantwortlich ist? Wie sind die Pflegekräfte ausgebildet? Wie setzt sich das Personal zusammen? Von wem wird der Bewohner hauptsächlich gepflegt? Sind die Mitarbeiter freundlich? Organisation: Sind immer genug Pflegekräfte da, um alle Bewohner zu versorgen? Haben die Bewohner feste Bezugspersonen? Gibt es ein Pflegekonzept? Qualitätsmanagement: Gibt es Maßnahmen zur Qualitätssicherung? Gibt es einen Ansprechpartner für Beschwerden? Werden die Mitarbeiter fortgebildet? Hygiene: Macht die Einrichtung immer einen sauberen Eindruck? Ist ersichtlich, ob die Mitarbeiter mit Handschuhen, Desinfektionsmittel et cetera arbeiten? Verpflegung: Erhält der Bewohner einen Speiseplan? Kann der Bewohner Essen auswählen oder sich wünschen? Ist die Ernährung abwechslungsreich, vielseitig und bedarfsgerecht? Kann der Bewohner flexibel oder innerhalb bestimmter Zeiten bestimmen, wann er essen möchte? Ist der Bewohner immer ausreichend mit Getränken versorgt? Wird er zum Trinken angehalten, wenn er zu wenig trinkt? Soziale Betreuung: Gibt es Gruppen- und/oder Einzelangebote für die Freizeitgestaltung der Bewohner? Gibt es feste Mitarbeiter, die die Bewohner betreuen? Behandlungspflege: Bekommt der Bewohner seine Medikamente, wie sie vom Arzt verordnet wurden? Hat der Bewohner Schmerzen? Hat der Bewohner Wunden/wunde Stellen (Dekubitus)? Körperpflege: Wirkt der Bewohner gepflegt (Haare, Nägel, Haut, Mund, Zähne)? Wird die Körperpflege an die Bedürfnisse des Betroffenen angepasst? Haben die Pflegekräfte ausreichend Zeit für die Körperpflege? Selbstbestimmung: Hat der Bewohner die Möglichkeit bestimmte Dinge selbst zu bestimmen: zum Beispiel wann und was er essen, welche Kleidung er tragen oder an welchen Aktivitäten er teilnehmen möchte? Kann der Bewohner jederzeit Besuch bekommen?
Knochenbruch – Ermüdungsbruch
Ein Ermüdungsbruch (Stresstrauma) kommt nicht durch ein akutes Trauma zustande, sonder weil der Knochen immer wieder stark belastet wird. Besonders gefährdet für diese Sportverletzung sind
Pflegeversicherung/Einstufung – Pflegestufe
Für die Einstufung in eine Pflegestufe gelten folgende gesetzliche Voraussetzungen: Pflegestufe I – erhebliche Pflegebedürftigkeit Um in Pflegestufe I eingruppiert zu werden, müssen Pflegebedürftige in einem oder mehreren Bereichen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) bei mindestens zwei Tätigkeiten täglich Hilfe benötigen. Hinzu kommen muss, dass der Betroffene mehrfach pro Woche im Haushalt Hilfe braucht. Wichtig ist auch der Zeitaufwand für die Hilfe: Er muss mindestens 90 Minuten täglich betragen. Mehr als die Hälfte davon (mindestens 46 Minuten) müssen dabei für die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) benötigt werden. Pflegestufe II – schwerpflegebedürftig In Pflegestufe II fällt, wer mindestens dreimal am Tag zu verschiedenen Tageszeiten bei der Körperpflege, der Ernährung und/oder der Mobilität (also bei der Grundpflege) Hilfe braucht. Zusätzlich müssen die Betroffenen mehrmals in der Woche Hilfe im Haushalt benötigen, um in diese Pflegestufe eingruppiert zu werden. Auch hier ist zusätzlich der Zeitaufwand zu beachten. Pflegebedürftige in Pflegestufe II brauchen täglich mindestens drei Stunden Hilfe. Zwei Stunden davon müssen für die Grundpflege benötigt werden. Pflegestufe III – schwerstpflegebedürftig Pflegestufe III bedeutet Schwerstpflegebedürftigkeit. Hier werden Menschen eingestuft, die bei der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) rund um die Uhr Hilfe brauchen – auch in der Nacht. Darüber hinaus muss auch mehrfach pro Woche Hilfe im Haushalt nötig sein. Der Zeitaufwand für die Pflege muss in Pflegestufe III bei mindestens fünf Stunden täglich liegen. Davon müssen vier Stunden auf Körperpflege, Ernährung und/oder Mobilität entfallen. Härtefallregelung Wenn die Bedingungen der Pflegestufe III erfüllt sind, aber ein ungewöhnlich großer Pflegeaufwand vorliegt, kann die Einstufung als Härtefall beantragt werden. Das ist an folgende Voraussetzungen geknüpft: Der Zeitaufwand für Körperpflege, Ernährung und/oder Mobilität muss bei einem Härtefall bei mindestens sechs Stunden täglich liegen. In der Nacht muss mindestens dreimal Hilfe notwendig sein. Oder es werden für mindestens eine Verrichtung der Grundpflege tagsüber und auch nachts zeitgleich zwei Pflegepersonen benötigt. Zudem muss ständig Hilfe im Haushalt nötig sein. Zu beachten ist: Bei einem Härtefall, bei dem zwei Pflegepersonen benötigt werden, muss mindestens eine der beiden eine ausgebildete Pflegekraft sein. Was gehört laut Gesetz zur Grundpflege? Körperpflege: Zur Körperpflege zählen beispielsweise Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen sowie Rasieren. Auch der Hilfebedarf beim Nutzen eines Nachtstuhls und Entsorgen einer Urinflasche sowie der Aufwand für eventuelle Reinigungen (Fußboden/Bett säubern) sind zu berücksichtigen. Nägel schneiden zählt aber zum Beispiel nicht zu den gewöhnlich wiederkehrenden Verrichtungen im Sinne des SGB (Sozialgesetzbuch) XI. Ernährung: Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) erkennt maximal drei Hauptmahlzeiten pro Tag an. Zur Grundpflege zählt die mundgerechte Zubereitung, das bedeutet das Kleinschneiden oder Passieren der Nahrung sowie das Bereitstellen von Getränken. Das Kochen und das Decken des Tischs sind dagegen der Hauswirtschaft zugeordnet. Hilfe beim Wechseln der Bekleidung nach dem Essen berücksichtigt der MDK wiederum als Grundpflege. Mobilität: Gehen, Stehen, Transfer und Treppensteigen können nur in Verbindung mit anderer (notwendiger) Pflege anerkannt werden (beispielsweise Hilfestellung beim Aufstehen, um ins Bad zu gehen). Das An- und Auskleiden fällt ebenfalls in die Kategorie Mobilität. Das Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung erkennt der MDK nur in Ausnahmefällen an, zum Beispiel bei Arzt- oder Therapeutenbesuchen – und auch nur dann, wenn diese mindestens sechs Monate lang notwendig sind und mindestens einmal wöchentlich anfallen. Pflegeerschwerende und pflegeerleichternde Faktoren Des Weiteren werden die in der nachfolgenden Tabelle genannten pflegeerschwerenden und pflegeerleichternden Faktoren bei der Einstufung in eine Pflegestufe berücksichtigt.  Pflegeerschwerende Faktoren Pflegeerleichternde Faktoren Körpergewicht größer als 80 Kilogramm Pflegeerleichternde räumliche Verhältnisse Einschränkungen in der Beweglichkeit des Körpers Einsatz von Pflegehilfsmitteln (zum Beispiel Toilettenstuhl, Urinflasche, Pflegebett) Abwehrverhalten pflegebehindernde räumliche Verhältnisse zeitaufwendiger Hilfsmitteleinsatz Kau- und/oder Schluckstörungen stark eingeschränkte Sinneswahrnehmung (Hören, Sehen) stark therapieresistente Schmerzen