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Schlaganfall – Neuropsychologische Behandlung
Gegen Gedächtnisstörungen nach einem Schlaganfall können Neuropsychologen helfen. Spezielle Gespräche und Gedächtnistraining fördern die Konzentration, testen die Erinnerung und fördern die
Blutkrankheiten
Blut ist ein wichtiger aber wenig beachteter Bestandteil unseres Körpers: Menschen klagen über ihre Knochen, ihren Kopf oder Magen – aber nicht über ihr Blut. Trotzdem: Wenn etwas mit dem Blut nicht stimmt oder zu wenig vorhanden ist, hat dies weitreichende Folgen. Bei stark blutenden Wunden kann es passieren, dass ein Mensch rasch zwei bis drei Liter Blut verliert. Dann muss das verlorene Blut durch eine Bluttransfusion ersetzt werden. Auch wenn die Blutgerinnung gehemmt ist, kann es im Verletzungsfall zu hohem Blutverlust kommen. Besonders Patienten, die an der Bluterkrankheit (Hämophilie) leiden, können dann unbehandelt viel Blut verlieren. Hohe Blutgerinnung begünstigt Herzinfarkt und Schlaganfall Ebenso problematisch ist aber eine erhöhte Neigung zur Blutgerinnung. Sie kann –  je nachdem, welcher Schritt des Gerinnungssystems gestört ist – zu Blutgerinnseln (Thromben) führen und steigert insbesondere bei Arteriosklerose das Risiko für einen Herzinfarkt, Schlaganfall und für einen Gefäßverschluss in den Beinen. Anämie und Leukämie Bei einigen Blutkrankheiten ist die Anzahl der Blutkörperchen gestört. Bei der Anämie besteht beispielsweise ein Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten), bei der Leukämie bildet das Knochenmark zu viele weiße Blutkörperchen (Leukozyten).
Bluthochdruck – Symptome und Anzeichen
Ein erhöhter Blutdruck bleibt oft über einen langen Zeitraum unerkannt. Der Grund: Bluthochdruck verursacht häufig keine typischen Beschwerden. Dennoch gibt es Symptome, die auf einen erhöhten Blutdruck hinweisen können. Die ersten Anzeichen von Bluthochdruck können sein: morgendliche Kopfschmerzen im Hinterkopf, Schwindel und Übelkeit, Ohrensausen, Nasenbluten, nervöse Unruhe, Atemlosigkeit bei Belastung, Schmerzen in der Herzgegend oder Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen (insbesondere bei hohem Blutdruck im Verlauf der Nacht) Schlaganfall und Herzinsuffizienz sind die Folge Oft wird die arterielle Hypertonie erst diagnostiziert, wenn bereits Folgeschäden an Organen wie Herz, Gehirn, Auge und Niere auftreten. Ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt, eine Herzinsuffizienz, die koronare Herzkrankheit oder eine Nierenfunktionsstörung können das Resultat eines langjährigen Bluthochdrucks sein. Soweit muss es aber nicht kommen: Eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung und ausgewogener Ernährung hilft, eine arterielle Hypertonie und ihre Folgeschäden zu vermeiden. Regelmäßige Blutdruckkontrollen durch den Hausarzt oder in der Apotheke können frühzeitig einen eventuellen Bluthochdruck aufdecken.
Orientierungsprobleme im Alter
Wo bin ich hier? Welcher Tag ist heute? Wie war noch mal Dein Name? Solche Fragen hört man von älteren Menschen öfter. Etwas zu vergessen oder durcheinanderzubringen, das kann jedem einmal passieren. Überschreitet es jedoch das normale Maß oder dauert der Zustand längere Zeit an, spricht man von Desorientierung beziehungsweise Orientierungsstörung. Raum, Zeit, Person, Situation: die Eckpunkte der Orientierung „Orientiert“ – in der Pflege bedeutet dieser Begriff unter anderem: Eine Person findet sich in Räumlichkeiten zurecht und kann andere, ihr bekannte Personen wiedererkennen. Auch zu wissen, warum man sich in der derzeitigen Situation befindet (zum Beispiel, dass man als Gast auf der Geburtstagsfeier eines Freundes geladen ist) gehört zum „Orientiertsein“ dazu. Orientierungsbereiche in der Pflege beziehen sich also auf Raum, Zeit, Person und Situation.Bei älteren Menschen können vermehrt Probleme mit der Orientierung auftreten. Man spricht dann von Desorientierung oder Orientierungsstörungen. Diese können vorübergehend aber auch dauerhaft sein. Die Desorientierung muss allerdings nicht jeden Orientierungsbereich betreffen. Die Person kann also eventuell ihren derzeitigen Wohnort nicht benennen (räumliche Desorientierung), weiß aber, warum sie sich gerade an einem bestimmten Ort aufhält (situative Orientierung). Krankheiten, Schlaf- und Flüssigkeitsmangel: Ursachen für Orientierungsstörungen Durch den Alterungsprozess verschlechtert sich die Durchblutung des Gehirns. Häufig sind Ablagerungen in den Gefäßen (Arteriosklerose), Gefäßverschlüsse oder Blutgerinnsel – beispielsweise bei einem Schlaganfall – dafür verantwortlich. Auch eine Demenz- oder Alzheimer-Erkrankung kann Orientierungsstörungen verursachen. Diese Krankheiten treten nicht nur im hohen Alter auf. Bereits in jüngeren Jahren können sie die Hirnleistung stark beeinträchtigen – und führen mit Fortschreiten der Erkrankung nicht selten in die Pflegebedürftigkeit.Ebenso können die Einnahme bestimmter Medikamente oder zu wenig Schlaf Ursache für Orientierungsstörungen sein. Pflegebedürftige und ältere Menschen trinken oft zu wenig. Flüssigkeitsmangel (Dehydration) ist einer der häufigsten Gründe für kurzzeitige Verwirrtheitszustände mit Desorientierung. Orientierungsstörungen steigern den Pflegebedarf Orientierungsstörungen erschweren oftmals die Pflege der Betroffenen. Diese können alltägliche Aufgaben teilweise nicht mehr ohne Hilfe erledigen. Eine fortschreitende Desorientierung führt häufig dazu, dass der Pflegebedürftige eine Rundumbetreuung benötigt. Zusätzlich können Orientierungsstörungen Hilflosigkeit, Angst und Aggressionen beim Betroffenen hervorrufen. Wegen des steigenden Pflegebedarfs bei Desorientierung, fließt das Maß der Orientierung/Desorientierung des Pflegebedürftigen in die Beurteilung des Pflegegrads ein. Beispiele: So äußern sich Orientierungsprobleme Wo bin ich hier? Warum sind wir hier? Solche Äußerungen deuten auf Orientierungsstörungen hin. Aber auch, dass der Betroffene fremde Zimmer betritt oder vorgibt Dinge zu wissen, die er eigentlich nicht weiß – um seine Orientierungsprobleme zu verbergen – können Zeichen von Desorientierung sein. Weitere Beispiele sind: Örtliche Desorientierung Die Person kann die Postanschrift ihrer Wohnung nicht benennen,, kann ihren Geburtsort nicht benennen,, weiß nicht, wo sie sich befindet. Zeitliche Desorientierung Die Person kann nicht sagen, welche Tageszeit oder welcher Monat es ist,, kann nicht sagen, wie lange sie sich bereits am derzeitigen Ort befindet,, kann keine Aussagen über den zeitlichen Verlauf/Abfolge von Geschehnissen machen. Personelle Desorientierung Die Person kann ihren Familiennamen nicht nennen,, kann ihr Alter nicht bestimmen,, weiß nicht, ob sie einen Partner/Kinder hat, beziehungsweise, wie viele Kinder sie hat. Situative Desorientierung Die Person weiß nicht, warum sie sich an einem bestimmten Ort aufhält,, kann Funktionen und Positionen von Menschen nicht zuordnen,, kann Gebrauchsgegenstände nicht bestimmen oder unterscheiden. Bewegung, Schlaf, gesunde Ernährung: Orientierungsproblemen vorbeugen Ein gesunder Lebensstil kann Orientierungsproblemen vorbeugen. Konkret bedeutet das: ausreichend Schlaf, der Verzicht auf Suchtmittel, mäßiger Genuss von Alkohol, kontrollierter Umgang mit Medikamenten sowie eine gesunde, ausgewogene Ernährung und Bewegung an der frischen Luft. Wichtig ist auch, dass der Pflegebedürftige ausreichend trinkt. Konzentrationsübungen sind in jedem Alter empfehlenswert – sie halten den Geist fit. Orientierungsstörungen behandeln – mit gezieltem Training und Übungen Die Behandlung von Desorientierung richtet sich stets nach den Ursachen. Daher sollte beim Verdacht auf Orientierungsstörungen als erstes der Hausarzt, im Nachgang gegebenenfalls ein Facharzt aufgesucht werden. So kann der Arzt dann – je nach Erkrankung und Ursache – eine geeignete Therapie einleiten. Verschiedene Medikamente können zum Einsatz kommen. Ebenso können Entspannungsübungen oder Gesprächstherapien hilfreich sein. Eine mögliche, allerdings nicht unumstrittene Therapiemaßnahme bei Demenzerkrankungen, ist das Realitäts-Orientierungs-Training (ROT). Hierbei erhält der Erkrankte gezielt und stetig Informationen, die ihn an Zeit, Ort und die eigene Person erinnern. Tipps: Was die Pflege erleichtert Trotz Orientierungsstörungen die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen so weit wie möglich zu erhalten, erleichtert nicht nur die Pflege, sondern fördert auch das Wohlbefinden des Betroffenen selbst. Einfache Maßnahmen können die Orientierung des Pflegebedürftigen verbessern. Beispiele hierfür sind: Uhren mit großen Ziffern und Zeigern aufstellen,, große Abreißkalender aufhängen, die auch die Jahreszeit (zum Beispiel mittels eines Bildes) anzeigen,, Dekoration aufhängen, die die Jahreszeit oder spezielle Ereignisse erkennen lässt (zum Beispiel Osterschmuck, Weihnachtsdekoration, Herbstdekoration und andere),, wichtige Türen oder Wege farbig markieren oder Bilder an den Türen aufhängen, die abbilden, was sich dahinter befindet (zum Beispiel ein Toilettenzeichen, ein Bild mit einem Bett an der Schlafzimmertür). >> Ausführliche Maßnahmen zur Wohnraumanpassung bei Desorientierung und Demenz mit Checklisten finden Sie in unseren Videobeiträgen Wohnraumanpassung bei Demenz.
Bluthochdruck – Alkohol/Kaffee
Lange Zeit galt Kaffee bei Bluthochdruck (Hypertonie) als Tabu. Eine große Studie hat aber gezeigt, dass Kaffee in Maßen offenbar den Blutdruck nicht erhöht. Beim Genuss von Alkohol sollten
Ernährungsirrtümer – Kaffee entwässert
Als gesundes Getränk gilt der allseits beliebte Muntermacher nicht gerade. Allerdings stimmt die verbreitete Meinung, Kaffee entziehe dem Körper Wasser nicht. Es ist zwar richtig, dass das Koffein im Kaffee harntreibend wirkt. Der Kaffee erhöht die Urinausscheidung aber nur sehr kurzfristig. Langfristig wirkt sich dieser erhöhte Harndrang kaum auf den Wasserhaushalt des Körpers aus. Wissenschaftler des Bundes Deutscher Internisten (BDI) konnten in Studien zeigen, dass Kaffeetrinker insgesamt nur unwesentlich mehr Flüssigkeit ausscheiden als Wassertrinker. Die Tasse Kaffee kann sogar zur täglich aufgenommenen Flüssigkeitsmenge hinzugerechnet werden. Je öfter man Kaffee trinkt, desto weniger harntreibend ist er Je häufiger und regelmäßiger man Kaffee trinkt, desto weniger harntreibend wirkt das Koffein. Der Körper entwickelt – auch gegen die kurzfristig ansteigende Urinausscheidung – Kompensationsmechanismen, um der vermehrten Urinausscheidung entgegenzuwirken. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist gegen „den täglichen moderaten Genuss von bis zu vier Tassen Kaffee mit insgesamt 350 Milligramm Koffein“ nichts einzuwenden. Ein Durstlöscher sollte Kaffee trotzdem nicht sein. In hohen Mengen wirkt Koffein nämlich stark kreislaufanregend und der Blutdruck kann steigen. Um den Durst zu stillen, eignen sich Mineralwasser oder Saftschorlen wesentlich besser. Kaffee erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall nicht – und wirkt positiv bei Erkrankungen Auch die Meinung, dass Kaffe das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko erhöht, stimmt nicht. Neue Untersuchungen zeigen, dass bis zu sieben Tassen Kaffee am Tag das Risiko in den meisten Fällen nicht erhöhen. Auf die Leber scheint Kaffee sogar einen positiven Effekt zu haben. Wissenschaftler konnten zeigen: Drei und mehr Tassen Kaffee verringern das Risiko für eine Leberzirrhose für Patienten mit Hepatitis C. Andere Untersuchungen zeigen weitere positive Einflüsse durch Kaffee auf bereits bestehende Erkrankungen: beispielsweise auf Darmkrebs, Tinnitus, Melanome und die Alzheimer-Erkrankung.
Hirninfarkt
Schlaganfall
Apoplex
Schlaganfall
stroke
englisch = Schlag; Schlaganfall
Veränderte Sprache und Kommunikation im Alter
Senioren haben in der Regel mehr Zeit und weniger Aufgaben als früher. Daher hat Kommunikation im Alter einen hohen Stellenwert: Auf einen Schwatz zur Nachbarin, Geschichten von früher erzählen, ein Kaffeeklatsch mit alten Freunden. Das Kommunikationsbedürfnis nimmt zu – das gilt vor allem für Menschen, die einsam sind und nur selten Gesprächspartner finden. Sie nutzen oft jede Gelegenheit, sich anderen mitzuteilen. Häufig ändert sich im Alter auch der Kommunikationsstil. Ältere Menschen kommen schnell ins Erzählen, holen bis weit in die Vergangenheit aus. Das kann für den Gesprächspartner mitunter anstrengend und unverständlich sein. Auch spielt die eigene Gesundheit beziehungsweise Krankheit häufig eine große Rolle bei den Erzählungen. Was die Kommunikation schwierig machen kann Bei gesunden älteren Menschen bleibt die sprachliche Kompetenz im Allgemeinen vollständig erhalten. Einige Faktoren können die Kommunikation jedoch beeinflussen – etwa Schwerhörigkeit oder Gedächtnisschwierigkeiten. Manchmal kann der Senior die Informationen auch nur langsam verarbeiten oder dem Gespräch nicht konzentriert folgen. Solche Schwierigkeiten können dazu führen, dass der Betroffene Gespräche vermeidet und sich abkapselt. Demenz, Schlaganfall, Depressionen: Ursachen für Sprachstörungen Krankheiten wie Demenz können die sprachliche Kompetenz im Alter beeinträchtigen. Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto mehr lassen die kommunikativen Fähigkeiten der Erkrankten nach. Das betrifft nicht nur das Sprechen, sondern auch das Verstehen. Die Kommunikation zwischen Erkranktem und Pflegendem wird immer schwieriger. Weitere Ursachen für Sprachstörungen können Veränderungen des zentralen Nervensystems (etwa durch einen Schlaganfall, Schädelverletzungen, Hirntumoren), Depressionen, aber auch Nebenwirkungen von Medikamenten sein. Von den Sprachstörungen müssen die reinen Sprechstörungen unterschieden werden. Eine Sprechstörung liegt vor, wenn man nicht in der Lage ist, Sprachlaute korrekt und fließend zu formen. Im Gegensatz zur Sprachstörung ist hier also die Motorik beeinträchtigt, das Sprachvermögen an sich jedoch intakt. Sprechstörungen können auftreten bei Atemnot, neurologischen Krankheiten wie beispielsweise Multiple Sklerose oder Amyotrophe Lateralsklerose oder auch einfach durch schlecht sitzende Zahnprothesen. Sprach- und Sprechstörungen können auch gemeinsam vorliegen – beispielsweise bei der Parkinsonschen Krankheit. Bitte beachten Sie: Wichtig für Pflegende von sprach- oder sprechbehinderten Menschen: Machen Sie sich immer wieder klar, dass der oder die Betroffene Schwierigkeiten hat, sich auszudrücken – mit den geistigen Fähigkeiten oder der Intelligenz hat das unmittelbar nichts zu tun. Zum Sprechen motivieren – mit Geduld und Einfühlungsvermögen Die Kommunikation älterer Menschen zu fördern ist wichtig. So lässt sich vermeiden, dass sie sich bei Kommunikationsschwierigkeiten immer weiter zurückziehen. Hilfreich ist, zu wissen, woher die Schwierigkeiten kommen: Hört der Betroffene schlecht? Dann kann der Pflegende für die richtige Hörhilfe sorgen und ihn bei der Anwendung unterstützen. Auch gegen schlecht sitzende Zahnprothesen lässt sich etwas unternehmen. >> Mehr Informationen über Zahnersatz und Prothesen finden Sie hier. >> Welcher Arten von Zahnersatz es gibt, sehen Sie in hier im Video.Um einen älteren Menschen mit Kommunikationsschwierigkeiten beziehungsweise Sprachstörungen zum Sprechen zu motivieren, sollte der Gesprächspartner auf ihn eingehen und ihn möglichst oft in Gespräche einbeziehen. Der Betroffene soll merken: Ich habe Geduld mit Dir! Deutliche, möglichst kurze Sätze tragen zum besseren Verständnis bei. Wichtig ist auch, Betroffene zu ermuntern, Freunde einzuladen oder mit ihnen zu telefonieren.