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Vitalstoffe – Haut, Haare, Nägel
Zu einer schönen Haut, kräftigem Haar und festen Nägeln können Sie selbst viel beitragen: Ausreichender Lichtschutz, regelmäßige Hautpflege und der Verzicht auf Nikotin helfen der Haut, länger schön zu bleiben. Doch auch die richtige Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen ist wichtig. Beispielsweise haben australische, griechische und schwedische Forscher herausgefunden, dass Menschen, die häufig Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchte und fettarme Milchprodukte essen, weniger Falten haben. Besonders wirksam gegen Falten scheinen demnach die Nahrungsinhaltsstoffe Kalzium, Zink, Vitamin C, Magnesium, Phosphor und Eisen zu sein. Grundsätzlich sollten Sie aber alle Vitalstoffe in ausreichender Menge zu sich nehmen, die Haut, Haare und Nägel für ihren Stoffwechsel brauchen:Vitamin A:Vitamin A (Retinol) ist für die normale Entwicklung von Gewebe und insbesondere für die Zellerneuerung der Haut wichtig. Es glättet die Haut und beugt Austrocknung und Abschuppung vor. Außerdem sorgt es für kräftige Haare und Fingernägel. Vitamin A gehört zur Gruppe der so genannten Antioxidantien, da es schädigende freie Radikale im Körper neutralisieren kann. Vitamin A ist häufig in Hautcremes enthalten. Auch Betacarotin kann eingesetzt werden. Es ist eine Vitaminvorstufe und wird im Darm zu Vitamin A umgewandelt. Es unterstützt beispielsweise den hauteigenen Sonnenschutz.Vitamin E:Vitamin E schützt unseren Körper – ebenso wie Vitamin A – vor dem Angriff der so genannten freien Radikale, die durch Rauchen, Alkohol und UV-Strahlen entstehen. Diese aggressiven Substanzen sind mitverantwortlich dafür, dass Zellen altern und sich Falten bilden. Vitamin E spendet der Haut Feuchtigkeit, macht sie glatt und geschmeidig und sorgt für eine ausreichende Durchblutung. Daneben hat es eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. Vitamin E ist deshalb in vielen Kosmetika enthalten.Vitamin B-Komplex:B-Vitamine sind wasserlöslich. Da der Körper sie nicht speichern kann, müssen sie täglich neu aufgenommen werden. Vor allem Panthenol und Biotin sind für Haare und Haut wichtig. Das Provitamin B5 (Panthenol) bindet Feuchtigkeit, glättet und beruhigt die Haut, wirkt entzündungshemmend und fördert die Regeneration. Außerdem unterstützt es das Haarwachstum. Biotin (Vitamin H) gilt als das Schönheitsvitamin schlechthin für Haare, Haut und Fingernägel. Es wird daher auch häufig zur Behandlung von Haarausfall, brüchigen Fingernägeln oder schuppenden Hauterkrankungen eingesetzt.Vitamin C:Vitamin C hält das Bindegewebe elastisch und straff, regt das Haarwachstum an und reguliert die Pigmentbildung. Weil es am Aufbau der kollagenen Fasern beteiligt ist, hilft es dem Bindegewebe, Feuchtigkeit zu speichern. Daneben stärkt es das Immunsystem.Zink:Zink ist wichtig für die reguläre Schichtung der Haut, für die Wundheilung und den Aufbau des Haarkeratins. Zinkmangel führt daher zu schuppenden, entzündlichen Hautveränderungen und Haarausfall. Auch leichte Akneformen sprechen gut auf die Behandlung mit Zink an. Äußerlich wird Zink vor allem in der Wundversorgung eingesetzt.Eisen:Eisenmangel verursacht häufig Haarausfall. Außerdem erscheint die Haut fahl und blass, die Nägel werden brüchig.Phytoöstrogene:Pflanzliche Östrogene wie die Isoflavone aus Soja und Rotklee haben schwache östrogenartige Wirkung und können die Hautalterung positiv beeinflussen.Kieselerde:Die in Kieselerde enthaltene Kieselsäure unterstützt das Feuchtigkeitsbindungsvermögen der Haut. Sie gilt als wichtige Gerüstsubstanz für Haut, Nägel, Zähne, Knochen und Bindegewebe.
Akne – Vitamin A/Vitalstoffe
Akne gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen und wird nicht nur während der Pubertät, sondern auch im Erwachsenenalter beobachtet. Akne ist durch eine verstärkte Verhornung, eine gesteigerte Talgproduktion und die bakterielle Besiedlung der Haut gekennzeichnet. Hormone beeinflussen den Verlauf der Akne. Dagegen konnte kein gesicherter Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Schokolade oder Nüssen festgestellt werden. Individuelle Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln sollten allerdings berücksichtigt werden. Auch bestimmte Mikronährstoffe wie Vitamin A haben Auswirkungen auf den Verlauf der Akne. Folgende Mikronährstoffe haben einen Einfluss auf den Verlauf der Akne: Zink ist für viele Enzymsysteme notwendig. Außerdem beeinflusst der Vitalstoff Zink den Testosteronstoffwechsel und damit die Talgproduktion sowie das Wachstum der akneauslösenden Bakterien. Zink ist insbesondere bei leichten, entzündlichen Akneverläufen wirksam. Vitamin A wird vor allem in Form von Retinoiden (Vitamin-A-Abkömmlingen) bei schwereren Akneformen therapeutisch eingesetzt. Da diese Behandlung schwerwiegende Nebenwirkungen (vor allem auf ein ungeborenes Kind) haben kann, darf sie nur durch einen Arzt durchgeführt werden. Möglicherweise haben auch Pantothensäure und Antioxidantien wie Selen und Vitamin E einen positiven Einfluss auf die Haut bei Akne. Negativ können sich dagegen hohe Dosen an B-Vitaminen und eine hohe Zufuhr an gesättigten Fettsäuren auswirken. Bitte beachten Sie: Die Behandlung einer Akne sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
Osteoporose – Vitalstoffe
Die Osteoporose ist eine häufige Erkrankung. In Deutschland sind schätzungsweise sechs Millionen Menschen davon betroffen, zirka 80 Prozent sind Frauen. Die Osteoporose ist gekennzeichnet durch eine Verringerung der Knochendichte und Störungen in der Knochenstruktur: Dadurch sind die Knochen poröser und weniger belastbar, das Risiko für Knochenbrüche steigt. Die richtige Ernährung spielt bei Osteoporose eine äußerst wichtige Rolle. Nicht nur Vitamin D und ausreichende Bewegung sind wichtig, um der Krankheit vorzubeugen und sie zu behandeln. Auch weitere Vitalstoffe fördern die Knochengesundheit. Folgende Vitalstoffe sind für die Knochengesundheit bedeutsam: Kalzium:Kalzium ist Hauptbestandteil der Knochen und sollte daher ausreichend aufgenommen werden, am besten mehrmals täglich. Ein hoher Kochsalzkonsum, eine phosphat- und oxalatreiche Ernährung sowie viel tierisches Eiweiß (Milch und Milchprodukte, Fleisch, Wurst) tragen zu einer verminderten Kalziumaufnahme aus der Nahrung beziehungsweise einer verstärkten Kalziumausscheidung über die Niere bei.Vitamin D:Es fördert die Aufnahme von Kalzium in den Knochen. Im Alter und bei geringer Sonneneinwirkung reicht die körpereigene Vitamin D-Produktion in der Haut allerdings oftmals nicht aus.Magnesium:Magnesium ist ebenfalls wesentlicher Knochenbestandteil. Bei Osteoporosepatienten findet man in der Regel einen niedrigen Magnesiumgehalt im Blutserum und im Knochen. Eine ausreichende Zufuhr begünstigt die Knochenfestigkeit dagegen günstig. Unter Magnesiumtherapie nimmt die Knochendichte bei Osteoporosepatientinnen deutlich zu.Vitamin K:Vitamin K fördert die Knochenneubildung und verringert den Kalziumverlust über die Niere. Studien belegen, dass Personen mit niedrigen Vitamin-K-Spiegeln mehr Knochenschwund aufweisen. Im Gegensatz dazu treten bei Personen mit hoher Vitamin-K-Zufuhr deutlich weniger Oberschenkelhalsbrüche auf.Vitamin C und Vitamin B6:Sie sind für die Kollagenbildung in den Knochen wichtig und tragen damit auch zu deren Stabilität bei. Vitamin C ist außerdem für die Umwandlung von Vitamin D aus Vorstufen wichtig. Auch Zink, Mangan, Bor und Kupfer können einen Beitrag zu mehr Knochendichte leisten.Bitte beachten Sie: Die Behandlung einer Osteoporose sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
Vitalstoffe – Wechseljahre
Mit den Wechseljahren beginnt für Frauen eine neue Lebensphase: Die Fruchtbarkeit geht zu Ende und die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone in den Eierstöcken nimmt allmählich ab. Die in diesem Zusammenhang auftretenden Hormonschwankungen machen sich in verschiedener Form bemerkbar, zum Beispiel: treten typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Schlafstörungen auf, werden die Haut und das Bindegewebe schlaffer, nehmen Falten zu, werden die Haare dünner, nimmt die Knochendichte ab. Interessanterweise leiden asiatische Frauen sehr viel seltener unter Wechseljahresbeschwerden als Frauen in Europa. Dies wird vor allem auf die sojareiche Ernährung in asiatischen Ländern zurückgeführt. Soja und Sojaprodukte wie Tofu, Miso oder Sojamilch enthalten sogenannte Phytoöstrogene, also pflanzliche Hormone mit schwacher östrogenartiger, aber auch antiöstrogener Wirkung. Diese wirken sich offenbar günstig auf Wechseljahresbeschwerden aus. Für die Zeit der Wechseljahre spielen folgende Vitalstoffe eine Rolle:Phytoöstrogene:Die bekanntesten Phytoöstrogene sind Isoflavone, Lignane und Coumestane. Isoflavone wirken antioxidativ und haben einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System. Auch positive Effekte auf leichte Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen werden vermutet. Relativ gut gesichert ist, dass Isoflavone vor der Entwicklung einer Osteoporose schützen.Antioxidantien:Vitamin A, C, E sowie Carotinoide wirken antioxidativ und schützen so vor vorzeitiger Alterung und chronischen Erkrankungen.Kalzium und Vitamin D3:Diese beiden Vitalstoffe schützen vor Osteoporose.Omega-3-Fettsäuren:Sie schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und stärken das Immunsystem.
Schuppenflechte – Ernährung/Vitalstoffe
Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die mit typischen Rötungen und Schuppungen einhergeht. Verschiedene Ernährungsfaktoren können zu einer Verschlechterung des Hautzustands führen. Dazu gehören insbesondere Alkohol oder individuelle Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Zudem wirkt sich Arachidonsäure negativ auf die Schuppenflechte aus. Sie ist vor allem in tierischen Lebensmitteln enthalten. Die Ernährung bei Schuppenflechte sollte deshalb eher arm an Wurst, Fleisch, Milch und Eiern sein. Eine allgemeine Empfehlung für eine spezielle Psoriasisdiät gibt es jedoch nicht. Eine ausgewogene und vitaminreiche Kost ist anzustreben. Oft wird hierdurch auch eine Gewichtsregulierung erreicht. Folgende Mineralstoffe können einen Einfluss auf die Psoriasis haben: Omega-3-Fettsäuren: Diese Fettsäuren haben mehrere positive Wirkungen auf die erkrankte Haut: Sie reduzieren das Entzündungsgeschehen, indem sie entzündungsfördernde Leukotriene (Botenstoffe) hemmen. Außerdem tragen sie dazu bei, die häufig gleichzeitig erhöhten Triglyzerid-Spiegel im Blut zu senken und die Verträglichkeit von Psoriasismedikamenten zu verbessern. VitamineVitamine wie Vitamin D, A, und E unterstützen die Bekämpfung der Schuppenflechte. Allerdings können bei einer Überdosierung Schäden entstehen. Statt Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, ist es deshalb besser, den Körper über eine gesunde Ernährung ausreichend mit Vitaminen zu versorgen. Die täglich empfohlene Dosis an Vitamin E findet sich beispielsweise in einem Esslöffel Sonnenblumenöl oder einem Teelöffel Weizenkeimöl. Die Tagesdosis Vitamin A ist in 100 Gramm gekochtem Spinat enthalten. Auch Karotten, Tomaten, Paprika, Zitrusfrüchte und Milchprodukte enthalten viel Vitamin A. Vitamin D findet sich in Fisch, vor allem in fetten Kaltwasserfischen wie Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch und in Eiern sowie Milchprodukten. Zink: Es gibt Hinweise, dass Zink die entzündlichen Vorgänge bei Psoriasis bremsen kann.Bitte beachten Sie: Die Behandlung einer Psoriasis sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
Neurodermitis – Vitalstoffe
Neurodermitis – auch atopisches Ekzem genannt – gehört zu den Erkrankungen des atopischen Formenkreises, zu denen auch das allergische Asthma und der Heuschnupfen gehören. Bei der Ernährung spielen vor allem Nahrungsmittelallergien als auslösende Faktoren eine zentrale Rolle. Allerdings findet sich nur bei einer Minderheit der Patienten eine Nahrungsmittelallergie. Nach Austestung sollten dann die entsprechenden Lebensmittel gemieden werden. Häufig werden auch bestimmte Fettsäuren und Mineralstoffe als positiv für Neurodermitiker beschrieben: Gamma-Linolensäure soll bei Neurodermitis zum Beispiel antientzündlich wirken. Eingesetzt wird diese Fettsäure in Form von Nachtkerzen- oder Borretschöl. Auch Zink soll die entzündlichen Veränderungen an der Haut verringern. Probiotische Bakterien fördern eine ausgeglichene Darmflora, die für ein intaktes Immunsystem wichtig ist. Dadurch sollen sie auch allergische Erkrankungen wie Neurodermitis positiv beeinflussen. In den Leitlinien wird der Einsatz von Gamma-Linolensäure, Zink und probiotischen Bakterien jedoch nicht empfohlen.Bitte beachten Sie: Die Behandlung von Neurodermitis sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
Ernährung – Mikronährstoffe
Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sind zur Gesunderhaltung des Körpers wichtig und spielen besonders auch für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. In neuerer Zeit rückte der präventive, also krankheitsvorbeugende Effekt der Mikronährstoffe mehr und mehr in den Vordergrund: Zum Beispiel trägt eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung dazu bei, das Darmkrebsrisiko zu senken. Aber auch das Herz-Kreislauf-System profitiert von einer ausreichenden Versorgung mit den richtigen Mikronährstoffen. Genügend Mikronährstoffe für die Gesundheit Eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen unterstützt auch das gute Aussehen. Schöne Haut, strahlende Augen, glänzende Haare und feste Fingernägel sind die äußeren Zeichen einer guten Mikronährstoffversorgung. Ein Mangel an Mikronährstoffen kann dagegen Einschränkungen bei der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens bis hin zu schwerwiegenden, lebensbedrohlichen Erkrankungen mit sich bringen. Um den Körper optimal zu unterstützen, sollten Sie daher auf eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr aller wichtigen Mikronährstoffe achten. Dabei ist es wichtig, den jeweiligen individuellen Bedarf zu berücksichtigen. In besonderen Situationen wie einer Schwangerschaft oder bei Leistungssport besteht ein erhöhter Bedarf.
Schuppenflechte – Selbsthilfe
Neben Medikamenten helfen weitere Maßnahmen, das Hautbild bei Schuppenflechte zu verbessern. Dazu gehört in erster Linie eine spezielle Hautpflege: Zahlreiche Inhaltsstoffe in Kosmetika sind für Psoriasis-Patienten nicht geeignet, bestimmte Pflegepräparate können dagegen förderlich sein. Die richtige Ernährung spielt ebenso eine Rolle: Es gibt zwar keine spezielle Psoriasis-Diätempfehlung, allerdings gelten die üblichen Ernährungsrichtlinien für Menschen mit Schuppenflechte in besonderem Maße. Vor allem Genussmittel können das Hautbild verschlechtern – bestimmte Mineralstoffe es jedoch positiv beeinflussen. Psychotherapie kann helfen Auch psychische Belastungen wirken sich meist auf die Erkrankung aus: In vielen Fällen verschlechtert sich das Hautbild dadurch. Außerdem können die sichtbaren Hautveränderungen wiederum selbst die Psyche belasten. Eine psychologische Therapie, die Stress abbaut und die Einstellung zur Krankheit verändert, kann daher positiv wirken. In Selbsthilfegruppen können sich Betroffene untereinander austauschen und Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung erfahren. Psoriasis-Patienten benötigen außerdem oft Hilfe und Informationen. Bei auf Schuppenflechte spezialisierten Ansprechpartnern können Sie sich umfassend über die Krankheiten und ihre Folgen beraten lassen.
Ernährung – Anti-Aging
Seit jeher sind die Menschen auf der Suche nach ewiger Jugend. Den Alterungsprozess des Körpers kann jedoch keine Pille oder Creme stoppen. Das Bindegewebe wird im Laufe der Jahre schwächer und auf der Haut bilden sich Falten. Klar ist: Medizin und Industrie bewahren den Körper nicht vor dem Altern. Doch eine gute Nachricht gibt es trotzdem: Jeder kann mit einer ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensführung den Alterungsprozess verlangsamen. So zögern Sie das Altern hinaus Zellen und Gewebe haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Neben genetischen Faktoren spielen auch äußere Einflüsse wie Ernährung, Schadstoffbelastung und die Umwelt eine Rolle für die individuelle Alterung. Jeder kann etwas dazu beitragen, den Alterungsprozess hinauszuzögern. Das sollten Sie beachten: Meiden Sie schädigende Einflüsse wie beispielsweise starke UV-Strahlung, Nikotin und Alkohol, um die Bildung freier Radikale gering zu halten., Sorgen Sie für ein gesundes Gewicht, eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen., Halten Sie den Körper durch regelmäßiges körperliches Training fit., Trainieren Sie auch im Alter den Geist, pflegen Sie soziale Kontakte und bemühen Sie sich um eine positive Lebenseinstellung. Antioxidantien und Hormone erzielen gute Anti-Aging-Effekte Besonders durch eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, mit Ballaststoffen und Seefisch tragen Sie dazu bei, dem Körper alle benötigten Vitalstoffe zuzuführen. Mittlerweile weiß man auch, dass bestimmte Wirkstoffe gute Anti-Aging-Effekte erzielen. Hierzu zählen insbesondere Antioxidantien und verschiedene Hormone.
Anti-Aging – Antioxidantien
Antioxidantien wird beim Alterungsprozess eine Schlüsselrolle beigemessen: Sie neutralisieren sogenannte freie Radikale und werden deshalb auch als Radikalfänger bezeichnet. Freie Radikale sind aggressive Verbindungen, die bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper entstehen, aber auch durch zahlreiche äußere Einflussfaktoren gebildet werden. Freie Radikale sind für Abwehrreaktionen des Körpers wichtig, können aber auch Schäden an der DNA, den Zellmembranen und Körpereiweißen hervorrufen. Diese Schädigungen führen zu vorzeitigen Alterungserscheinungen wie beispielsweise dem Nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Um den unkontrollierten Angriff freier Radikale zu regulieren, besitzt unser Organismus ein antioxidatives Schutzsystem. Bei einem Überschuss an freien Radikalen spricht man von oxidativem Stress. Folgende Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle: Vitamin A, C, E und Carotinoide, Coenzym Q10, Selen, Zink, Mangan und Kupfer, L-Cystein, Flavonoide, Anthocyane Im Einzelnen schreibt man Antioxidantien folgende Anti-Aging-Effekte zu: Risikosenkung im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Senkung des Risikos für verschiedene bösartige Tumore, zum Beispiel Darmkrebs, Magenkrebs, Lungenkrebs, Verlangsamung allgemeiner Alterserscheinungen wie zum Beispiel Hautalterung, Risikosenkung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Multipler Sklerose und Epilepsie. Um optimal funktionieren zu können, sollten dem körpereigenen antioxidativen Schutzsystem möglichst alle antioxidativen Wirkstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.