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Schuppenflechte – Behandlung, Symptome & Rat
Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronische Hauterkrankung, die in vielen Fällen mit Gelenkbeschwerden einhergeht. Ursache ist eine
Knochenbruch
Ein Knochenbruch (Fraktur) entsteht, wenn große Kräfte auf den Knochen einwirken. Anzeichen für einen Knochenbruch: z.B. Fehlstellungen und
Wundversorgung – Therapie
Bei Biss-, Kopf-, Augen- oder Knochenverletzungen sollten sie einen Arzt aufsuchen. Zubereitungen, die die Wundheilung fördern, sind gut verträglich. Jodhaltige Medikamente und silberhaltige
Komplikation bei Diabetes mellitus: diabetisches Koma
Das diabetische Koma ist eine schwere Stoffwechselentgleisung mit Bewusstlosigkeit, die durch einen relativen oder absoluten Insulinmangel zustande kommt. Im äußersten Fall führt das diabetische
Heilpflanze Ringelblume – Wirkung & Anwendung
Ringelblume – Heilpflanzenlexikon von vitanet.de. Ringelblume wird angewendet: z.B. bei Zerrungen, Verbrennungen und
Tipps zur Auswahl eines guten Pflegeheims
Hoffentlich geht es ihm/ihr dort auch gut: Müssen Pflegebedürftige in ein Pflegeheim umziehen, wollen ihre Angehörigen sie in guten Händen wissen. Der eigene Eindruck gibt meist schon wichtige Hinweise darauf, ob sich auch der Pflegebedürftige in der Einrichtung wohlfühlen könnte. Worauf Sie konkret achten sollten. Nicht nur Pflegequalität, auch Atmosphäre entscheidend Bewohner eines Alten- oder Pflegeheims müssen sich auf die Qualität des Heims verlassen können: Denn sie sind darauf angewiesen, dort gut versorgt zu werden. Die Qualität kann sich jedoch von Pflegeheim zu Pflegeheim stark unterscheiden. Außerdem ist für die Qualität eines Heims nicht nur die Qualität der Pflege entscheidend, sondern auch der Service und die Atmosphäre in der Einrichtung sowie der Umgang mit den Bewohnern.Deshalb ist es besonders wichtig, sich vor der Auswahl eines Pflegeheims gut zu informieren. Aber auch wer bereits in einem Heim wohnt oder einen Angehörigen in einem Heim hat, sollte weiterhin auf die Qualität achten. Der eigene Eindruck – würden Sie sich wohlfühlen? Wichtig ist es dabei vor allem, sich auf seine eigene Intuition zu verlassen. Die Bewohner selbst können natürlich am besten beurteilen, ob sie sich wohlfühlen, ob sie gut behandelt werden, ob sie alles haben, was sie brauchen. Aber auch Angehörige beispielsweise von Menschen mit Demenz, die nicht mehr über die Umstände im Heim Auskunft geben können, sollten sich fragen, ob sie sich anstelle des Bewohners wohlfühlen würden, ob sie freundlich behandelt werden, wie die Atmosphäre im Heim ist. Auf bestimmte Aspekte achten – von Ausstattung bis Personal Weitere Aspekte, auf die geachtet werden kann, um die Qualität eines Pflegeheims zu beurteilen, sind: Ausstattung: Gibt es hier Defizite (kann der Betroffene beispielsweise nur schwer alleine die Toilette aufsuchen)? Wurden Wünsche des Bewohners umgesetzt (zum Beispiel eigene Möbel)? Gibt es genug Aufenthaltsmöglichkeiten für den Bewohner und kann er diese auch aufsuchen? Personal: Ist klar, wer im Heim für was verantwortlich ist? Wie sind die Pflegekräfte ausgebildet? Wie setzt sich das Personal zusammen? Von wem wird der Bewohner hauptsächlich gepflegt? Sind die Mitarbeiter freundlich? Organisation: Sind immer genug Pflegekräfte da, um alle Bewohner zu versorgen? Haben die Bewohner feste Bezugspersonen? Gibt es ein Pflegekonzept? Qualitätsmanagement: Gibt es Maßnahmen zur Qualitätssicherung? Gibt es einen Ansprechpartner für Beschwerden? Werden die Mitarbeiter fortgebildet? Hygiene: Macht die Einrichtung immer einen sauberen Eindruck? Ist ersichtlich, ob die Mitarbeiter mit Handschuhen, Desinfektionsmittel et cetera arbeiten? Verpflegung: Erhält der Bewohner einen Speiseplan? Kann der Bewohner Essen auswählen oder sich wünschen? Ist die Ernährung abwechslungsreich, vielseitig und bedarfsgerecht? Kann der Bewohner flexibel oder innerhalb bestimmter Zeiten bestimmen, wann er essen möchte? Ist der Bewohner immer ausreichend mit Getränken versorgt? Wird er zum Trinken angehalten, wenn er zu wenig trinkt? Soziale Betreuung: Gibt es Gruppen- und/oder Einzelangebote für die Freizeitgestaltung der Bewohner? Gibt es feste Mitarbeiter, die die Bewohner betreuen? Behandlungspflege: Bekommt der Bewohner seine Medikamente, wie sie vom Arzt verordnet wurden? Hat der Bewohner Schmerzen? Hat der Bewohner Wunden/wunde Stellen (Dekubitus)? Körperpflege: Wirkt der Bewohner gepflegt (Haare, Nägel, Haut, Mund, Zähne)? Wird die Körperpflege an die Bedürfnisse des Betroffenen angepasst? Haben die Pflegekräfte ausreichend Zeit für die Körperpflege? Selbstbestimmung: Hat der Bewohner die Möglichkeit bestimmte Dinge selbst zu bestimmen: zum Beispiel wann und was er essen, welche Kleidung er tragen oder an welchen Aktivitäten er teilnehmen möchte? Kann der Bewohner jederzeit Besuch bekommen?
Knochenbruch – Ermüdungsbruch
Ein Ermüdungsbruch (Stresstrauma) kommt nicht durch ein akutes Trauma zustande, sonder weil der Knochen immer wieder stark belastet wird. Besonders gefährdet für diese Sportverletzung sind
Pflege bei Diabetes mellitus
Diabetes mellitus ist eine der häufigsten Erkrankungen – vor allem im hohen Alter. Werden die Medikamente regelmäßig eingenommen und die Ernährung entsprechend angepasst, ist die Krankheit gut kontrollierbar. Doch besonders pflegebedürftigen Menschen fällt dies allein häufig schwer. Deshalb ist es wichtig, dass Pflegende gut über die Erkrankung informiert und besonders achtsam sind. Die Pflege von Diabetespatienten Je nach Ausprägung der Krankheit und Einschränkungen durch Folgeerkrankungen benötigen Diabetespatienten Unterstützung bei Aktivitäten des täglichen Lebens wie der Körperpflege oder dem Essen und Trinken. Hilfe beim Bewegen – gesundheitliche Folgen vermeiden Bei Bewegung können zum Beispiel Probleme auftreten, wenn sich der Betroffene intensiv bewegt und zu wenig isst. Denn die körperliche Betätigung senkt den Blutzuckerspiegel. Deshalb sollten Menschen mit Diabetes mellitus immer Traubenzucker dabei haben und die Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kennen – ebenso der Pflegende. So können zum Beispiel Unruhe, Zittern, Schwindel, Sehstörungen und starkes Schwitzen auftreten. Bei älteren Menschen bleiben diese klassischen Symptome jedoch oft aus. Bei ihnen zeigen sich als Anzeichen vor allem Verwirrtheit und auffallende Verhaltensstörungen. Sensibilitätsstörungen können beim Gehen zu Problemen führen, da der Diabetespatient ein gestörtes Empfinden in den Füßen hat und Schmerzen erst spät spürt. Deshalb sollte sich der Pflegende die Schuhe des Betroffenen immer genau ansehen und Steinchen oder ähnliches entfernen. Die Schuhe sollten immer gut passen. Sehstörungen und Nervenschädigungen (Polyneuropathie) führen zu einer erhöhten Sturzgefahr. Wenn der Pflegebedürftige an einer dieser Folgeerkrankungen leidet, ist es wichtig, das Sturzrisiko durch eine Wohnungsanpassung zu minimieren – zum Beispiel, indem man Haltegriffe und Geländer anbringt, Stolperfallen beseitigt und für eine gute Beleuchtung sorgt. Außerdem sollte der Pflegende darauf achten, dass der sehgeschädigte Diabetes-Patient immer seine Brille trägt. Hilfe bei der Körperpflege – Sorgfalt zählt Bei der Körperpflege ist bei Diabetespatienten besondere Sorgfalt gefragt, da ihre Haut sehr anfällig für Infektionen ist. Besondere Aufmerksamkeit benötigen die Füße. Denn selbst kleinste Verletzungen können sich dort schnell zu großen Wunden entwickeln, da die Wundheilung bei Betroffenen gestört ist. Regelmäßige Fußpflege ist bei Diabetes mellitus deshalb unerlässlich: Dabei werden die Füße in lauwarmem Wasser mit wenig Seife gewaschen und anschließend sorgfältig abgetrocknet – vor allem zwischen den Zehen. Die Nägel werden rund geschnitten und gefeilt, damit keine scharfen Kanten zurückbleiben, die zu Verletzungen führen können. Wichtig ist, die Füße – und speziell die Fußsohlen – im Rahmen der Fußpflege immer zu kontrollieren. Selbst kleinste Verletzungen erfordern eine gründliche Desinfektion. Bei Wunden, die nicht heilen, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Hilfe beim Essen und Trinken – das richtige Maß finden Der Pflegende sollte ein Auge darauf haben, was der Pflegebedürftige isst – und auch, ob die verabreichte Menge Insulin mit der Mahlzeit übereinstimmt. Isst der Betroffene nicht ganz auf, sollte die Pflegeperson ihm eine Alternative anbieten, damit die Kohlenhydratzufuhr stimmt. Eine radikale Diabetesdiät ist nur notwendig, wenn der Diabetespatient unter schweren Folgeerkrankungen – etwa einem Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris) – leidet. Ansonsten sollte bei älteren Menschen die Lebensqualität im Vordergrund stehen. Hat der Pflegebedürftige erst vor Kurzem die Diagnose Diabetes mellitus erhalten, ist es ratsam, gemeinsam mit der Pflegeperson eine Diabetesschulung zu besuchen. Denn je besser der Betroffene und der Pflegende über die Krankheit Bescheid wissen, desto sicherer werden sie im täglichen Umgang damit.
Schilddrüsenerkrankungen – Symptome
Funktionsstörungen der Schilddrüse oder ein Kropf können lange Zeit keine oder nur unspezifische Symptome aufweisen: Haarausfall, Stimmungsschwankungen und Verdauungsprobleme können Anzeichen für eine Schilddrüsenerkrankung sein – genau wie für viele andere Krankheiten. An eine Störung der Schilddrüse denkt der Betroffene oft nicht sofort, wenn sich das Haupthaar lichtet oder die Stimmung am Boden ist. Deshalb ist es wichtig, das Spektrum der Warnzeichen genau zu beobachten und dem Arzt so früh wie möglich mitzuteilen. Nur dann kann dieser eine Schilddrüsenerkrankung als Ursache abklären. Jodmangel oder eine Autoimmunreaktion führen zu verschiedenen Erkrankungen Die in der Schilddrüse gespeicherten Jodvorräte reichen etwa zwei Monate lang zur Bildung der Hormone T3 und T4 aus. Steht der Schilddrüse längerfristig zu wenig Jod zur Hormonproduktion zur Verfügung, versucht der Körper, dieses Defizit durch eine Zunahme des Drüsengewebes auszugleichen, um die Hormonproduktion konstant zu halten. Der Jodmangel führt so zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, im Volksmund „Kropf“, in der Fachsprache „Struma“ genannt. Der Kropf verursacht zunächst in der Regel keine Beschwerden, gelegentlich ein lokales Druck- oder Engegefühl und leichte Schluckbeschwerden. Langfristig kann er jedoch die Luft- und Speiseröhre einengen oder auf die Halsvenen drücken. Meist tritt bei einem Kropf zunächst keine Funktionsstörung der Schilddrüse auf. Die Produktion der Schilddrüsenhormone kann aber bei sehr starkem Jodmangel auch absinken und zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Diese wird jedoch in den meisten Fällen von einer Autoimmunerkrankung verursacht. Symptome sind unter anderem eine Störung des Wohlbefindens, Antriebsschwäche, Konzentrationsschwäche und andauerndes Frieren, langfristig auch Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Depressionen oder Unfruchtbarkeit. Andererseits können bestimmte Areale in einer Struma sich der Steuerung durch das Hormon TSH aus der Hirnanhangsdrüse entziehen und Hormonmengen produzieren, die unabhängig vom Bedarf sind – ein sogenannter „heißer Knoten“ oder autonomes Adenom entsteht. Neben der Schilddrüsenautonomie kann auch noch die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow Ursache einer Schilddrüsenüberfunktion sein. Angstzustände, Schweißausbrüche und plötzliches Abmagern weisen auf eine Schilddrüsenüberfunktion hin. Wenn in manchen Gewebeanteilen einer vergrößerten Schilddrüse hingegen keine Hormonproduktion mehr stattfindet, wird das als „kalter Knoten“ bezeichnet. In seltenen Fällen werden in einem solchen Gewebebereich krebsartige Veränderungen entdeckt: ein Schilddrüsenkarzinom. Schilddrüse ist oft schuld an unerfülltem Kinderwunsch Auch bei unerfülltem Kinderwunsch können die Schilddrüsenhormone eine Rolle spielen. Sie beeinflussen die Hormonproduktion der Eierstöcke sowie der Hoden. Rund ein Drittel aller unerfüllten Kinderwünsche werden von einer – häufig unentdeckten – Schilddrüsenfehlfunktion bei der Frau verursacht. Sind die oft nur sehr kleinen Abweichungen des TSH-Wertes behoben, werden die betroffenen Frauen meist schnell schwanger. Beim unerfüllten Kinderwunsch ist es daher sinnvoll, dass beide Partner ihre Schilddrüsenfunktion untersuchen lassen. Typische Symptome im Überblick Mögliche Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion: Müdigkeit, verlangsamte Reflexe, Frieren, allgemeiner Leistungs- und Konzentrationsabfall, Verstopfungen und Gewichtszunahme, blasse und trockene Haut, brüchige Nägel, struppige Haare oder Haarausfall Mögliche Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion: Gewichtsabnahme, Herzrasen oder Herzrhyhtmusstörungen, Reizbarkeit, Angststörungen, übermäßiges Schwitzen, bei Morbus Basedow zusätzlich: vergrößerte Schilddrüse, erhöhte Herzschlagfrequenz, hervortretende Augen
Lichttherapie bei Schuppenflechte
Für das Sonnenbad zu Heilzwecken prägte der griechische Historiker Herodot im 5. Jahrhundert vor Christus erstmals den Begriff „Heliotherapie“ (griech. helios, „Sonne“ und therapeia, „Pflege“). Das Wissen um die heilende Wirkung des Sonnenlichts ist uralt: Assyrer, Ägypter, Griechen, Römer und Germanen – eine Vielzahl antiker Kulturen stellte die Sonne Gott gleich und nutzte die Heilkraft des natürlichen Lichts, um Hautkrankheiten zu lindern. Auch die Lichtempfindlichkeit erhöhende Pflanzenstoffe (Psoralen) oder klimatisch-physikalische Einflüsse wie Höhenluft oder Meerwasser (Helio-Thalasso-Therapie) kamen dabei zum Einsatz. Bis heute ist das Salzwasserbad unter Lichteinwirkung für die Behandlung der Schuppenflechte bedeutsam – zum Beispiel im Rahmen der Balneo-Fototherapie. Die moderne Lichttherapie Mit der Entdeckung des Sonnenlichtspektrums gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann die Ära der modernen Lichttherapie (Fototherapie) mit künstlichen Lichtquellen, die bis heute vor allem die ultravioletten Lichtanteile UVA und UVB nutzt. Der dänische Arzt Nils Ryberg Finsen gilt als Begründer der modernen dermatologischen Lichtbehandlung. Er entwickelte ein medizinisches Gerät, das künstliches UV-Licht erzeugen konnte, und setzte es zur Behandlung der Hauttuberkulose ein. Für seine Forschungen erhielt er 1903 den Medizinnobelpreis. Therapie mit UV-Licht UV-Strahlen kann man nicht sehen. Als unsichtbarer Teil des natürlichen Lichtspektrums haben die elektromagnetischen Strahlen Wellenlängen von 100 bis 400 Nanometern. Sie können Hautkrankheiten lindern, zugleich aber auch die Hautalterung beschleunigen oder Lichtschäden wie Sonnenbrand und Hautkrebs verursachen. Daher kommt die Fototherapie immer nur kurzfristig zum Einsatz – vor allem um akute Schuppenflechteschübe zu mildern – und nicht als Dauerbehandlung.Bei der Fototherapie der Schuppenflechte kommt mittel- bis langwelliges UV-Licht zum Einsatz. Die Strahlen können Entzündungszellen zerstören oder das übermäßige Wachstum der Hautzellen verlangsamen. Zur Therapie mit künstlichem Licht gibt es unterschiedlichste Geräte – zum Beispiel Bestrahlungskabinen, kleinere UV-Geräte für die Bestrahlung von Händen und Füßen, Lichtkämme für die Kopfhaut, Punktstrahler zur Behandlung der Nägel oder Laser. Für wen eignet sich eine Lichttherapie nicht? UV-Licht kann genetische Schäden verursachen. Manche Menschen haben für solche Lichtschäden ein besonderes Risiko – etwa bei seltenen Erkrankungen durch Gendefekte, bei einigen Autoimmunerkrankungen, bei bestimmten Stoffwechselerkrankungen sowie erhöhtem Hautkrebsrisiko. Wechselwirkungen Eine Fototherapie kann Wechselwirkungen mit fotosensibilisierenden Medikamenten und Substanzen verursachen, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Vorsicht geboten ist bei einigen Mitteln gegen Herzkrankheiten, Antimykotika, Antibiotika und Antidepressiva. Auch Desinfektionsmittel und Duftstoffe in Parfüms können unter Lichteinwirkung die Haut reizen. Gegenanzeigen für eine Lichttherapie mit Psoralenen wie der PUVA sind Schwangerschaft, Stillzeit, schwere Leberschäden (orale PUVA) oder die Einnahme von Ciclosporin. Die richtige Lichtdosis Vor jeder Lichttherapie muss der Arzt die optimale Lichtdosis ermitteln, die je nach Hauttyp für jeden Menschen anders ausfallen kann. Mit einem speziellen Messgerät lässt sich die Erythemschwelle bestimmen: Dabei testet der Hautarzt die Minimale Erythemdosis (MED), das heißt bei welcher Lichtdosis die Haut gerade noch mit einer minimalen Rötung reagiert. Von der Minimalen Fototoxischen Dosis (MPD) spricht man, wenn zusätzlich zur Lichttherapie die Lichtempfindlichkeit mit Psoralenen erhöht wird. Eine andere Möglichkeit ist das Dosierungsschema nach Hauttyp. In einem UV-Lichtpass sollte der Arzt alle Behandlungen dokumentieren. UVB-Therapie (UV-Fototherapie) Heute gilt die Schmalspektrum-Behandlung mit UVB311 als Therapiestandard. Sie hat sich gegenüber den früher angewandten Verfahren bei Schuppenflechte als effektiver und schonender erwiesen. Die Dosis wird dabei in der Regel nach jeder Sitzung gesteigert. Auch eine Kombination – beispielsweise mit Vitamin-D3-Abkömmlingen oder Retinoiden – ist gut möglich. PUVA-Therapie (Fotochemotherapie) Die PUVA-Therapie ist eine Fotochemotherapie, das heißt sie nutzt UVA-Licht in Kombination mit einem Lichtsensibilisator – dem Psoralen (8-Methoxypsoralen). Die Wirkung ist intensiver als bei der UVB-Therapie, denn das Psoralen erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut und wird kurze Zeit vor der Bestrahlung angewandt. Es gibt die orale PUVA mit Tabletten, die Bade-PUVA mittels Vollbad und die Creme-PUVA für kleinere, eingegrenzte Plaques oder Schuppenflechte an Händen und Füßen. Mögliche Nebenwirkungen sind Hautverbrennungen und Juckreiz, bei der oralen PUVA kann Übelkeit hinzukommen. Durch das Psoralen können Haut und Augen bereits Stunden vor und nach der Behandlung sonnenempfindlich reagieren. Daher sollte man sich an Behandlungstagen gut vor der Sonne schützen – selbst im Schatten, bei bewölktem Himmel oder hinter Fensterglas. Experten raten zu maximal 200 PUVA-Therapien während des gesamten Lebens. Lasertherapie Sie eignet sich für Patienten mit kleinen Psoriasis-Herden. Dabei werden die betroffenen Hautstellen ganz gezielt mit speziellem Laserlicht bestrahlt – dem Excimer-Laser mit einer Wellenlänge von 308 Nanometer. Die umliegende, nicht betroffene Haut wird nicht mit bestrahlt, wie es bei den anderen Lichttherapien der Fall ist. Deshalb kann das Laserlicht von Therapiebeginn an stärker dosiert werden. Die Methode ist aber nur sinnvoll, wenn nicht mehr als zehn Prozent der Körperoberfläche von der Psoriasis betroffen ist. Ein anderer Laser, der sich zur Therapie der Schuppenflechte eignet, ist der gepulste Farbstofflaser. Mit ihm können die Gefäße unterhalb des Psoriasis-Herdes zerstört und so die Plaques vom Blutfluss abgeschnitten werden. Klima- und Sole-Fototherapie (Fotosoletherapie) Seit 2008 ist auch die Sole-Fototherapie wieder eine Kassenleistung. Die der Natur nachempfundene Kombination von Salzwasserbad und UVB-Licht ist laut Studien wirksamer als eine reine UVB-Lichttherapie. Bei der asynchronen Blaneo-Fototherpaie badet der Patient zunächst in einer Salzlösung und wird später bestrahlt. Es gibt auch spezielle Wannen für die gleichzeitige (simultane) Behandlung mit Licht und Sole. Die Sole-Fototherapie wird meist im Rahmen von stationären Kuren genutzt, ist aber auch ambulant bei spezialisierten Hautärzten oder in Behandlungszentren möglich. Der Effekt kommt einer Badekur am Toten Meer gleich: Durch die geographische Lage mit 400 Meter unter dem Meeresspiegel entsteht ein heilsames Klima – mit zum Beispiel hohem Salzgehalt in Wasser und Luft sowie mildem Sonnenlicht. Grundsätzlich kann schon ein Klimawechsel durch einen längeren Aufenthalt im Hochgebirge oder am Meer bei Schuppenflechte Linderung verschaffen – zum Beispiel in den Alpen oder an der Nord- und Ostsee.