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Fitness – Allgemeine Tipps
Bevor Sie ein Fitness-Training beginnen, sollten Sie einige Dinge berücksichtigen: Allgemeine Fitness-Tipps beziehungsweise Übungen, wie Sie sie auf den nächsten Seiten finden, richten sich in der Regel an Gesunde. Falls bei Ihnen bestimmte körperliche Einschränkungen vorliegen (zum Beispiel Herz-Kreislauf-Beschwerden, Gelenkersatz, hochgradige Osteoporose, Schmerzen), sollten Sie unbedingt Ihren Arzt befragen, ob einzelne Übungen für Sie geeignet sind. Versuchen Sie, bei allen Übungen ruhig zu atmen. Falls Schmerzen auftreten, bitte sofort stoppen. Jeder Mensch hat unterschiedliche Belastungsgrenzen und Erwartungen an ein Fitness-Training. Die nachfolgenden Übungen sind für ein tägliches Training geeignet mit keiner oder wenig Vorerfahrung. Ideal also, um mit einem Bewegungsprogramm zu starten. Um einen Trainingseffekt zu erzielen, sollten Sie mindestens zwei bis drei Mal pro Woche trainieren. Im Allgemeinen empfiehlt sich vor dem Training ein Aufwärmen der Muskelgruppe und anschließend ein „Cool-Down“ in Form von Stretching, das heißt Dehnübungen. Sie können den Trainingseffekt steigern, indem Sie: die Zahl der Wiederholungen erhöhen,, die Widerstände/Gewichte erhöhen,, die Trainingsfrequenz steigern,, die Trainingsdauer pro Einheit erhöhen.
Magersucht – Folgen
Die auffälligste Folge einer Erkrankung an Magersucht (Anorexia nervosa) ist der extreme Gewichtsverlust, der letztlich lebensbedrohlich werden kann: Zirka zehn Prozent der Magersüchtigen hungern sich zu Tode. Folgen der Mangelernährung Bei Menschen mit Anorexie kommt es aufgrund der Unterernährung zu sehr vielen Mangelerscheinungen. Die Betroffenen sind nur noch eingeschränkt leistungsfähig, leiden unter ständiger Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Muskelschwäche, Stoffwechsel und Blutkreislauf werden gestört. Herz- und Kreislaufbeschwerden, Nierenschädigungen sowie Magen- und Darmbeschwerden können die Folge sein. Auch entkalkte Knochen (Osteoporose), Zahnausfall, trockene Haut, brüchige Nägel und Haarausfall sind Folgen der Mangelernährung. Durch Veränderungen im Hormonhaushalt kann es zu Menstruationsstörungen bei Frauen und zu Potenzstörungen bei Männern kommen. Folgen der extremen Maßnahmen zur Gewichtsabnahme Zusätzlich können das absichtlich herbeigeführte Erbrechen, die exzessive körperliche Betätigung und vor allem der Missbrauch von Abführ- und Entwässerungsmitteln gravierende körperliche Störungen verursachen. Psychische Folgen Magersüchtige ziehen sich immer mehr zurück und leiden oftmals unter so starken Depressionen, dass es zu Selbstmordversuchen kommt.
Laktoseintoleranz – Therapie
Heilen lässt sich eine Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) nicht, außer sie tritt im Rahmen einer therapierbaren Grunderkrankung auf. Durch eine Therapie können jedoch die Symptome wie Durchfall und Blähungen gelindert werden. Die Therapie der Laktoseintoleranz beinhaltet als wichtigsten Aspekt die Meidung laktosehaltiger Lebensmittel. Hierbei sollte auf möglichst viele Lebensmittel mit Laktose verzichtet werden. Oft ist kein vollständiger Verzicht notwendig, da die Menge des aufgenommenen Milchzuckers für die Stärke der Symptome entscheidend ist.Ist die Laktoseintoleranz durch eine Krankheit bedingt, sollte neben der Ernährungsumstellung die Therapie der Grunderkrankung im Vordergrund stehen. Gabe von Laktase Bei stark laktosehaltigen Lebensmitteln kann durch eine zusätzliche Gabe des fehlenden Enzyms Laktase der Grad der Symptome verringert werden. Dies sollte jedoch nur in Ausnahmefällen erfolgen. Wenn eine strenge, Laktose meidende Diät zur Linderung der Symptome eingehalten werden muss, sollten Sie zusätzlich auf eine Kalziumgabe achten, um Mangelerscheinungen, wie zum Beispiel das Entstehen einer Osteoporose, zu vermeiden. Gut ist, wenn Betroffene oft kalziumreiche Lebensmittel wie zum Beispiel Brokkoli, Grünkohl oder Mandeln essen. Auch in bestimmten Mineralwassersorten ist besonders viel Kalzium enthalten. Vorsicht vor versteckter Laktose Menschen mit einer Laktoseintoleranz sollten sich am besten immer die Angaben auf der Verpackung anschauen, bevor sie ein Produkt kaufen. Denn in Produkten wie zum Beispiel Fertiggerichten oder Keksen ist oft Laktose enthalten.
Leberzirrhose – Symptome
Eindeutige Symptome treten bei der Leberzirrhose meist erst in fortgeschrittenen Stadien auf. Am Anfang stehen sehr variable und unspezifische Krankheitszeichen wie Müdigkeit, eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit und Gewichtsverlust. Viele der Betroffenen leiden auch unter Blähungen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Oberbauchbeschwerden. Die Leber und die Milz können vergrößert sein und Wasseransammlungen im Bauch sowie Gelbsucht auftreten. Hautveränderungen und hormonelle Störungen als Symptome Häufig bei Leberzirrhose sind Hautveränderungen, die sogenannten Leberhautzeichen. Dazu gehört beispielsweise der Spider naevi, eine sternförmige Hautveränderung, die meist am Oberkörper auftritt. Solche Symptome können jedoch auch bei anderen Lebererkrankungen oder während einer Schwangerschaft auftreten, ohne dass eine Leberzirrhose vorliegt.Auch hormonelle Störungen treten häufig auf. Bei Männern führen diese meist zu Impotenz und einer Rückbildung der Hoden, bei Frauen zu Menstruationsstörungen bis hin zum Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhoe). Unterernährung und Muskelschwund als Symptome Wenn die Leber nicht mehr richtig arbeitet, werden zu wenige körpereigene Eiweiße hergestellt. Infolgedessen kann es zu Symptomen wie Unterernährung und Muskelschwund kommen. Auch die Blutungsneigung ist dann erhöht. Vermehrtes Nasenbluten und blaue Flecken können die Folge sein. Des Weiteren können Osteoporose und psychische Störungen zu den Symptomen der Leberzirrhose gehören.
Schmerz – Häufige Schmerzen
Schmerz kann als Symptom vieler verschiedener Erkrankungen auftreten. So geht ein Bandscheibenvorfall beispielsweise meist mit starken Rückenschmerzen einher, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit wie Zöliakie kann Bauchschmerzen auslösen. Häufige Schmerzen sind: Muskel- und Gelenkschmerzen Halsschmerzen Kopfschmerzen Ohrenschmerzen Regelschmerzen Rückenschmerzen Schulter-Arm-Schmerzen Tumorschmerzen Zahnschmerzen Häufige Auslöser für Schmerzen im Alter Es wird davon ausgegangen, dass wenigstens 25 Prozent der älteren Menschen unter stets vorhandenen oder immer wiederkehrenden Schmerzen leiden. Wissenschaftliche Ergebnisse über die Häufigkeit des Auftretens von Schmerzen bei älteren Menschen und vor allem genaue Aussagen über die Verteilung der Ursachen dieser Beschwerden sind derzeit noch spärlich. Im Alter wird Schmerz häufig für ein unabwendbares Schicksal gehalten und daher zu wenig darüber gesprochen. In nahezu allen bisherigen Erhebungen zeigt sich, dass folgende Schmerzursachen im Alter besonders häufig sind: Arthrose (besonders in Rücken, Hüfte oder Bein) Tumorerkrankungen Osteoporose Gürtelrose (Herpes zoster) Muskelrheuma (Polymyalgia rheumatica) Schaufensterkrankheit (Arterielle Verschlusskrankheit) Neuropathien (zum Beispiel bei Diabetes mellitus) Knochenbrüche Depressionen
Knochenbruch – Ermüdungsbruch
Eine Form der Fraktur ist der sogenannte Ermüdungsbruch (Stressfraktur). Ein solcher Ermüdungsbruch kommt nicht durch ein akutes Trauma zustande, sondern weil ein Knochen immer wieder stark belastet wird – zum Beispiel durch Sprünge. Mit der Zeit kommt es zu Veränderungen des Knochengewebes. Spalten und Risse entstehen, die letztendlich zum Bruch führen. Oft sind auch schon zuvor Fußfehlstellungen vorhanden oder ein Bein ist kürzer als das andere. Besonders gefährdet für Ermüdungsbrüche sind der Unterschenkel und der Mittelfuß. Entstehung noch nicht vollständig geklärt Bis heute ist die Entstehung eines solchen Ermüdungsbruchs noch nicht vollständig geklärt. Es gibt zwei verschiedene Theorien: Die Anhänger der Materialermüdungstheorie gehen davon aus, dass das Zusammenwirken von Muskeln, Sehnen und Knochen aufgrund der hohen Belastung nicht mehr richtig funktioniert und die auftretenden Kräfte deshalb direkt auf den Knochen übergehen. Die Überlastungstheorie besagt hingegen, dass durch das Zusammenziehen der Muskeln hohe Biegespannungen auf den Knochen wirken, die bei häufigen Wiederholungen eine Fraktur verursachen. Die meisten Ermüdungsbrüche kommen dadurch zustande, dass Leistungssportler ihre gesunden Knochen langfristig überlasten. Aber auch Grunderkrankungen wie Osteoporose oder Rheumatoide Arthritis, die die Knochen angreifen und porös machen, können die Ursache für eine Fraktur sein. Symptome eines Ermüdungsbruchs In den meisten Fällen sind bei einer Stressfraktur anfangs nur bei Belastung leichte Schmerzen spürbar. Eher selten kommt es auch zu Schwellungen und Überwärmung. Erst später treten die Beschwerden auch im Ruhezustand auf, der Körperteil ist nicht mehr so belastbar. Nur in ganz seltenen Fällen ist bei einer Stressfraktur ein akuter Verlauf zu beobachten, bei dem die Schmerzen unverzüglich auftreten und eine Belastung unmöglich ist. Behandlung eines Ermüdungsbruchs Bei einer frühzeitigen Diagnose des Ermüdungsbruchs genügt es, längere Zeit auf Sport zu verzichten und den betroffenen Körperteil mithilfe von Schienen, Gips oder Gehhilfe ruhigzustellen. Zudem sollte der Patient die Belastungen, die den Ermüdungsbruch verursacht haben, meiden und die Widerstandsfähigkeit des Knochens erhöhen. Das ist zum Beispiel durch Physiotherapie oder durch eine Trainingsumstellung möglich. Handelt es sich um einen schweren Fall, ist eine vollständige Entlastung des Körperteils notwendig – zum Beispiel durch Gehstützen. In seltenen Fällen benötigt der Patient einen Gips, operiert wird nur in Ausnahmefällen. Beispielsweise bei Leistungssportlern wird ein Ermüdungsbruch jedoch häufig operativ behandelt, damit sie das Training schneller wieder aufnehmen können. Wenn es nötig ist, wird Knochengewebe aus dem Beckenkamm verwendet oder die Knochenteile werden mit Nägeln oder Schrauben verbunden. Im Anschluss muss der betroffene Körperteil für einige Wochen ruhiggestellt werden, bis mit der Krankengymnastik begonnen werden kann. Wurde der Bruch durch eine knochenschädigende Grunderkrankung wie Osteoporose oder Rheumatoide Arthritis ausgelöst, muss zusätzlich zur Fraktur auch diese Krankheit behandelt werden.
COPD – Medikamente: Kortison
Anders als beim Asthma ist Kortison zum Einatmen zur Therapie bei COPD (Kombination aus einer chronischen Bronchitis und einem Lungenemphysem) erst in den letzten Jahren systematisch untersucht worden. Dabei hat sich gezeigt, dass schwer Betroffene von inhalativen Kortikosteroiden eher zu profitieren scheinen als weniger stark Betroffene. Als Wirkstoffe stehen Beclometason, Budesonid, Fluticason und Triamcinolon zur Verfügung. Als Substanzen ausdrücklich für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) zugelassen sind Beclometason, Budesonid und Fluticason. Unerwünschte Wirkungen können Heiserkeit und ein Pilzbefall mit Candida der Mund- und Rachenschleinhaut sein. Kortison hilfreich für Patienten mit schwerer COPD Patienten mit einer schweren COPD, die mehr als zwei plötzliche Verschlechterungen (akute Exazerbationen) im Jahr haben, bekommen Kortison zum Einatmen. Dadurch soll erreicht werden, dass es seltener zu Verschlechterungen kommt und der Gesundheitszustand sich stabilisiert. Wegen möglicher Nebenwirkungen wird vom Arzt regelmäßig geprüft, ob eine weitere Gabe unbedingt notwendig ist. Eine Dauerbehandlung mit oralen Kortisonpräparaten wird nicht empfohlen. Ist eine orale, also systemische Kortisongabe, beispielsweise im Stadium der Exazerbation kurzzeitig nötig, dann werden hauptsächlich Prednison und Prednisolon eingesetzt. Als unerwünschte Wirkungen können zum Beispiel Akne, "Schwangerschaftsstreifen", eine verzögerte Wundheilung, psychische Störungen, Magenbeschwerden und Bluthochdruck auftreten. Wird Kortison über lange Zeit gegeben, besteht die Gefahr, dass eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) entsteht und/oder sich die Knochendichte vermindert (Osteoporose).
Alter/Stürze – Mobilisation
An erster Stelle nach einem Sturz steht natürlich zunächst die Versorgung von Verletzungen. Damit ist es allerdings nicht getan: An die Akuttherapie muss sich unbedingt eine weiterführende Therapie anschließen. Auch das seelische Trauma und die Verunsicherung, die ein Sturz hinterlassen kann, sind vielfach behandlungsbedürftig. Die Abklärung der Sturzursache, die individuelle Behandlung und die Anpassungen des Wohnraums oder der Medikation sollen auch helfen, dass der Gestürzte sich weiterhin mit Selbstvertrauen bewegen kann. Es ist wichtig, zu verhindern, dass der Betroffene aus Angst vor einem erneuten Sturz seinen Bewegungsradius und seine Aktivität einschränkt. Nach einem Sturz sind also mehrere Gesichtspunkte zu beachten: Medikamente Die Medikation ist daraufhin zu prüfen, ob eine Veränderung möglich ist, die das Sturzrisiko verringert. Aufmerksamkeit, Kraft und das Gleichgewicht sollten möglichst wenig eingeschränkt werden. Eventuell ist auch die Behandlung einer Osteoporose in Erwägung zu ziehen. Krankengymnastik Nach einem Sturz ist es sinnvoll, so früh wie möglich mit der Krankengymnastik zu beginnen, um den rasch einsetzenden Muskelschwund möglichst zu verhindern. Im weiteren Verlauf ist auch ein Muskelaufbautraining wichtig. Die umgebende Muskulatur trägt einerseits dazu bei, den Knochen im Falle eines Sturzes abzupolstern, andererseits erhöht das Muskeltraining die Knochenfestigkeit. Gleichzeitig sollten Ausdauer und Gleichgewichtssinn trainiert werden.Nach der Krankengymnastik ist es sinnvoll, ein regelmäßiges Training beizubehalten. Ergotherapie Die Ergotherapie ist wichtig, um die Aktivitäten des täglichen Lebens (zum Beispiel Anziehen, Benutzung des Bads und der Toilette) zu verbessern. Das Angebot eines Hausbesuchs sollte man wahrnehmen. Es kann sich dabei herausstellen, dass man in der Wohnung einiges verändern sollte – beispielsweise Türschwellen entfernen oder Haltegriffe anbringen. Leider gelingt es oftmals nicht, wiederholte Stürze auf eine einzelne Ursache zurückzuführen, um diese dann wirksam zu beseitigen. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, jeden einzelnen potenziellen Risikofaktor für Stürze zu reduzieren.
Morbus Crohn – Laborwerte
Die Symptome des Morbus Crohn sind recht unspezifisch: Die Betroffenen leiden unter Durchfall, Bauchschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit, meistens kommt es auch zu einer Gewichtsabnahme. Der Arzt muss zunächst klären, ob die Durchfälle nicht durch Bakterien wie Salmonellen hervorgerufen werden. Eine Untersuchung des Stuhlgangs steht bei der Labordiagnostik somit an erster Stelle. Entzündungen und Eiweißmangel lassen sich feststellen Sind Erreger als Ursache ausgeschlossen, kann ein Bluttest aufschlussreich sein. Mit diesem lässt sich z.B. eine Entzündung oder ein Eiweißmangel feststellen. Beides würde für Morbus Crohn sprechen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über wichtige Laborwerte und der Veränderung bei Morbus Crohn: Laborwerte Proben- entnahme Wertänderung bei Morbus Crohn Aussage Blutsenkungs-geschwindigkeit (BSG) Blut erhöht Entzündung vorhanden Leukozyten (weiße Blutkörperchen) Blut erhöht Entzündung vorhanden Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) Blut erniedrigt Blutverlust, zum Beispiel bei blutigen Durchfällen, Blutbildungs-störungen Thrombozyten Blut erhöht Dickdarmbefall C-reaktives Protein (CRP) Blut erhöht Entzündung vorhanden Albumin (Serumeiweiß) Blut erniedrigt Eiweißverlust über Wundflächen im Darm Alpha-1-Antitrypsin Stuhl erhöht Eiweißverlust über Wundflächen im Darm Schillingtest (Resorptions-Vermögen für Vitamin B12) Urin erniedrigt Aufnahmedefizite im Dünndarm Eine Blutuntersuchung ist auch im Laufe der Morbus-Crohn-Therapie wichtig: Die Laborwerte geben Auskunft über den Schweregrad der Entzündung und den Erfolg einer Therapie. Anhand von Laborparametern lassen sich auch Komplikationen erkennen: So ist ein geringer Kalzium-Spiegel im Blut ein Hinweis auf Osteoporose, viele E. Coli Bakterien im Urin deuten auf eine Fistel zwischen Darm und Blase hin. Eine Abgrenzung zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist durch eine Blut-, Stuhl- oder Urinuntersuchung allerdings nicht möglich. Sie führen zu fast identischen Veränderungen der Laborparameter.
Laktoseintoleranz – Ernährungstipps
Vorsicht vor versteckter Laktose In der Lebensmittelindustrie wird Produkten häufig Laktose zugesetzt. Bei vielen Backwaren, Fleisch-, Fischerzeugnissen und Ähnlichem gibt es keine Zutatenliste. Hier müssen Sie beim Kauf nachfragen, ob das Produkt mit oder ohne Laktose hergestellt wurde. Bei verpackten Lebensmitteln sollten Sie die Zutatenliste auf den Gehalt an Milchzucker überprüfen. Bei Medikamenten können Sie sich am besten bei Ihrem Arzt oder Apotheker erkundigen, ob das Präparat laktosefrei ist. Hierdurch lassen sich viele Fehlerquellen vermeiden und die Beschwerden, die durch eine übermäßige Aufnahme von Laktose entstehen, verhindern. Vermeidung von Mangelernährung Wichtig bei der Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) ist es, eine Unterversorgung mit bestimmten Mineralien zu vermeiden. In erster Linie ist hierbei an Kalzium zu denken. Der Körper zieht seine Kalziumreserven größtenteils aus Milch und Milchprodukten. Eine zu geringe Aufnahme kann schlimmstenfalls zu Osteoporose führen. Deshalb sollte der Bedarf an Kalzium bei einer Laktoseintoleranz möglichst über andere Lebensmittel gedeckt werden.Dazu eignen sich in erster Linie kalziumreiche pflanzliche Lebensmittel (Grünkohl, Brokkoli, Fenchel), um den Körper nicht zu übersäuern. Kalziumreiche Mineralwässer (mindestens 150 mg Kalzium/l) und Kalziumangereicherte Fruchtsäfte sind eine weitere Möglichkeit, die Kalziumzufuhr anzuheben. Gegebenenfalls ist nach Rücksprache mit einem Arzt an eine Substitution durch Kalziumpräparate, zum Beispiel im Wachstum, während der Schwangerschaft und der Stillzeit zu denken.