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Leukämie – Chemotherapie
Bei Leukämie sehr häufig eingesetzt wird die Chemotherapie. Bestimmte Medikamente, sogenannte Zytostatika, zerstören bei der Chemotherapie Zellen, die sich schnell teilen. Dazu gehören etwa die
Depressive Verstimmungen – Rat und Hilfe
Viele Menschen reagieren auf tragische Ereignisse, Enttäuschungen oder ständigen Stress mit Traurigkeit und innerem Rückzug. Wenn die Betroffenen die Krise verarbeitet haben, kehrt die Lebensfreude wieder zurück. Die Betroffenen litten unter einer depressiven Verstimmung. Wichtig ist die klare Abgrenzung zu einer Depression. Typische Auslöser einer depressiven Verstimmung: zwischenmenschliche Probleme (mit Kollegen, dem Partner, Familienangehörigen, Nachbarn), trübes Wetter, wenig Sonnenlicht, Hunger, Überlastung, Schlafmangel, Krankheiten, Hormonschwankungen (Wechseljahre, Prämenstruelles Syndrom (PMS)), Nebenwirkungen bestimmter Medikamente, Trauer – in diesem Fall kann die depressive Verstimmung länger anhalten. Die Trauerarbeit ist aber äußerst wichtig. Man löst sich von dem Vergangenen, damit man sich Neuem zuwenden kann. Die Anzeichen einer depressiven Verstimmung Traurigkeit, Unsicherheit, Unentschlossenheit, Frustration und vieles mehr können die Symptome einer depressiven Verstimmung sein. Treten diese Anzeichen ohne einen der genannten Auslöser auf, sollte man zum Arzt gehen. Diagnostiziert er eine depressive Verstimmung, kann man sich nach Absprache mit ihm meist selbst behandeln. Die Therapie bei depressiven Verstimmungen Bei der Behandlung von depressiven Verstimmungen hat sich vor allem die Heilpflanze Johanniskraut bewährt. Wichtig sind bei diesem Naturheilmittel jedoch die richtige Dosierung und eine regelmäßige Anwendung über mehrere Monate hinweg. Außerdem muss man bei der Einnahme von Johanniskrautpräparaten auch Wechselwirkungen beachten, die mit bestimmten Medikamenten auftreten. Vor allem die Wirkung der Pille kann bei gleichzeitiger Einnahme von Johanniskrautpräparaten herabgesetzt werden. Einfache Helfer gegen depressive Verstimmungen Daneben gibt es auch ganz einfache Hilfen gegen depressive Verstimmungen, die jeder nutzen kann: Licht, Bewegung und kohlenhydratreiche Ernährung. Diese drei Faktoren erhöhen den Serotoninspiegel im Blut. Der Botenstoff Serotonin wird umgangssprachlich oft als „Glückshormon“ bezeichnet, weil er stimmungsaufhellend wirkt. Wer unter einer depressiven Verstimmung leidet und anfängt, jeden Tag eine Stunde bei Tageslicht flott spazieren zu gehen, wird sich in den meisten Fällen schon rasch besser fühlen. Sogar wenn Wolken die Sonne verdecken, reicht das schon aus, den Serotoninspiegel zu erhöhen.
Gebärmutterkrebs – Diagnose
Der Arzt fragt die Patientin zunächst nach möglichen Risikofaktoren für Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) und führt eine Tastuntersuchung durch. Dabei tastet er über die Bauchdecke den Gebärmutterkörper sowie über die Scheide den Gebärmutterhals und den Muttermund ab, um mögliche Veränderungen festzustellen. Ultraschalluntersuchung durch die Scheide Anschließend wird bei Verdacht auf Gebärmutterkrebs eine Ultraschalluntersuchung durch die Scheide (transvaginale Sonographie) gemacht. Mithilfe einer stabförmigen Ultraschallsonde, die der Arzt durch die Scheide einführt, kann er die Gebärmutterschleimhaut beurteilen. Zum Beispiel kann er die Dicke der Schleimhaut messen: Eine Dicke über fünf Millimetern gilt bei Frauen nach den Wechseljahren mit Blutungen als verdächtig. Außerdem kann der Arzt bei dieser Untersuchung oft erkennen, wie tief das Endometriumkarzinom in die Muskelschicht der Gebärmutter eingewachsen ist und ob bereits umgebende Organe des Unterbauchs davon betroffen sind. Sichere Diagnose durch Ausschabung und Gebärmutterspiegelung Eine sichere Diagnose dieser Krebsform ist nur durch eine zusätzliche Ausschabung der Gebärmutter (Kürettage) und eine Gebärmutterspiegelung möglich. Die Ausschabung dient dazu, eine Gewebeprobe der Gebärmutterschleimhaut zu gewinnen. Dabei schabt der Arzt bei der Patientin, die entweder eine örtliche Betäubung oder eine Vollnarkose erhält, die Schleimhaut der Gebärmutter von der Scheide her mit einer Art „Löffel“ aus. Die gewonnene Gewebeprobe wird anschließend im Labor unter dem Mikroskop auf Veränderungen untersucht. In der Regel wird bei der Diagnostik von Gebärmutterkrebs die Gewebeentnahme mit einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) kombiniert, bei der eine Sonde mit einer kleinen Kamera in die Gebärmutterhöhle eingeführt wird. Auf diese Weise kann der Arzt vor einer Ausschabung mit einer kleinen Zange gezielt Gewebeproben aus verdächtigen Bereichen entnehmen, die anschließend mikroskopisch untersucht werden. Durch diese Kombinationsuntersuchung ist es möglich, die Diagnose Gebärmutterkrebs mit hoher Sicherheit zu stellen. Um festzustellen, ob die Geschwulst bereits über die Gebärmutter hinaus geht, ob weitere Strukturen betroffen sind oder sich schon Metastasen angesiedelt haben, wird der Arzt zusätzlich eine Computertomografie oder eine Kernspintomografie veranlassen. Die Computertomografie ist ein spezielles Röntgenverfahren, bei der Kernspintomografie werden Magnetfelder und Radiowellen für die Erzeugung von Bildern verwendet.
Autogenes Training
Autogenes Training ist eine Technik, bei der durch die eigene Vorstellungskraft eine intensive Entspannung des Körpers hervorgerufen
Formen von Muskel- und Gelenkschmerz/Rheuma
Man kennt mittlerweile über 450 verschiedene Rheuma-Erkrankungen. Sie sind in vier Gruppen unterteilt und lösen unterschiedliche Beschwerden aus. Degenerativ rheumatische Erkrankungen: Arthrose Mit dem Überbegriff Arthrose werden Krankheiten bezeichnet, die die Gelenke und/oder die Wirbelsäule betreffen. Arthrose wird auch als degeneratives Rheuma bezeichnet. Die Krankheitsbilder und deren Symptome werden überwiegend durch Verschleiß ausgelöst. Der Gelenkknorpel verliert mit zunehmendem Alter oder durch starke Beanspruchung seine stoßdämpfende und gelenkschützende Funktion. Die ersten Anzeichen sind kleine Risse im Knorpel – im fortgeschrittenen Stadium der Krankheiten ändern sich ganze Gewebestrukturen. Schließlich wird das Knorpelgewebe zerstört und durch Narbengewebe ersetzt. Die Folge: Das Knorpelgewebe ist „degeneriert“  und hat somit seine Struktur und Funktion verloren. Entzündlich rheumatische Erkrankungen Zu den entzündlich rheumatischen Erkrankungen – auch als entzündliches Rheuma bezeichnet – gehören viele Krankheitsbilder. Man teilt sie in drei Gruppen ein: Entzündliche Gelenkerkrankungen: zum Beispiel die rheumatoide Arthritis (RA),, Entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule: zum Beispiel Morbus Bechterew, Entzündliche Erkrankungen der Blutgefäße und des Bindegewebes: zum Beispiel die Vaskulitiden Meistens führt man die entzündlichen Prozesse auf eine Autoimmunreaktion des Körpers zurück. Das Immunsystem bekämpft dann die eigenen Körperstrukturen.Unter Arthritis versteht man entzündliche Erkrankungen eines oder mehrerer Gelenke und/oder der Wirbelsäule. Dabei ist vor allem die Gelenkinnenhaut betroffen. Je nach Krankheitsbild können als Symptome auch Verformungen der Gelenke auftreten. Eine Sonderform der Arthritis ist die infektiöse Arthritis. Sie tritt auf, wenn Bakterien die Gelenke befallen und Entzündungen auslösen. Dies ist beispielsweise bei Borreliose der Fall. Eine infektiöse Arthritis kann auch als Komplikation bei Mumps, Röteln, Windpocken, rheumatischem Fieber, Gonorrhöe oder Tuberkulose auftreten.Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylitis) wird durch Entzündungen im Bereich der Kreuzbein- beziehungsweise Darmbeingelenke, der Bandscheiben, der Wirbelkörper oder der kleinen Wirbelgelenke verursacht. Bei dieser Krankheit – sie verläuft in Schüben – versteift sich die Wirbelsäule zunehmend in Beugestellung. Bei den sogenannten Vaskulitiden entzünden sich vor allem die arteriellen Blutgefäße. Dabei ist zunächst die Wand der Blutgefäße betroffen. Das kann die Durchblutung der Bereiche stören, die diese Blutgefäße versorgen. Die Entzündung kann auch auf das umliegende Bindegewebe übergreifen. Mögliche Folge: Sämtliche Organsysteme des Körpers können geschädigt werden. Bei der Krankheit Lupus erythematodes richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper – und bildet Antikörper gegen bestimmte Gewebestrukturen. Über das Blut gelangen die Abwehrstoffe in alle Körperregionen und können dort Entzündungen auslösen. Krankheiten des Bewegungssystems durch Stoffwechselstörungen Zu dieser Gruppe der rheumatischen Erkrankungen zählen zum Beispiel Gicht und Osteoporose. Von Gicht spricht man, wenn sich Harnsäure in den Gelenken ablagert. Dadurch entstehen entzündliche Prozesse, die entweder akut oder chronisch verlaufen können. Die Ursache sind Stoffwechselstörungen. Bei Osteoporose handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Dabei reduziert sich die Knochenmasse und die Knochenzusammensetzung ist gestört. Die Folge: Die Knochen sind sehr brüchig. Besonders häufig sind Frauen ab den Wechseljahren betroffen. Rheumatische Schmerzkrankheiten: Weichteilrheumatismus Erkrankungen der Muskeln, Sehnen, Bänder, Sehnenscheiden oder der Schleimbeutel werden unter Weichteilrheumatismus zusammengefasst. Sowohl Abnutzungserscheinungen als auch entzündliche Prozesse, Verletzungen, Fehlhaltungen und Verspannungen können zu diesen Formen des Rheumas beitragen. Zu diesen Erkrankungen gehört auch das sogenannte Fibromyalgiesyndrom. Dabei handelt es sich um eine Schmerzkrankheit, die meist chronisch verläuft und zu Schmerzen in verschiedenen Körperregionen führt. Von Fibromyalgie sind hauptsächlich Frauen betroffen.
Ursachen von Muskelverspannungen im Rücken
Von Schreibtischarbeit bis Übergewicht – Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken gibt es viele. Ebenso zahlreich sind die Risikofaktoren. Verspannungen der Nackenmuskulatur entstehen häufig nach langen Schreibtischarbeiten beziehungsweise sitzenden Tätigkeiten. Durch Haltungsfehler und einseitige Belastung verkrampft die Muskulatur der Halswirbelsäule. Häufig verursacht das auch Kopfschmerzen.Weitere Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken sind: Fehlhaltungen und falsche Bewegungsabläufe Heben und Tragen von zu schweren Lasten (schwere Gegenstände immer mit geradem Rücken und gebeugten Knien heben) psychische Belastungen (Ängste und Sorgen verkrampfen) Übergewicht (Verspannung durch falsche Haltung) Bewegungsmangel (langes Sitzen) zu schwach ausgebildete Rücken- und Bauchmuskeln Teufelskreis durch Hexenschuss Auch ein Hexenschuss kann Verspannungen der Rückenmuskulatur auslösen. Beim Hexenschuss ist der Schmerz auf den Bereich der Wirbelsäule beschränkt. Ein Hexenschuss entsteht durch „falsche“ Bewegungen – zum Beispiel schnelles Bücken – werden die Wirbelgelenke oder die Bandscheiben geschädigt und in ihrer Funktion beeinträchtigt. Die dadurch entstehenden Schmerzen führen zu Verspannungen. Bewegung ist dann kaum noch möglich. Die vermeintliche Schonhaltung, die die Betroffenen einnehmen, löst zusätzliche Verspannungen und Schmerzen aus. So kann ein Teufelskreis entstehen. Rückenschmerzen: Wenn die Seele Einfluss nimmt Nicht immer kann der Arzt eine körperliche Ursache feststellen, wenn ein Patient an Rückenschmerzen leidet. Oft liegen dann die Ursachen mehr im seelischen Bereich. Nicht selten klagen Menschen, die beruflich sehr angespannt sind und sehr diszipliniert arbeiten, über Rückenschmerzen. Bei anderen treten die Beschwerden in Zeiten der Sorge oder der Trauer auf, bei Frauen auch häufig in den Wechseljahren. In diesen schwierigen Situationen mit andauernder psychischer Belastung, verkrampft man oft auch innerlich und spannt dadurch seine Rückenmuskulatur krampfhaft an. Die Folge: Verspannungen, Muskelverhärtungen und Schmerzen in der Hals- und Lendenwirbelsäule. Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden und in einer schlechten psychischen Verfassung sind, sollten Sie sich Ihrem Arzt anvertrauen. Sonst besteht die Gefahr einer Fehldiagnose und Fehlbehandlung. Zum Beispiel könnte er die Schmerzen einer eventuell vorhandenen geringfügigen Bandscheibenvorwölbung zuordnen und eine entsprechende – überflüssige – Behandlung durchführen. Die Möglichkeit, dass psychische Ursachen vorliegen, muss der Arzt immer berücksichtigen. Gerade in solchen Fällen ist es wichtig, dass Sie selbst darüber nachdenken, ob Ihre Rückenschmerzen psychisch bedingt sein könnten. Wenn ja, sollten Sie darüber offen mit Ihrem Arzt sprechen, damit die richtige Behandlung stattfinden kann. Grundsätzlich wird der Arzt immer zuerst eine organische Schmerzursache ausschließen. Fallbeispiel: Christiane B., 45 Jahre, litt unter Rückenschmerzen. „Ich bin Prokuristin in einem mittelständischen Unternehmen und habe viel Verantwortung zu tragen. Mein Arbeitstag beträgt häufig zwölf Stunden und mehr, so dass ich zu Freizeitaktivitäten wie Sporttreiben weder Zeit noch Lust hatte. Als dann die Firma in Schwierigkeiten geriet, weil ein großer Auftrag platzte, fingen bei mir plötzlich fast unerträgliche Rückenschmerzen an. Da ich wusste, wie schlecht Bewegungsarmut für den Rücken ist, begann ich mit einem harten Fitnesstraining, was meine Schmerzen allerdings nur noch verstärkte. Schließlich entschloss ich mich, zum Arzt zu gehen, der einen Bandscheibenschaden ausschließen konnte. Da er sehr freundlich und aufgeschlossen war und mir mit seiner geduldigen Art Vertrauen einflößte, erzählte ich ihm von den Problemen in der Firma und den Sorgen, die ich mir wegen der Rückenschmerzen machte. Er verordnete mir daraufhin leichte Gymnastikübungen sowie tägliche Spaziergänge und Entspannungsübungen. Dies und die Gewissheit, dass bei mir kein körperlicher Schaden vorlag, brachten die Rückenschmerzen nach einiger Zeit wieder zum Verschwinden.“
Osteoporose – Übergewicht
Diäten und Untergewicht schaden unseren Knochen. Doch die deutschen Kinder und Jugendlichen werden ja im Schnitt nicht dünner, sondern immer dicker. Sind die wohlgenährten Kinder von heute also gefeit gegen Osteoporose im Alter? In der Jugend generell viel Gewicht auf die Waage zu bringen, schützt noch lange nicht vor der Knochenkrankheit. Denn übergewichtige Kinder und Jugendliche nehmen mit ihrer Nahrung meist nicht ausreichend Kalzium und Vitamin D zu sich – im Gegenteil. Falsche und einseitige Ernährung, gepaart mit Bewegungsmangel, sind nicht nur der Grund für überflüssige Pfunde, sondern gleichzeitig wesentliche Faktoren, die das Risiko für die Knochenkrankheit Osteoporose erhöhen. Zwar gibt es einen positiven Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Knochendichte. Ob dafür allerdings die Fettmasse oder die Muskelmasse verantwortlich ist, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Einige Studien schreiben den positiven Effekt auf die Knochen nur der Fettmasse zu. Andere kommen zu dem Ergebnis, dass Muskelmasse die Knochendichte beeinflusst, während Fett sich (bei Jugendlichen) eher negativ auf die Knochenstruktur auswirkt. Eine größere Fettmasse wirkt (bei Frauen vor den Wechseljahren) nur dann knochenschützend, wenn auch ausreichend Muskelmasse vorhanden ist. Wichtig ist also vor allem auch eine regelmäßige körperliche Betätigung, um Muskeln aufzubauen und zu erhalten. „EsKiMo"-Studie bestätigt ungesundes Essverhalten Generell unausgewogenes Essverhalten bescheinigt die „EsKiMo“-Studie des Robert Koch-Instituts und der Universität Paderborn dem deutschen Nachwuchs. Für diese Erhebung wurden über 2.400 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren zu ihren Essgewohnheiten befragt. Die Auswertungen zeigen: Ihre Ernährung ist nicht „knochengesund“. Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen essen zu wenig kalziumreiche Milch und Milchprodukte. Besonders deutlich ist dieser Mangel bei den sechs- bis elfjährigen Mädchen: Sie erreichten nur 37 Prozent der empfohlenen Tagesmenge an Milch- und Milchprodukten. Dagegen stehen Wurstwaren auf dem Speiseplan der Jugendlichen ganz oben. Die „EsKiMo“-Studie ergab: Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen verzehrt mehr als das Doppelte der empfohlenen Tagesmenge an Wurst und Fleisch. Wurst ist reich an Oxalsäure. Diese bindet das Kalzium und entzieht es so dem Körper. Auch die großen Mengen an Eiweiß in Fleisch und Wurst schaden den Knochen. Um das Eiweiß abzubauen, verbraucht der Körper Kalziumsalze, die dann den Knochen fehlen. Schokolade, Fruchtgummis, süße und pikante Backwaren, Knabbergebäck, colahaltige Limonade und spezielle Cerealien wie Pops: Die bei den Kindern und Jugendlichen so beliebten Snacks und Naschereien enthalten viele knochenschädliche Stoffe.  Ein übermäßiger Verzehr von Salz bewirkt, dass Kalzium vom Körper vermehrt ausgeschieden wird. So kann es nicht mehr für den Aufbau der Knochen verwertet werden., Phosphat ist in großen Mengen in Form von Phosphorsäure in Cola enthalten. Ein hoher Phosphatgehalt im Körper bewirkt, dass bereits eingelagertes Kalzium wieder aus den Knochen gelöst wird., Generell verhindert sehr fettreiche Nahrung, dass wasserlösliche Stoffe, darunter Kalzium, über den Darm aufgenommen werden. Die genannten Nahrungsmittel sollten nicht mehr als zehn Prozent des gesamten Energiebedarfs liefern. Das bedeutet: Sechsjährige sollten maximal 15 Kilokalorien pro Tag aus Schokolade, Chips und anderen Knabbereien beziehen, 17-Jährige maximal 310 Kilokalorien. Die Auswertung der „EsKiMo“-Studie zeigt aber: Fast alle Kinder und Jugendlichen (über 90 Prozent) nehmen deutlich mehr Energie über solche Snacks, Knabbereien und Cola zu sich. Ein Drittel von ihnen bezieht daraus sogar mehr als das Dreifache des empfohlenen Energiebedarfs. Für Eltern gilt: Achten Sie darauf, dass sich Ihre Kinder ausgewogen ernähren. Denn: Feste Knochen in Kindheit und Jugend schützen vor Osteoporose im Alter. Kochrezepte für starke Knochen Knochenfreundliche Kochrezepte (DOCMED.tv).pdf Mehr zum Thema Ernährung gegen Osteoporose finden Sie hier:
Bluthochdruck – Symptome, Ursachen und mehr
Bluthochdruck (auch arterielle Hypertonie oder Hypertonus) ist eine der häufigsten Erkrankungen in den Industrieländern. Allein in Deutschland leiden schätzungsweise 40 bis 60 Prozent der Männer und 30 bis 40 Prozent der Frauen unter einer arteriellen Hypertonie. Man spricht dann von Bluthochdruck, wenn der Blutdruck bestimmte Grenzwerte überschreitet, die von der European Society of Hypertension und der European Society of Cardiology festgelegt wurden. Die Ursachen von Bluthochdruck Bluthochdruck wird auch als Zivilisationskrankheit bezeichnet, weil viele seiner Ursachen im modernen Lebensstil liegen: Übergewicht, Stress, Bewegungsmangel, Nikotin, Alkohol und viele andere Faktoren begünstigen die Entstehung von Hypertonie. Auch die Gene spielen dabei eine Rolle. Nicht zuletzt sind bei Frauen auch die Hormone beteiligt. Aus diesem Grund entwickeln viele Frauen erst nach den Wechseljahren eine arterielle Hypertonie. Auch andere Erkrankungen können die Ursache für einen zu hohen Blutdruck sein. Die Symptome von Bluthochdruck werden oft erst spät erkannt Die Krankheit hat eine entscheidende Tücke: Im Anfangsstadium verursacht sie keine typischen Beschwerden. Symptome können gänzlich fehlen oder sind so diffus, dass man nicht an Bluthochdruck denkt – etwa bei Schwindel oder Ohrensausen. Daher bleibt ein erhöhter Blutdruck oft lange unbemerkt, bis im Körper bereits nicht wiedergutzumachende Schäden entstanden sind. Eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks beim Hausarzt reicht meist aus, um eine Erkrankung rechtzeitig zu erkennen. So stellt der Arzt die Diagnose Bluthochdruck Die Diagnostik eines Bluthochdruck ist vergleichsweise einfach: Mehrere Blutdruckmessungen – mindestens drei an zwei verschiedenen Tagen – bringen den Arzt auf die richtige Spur. Besteht der Verdacht, dass eine andere Erkrankung die Hypertonie verursacht, werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Ultraschall- und auch Röntgenuntersuchungen, ein EKG und eine Gefäß- und Herzschalluntersuchung dienen zusätzlich dem Ausschluss von Folgeerkrankungen oder bereits aufgetretenen Schäden. Die richtige Therapie verhindert gefährliche Folgekrankheiten Bluthochdruck sollte so frühzeitig wie möglich behandelt werden. Der Grund: An den Folgen von zu hohem Blutdruck – wie Herzinsuffizienz, Herzinfarkt und Schlaganfall – sterben etwa zwei Drittel aller Hypertoniker.Für die Therapie stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die wichtigste Strategie um den Blutdruck zu senken ist, den eigenen Lebensstil zu ändern. Dazu gehören: Ernährungsumstellung, Bewegung, Alkohol- und Rauchstopp, Entspannung und Stressabbau. Erst wenn diese Maßnahmen nicht oder zu wenig greifen, verschreibt der Arzt Medikamente, die den Blutdruck senken. Ratgeber: Leben mit Bluthochdruck Die Diagnose Bluthochdruck bedeutet meist, den gewohnten Lebensstil für immer zu ändern. Das ist für die meisten nicht einfach – wichtig ist dabei, Schritt für Schritt vorzugehen. Die Betroffenen lernen, den Blutdruck regelmäßig zu Hause zu kontrollieren und stellen ihre Ernährung um. Professionelle Ernährungsberatung hilft dabei, den neuen Speiseplan so zu gestalten, dass der Genuss trotzdem nicht zu kurz kommt.
Hyperhidrose
Bei Hyperhidrose schwitzen die Betroffenen unabhängig von Temperatur oder Jahreszeit übermäßig. Je nach Form der Erkrankung schwitzen sie entweder am ganzen Körper sehr stark, oder – und das kommt wesentlich häufiger vor – das Schwitzen begrenzt sich auf bestimmte Körperstellen, etwa die Achseln, die Hände oder die Füße. Schwitzen – gesund oder krank? Schwitzen ist gesund. Denn durch Schwitzen reguliert unser Körper seine Temperatur. Wir schwitzen beim Sport, in der Sauna und bei heißen Außentemperaturen: Unser Körper passt auf, dass wir nicht überhitzen. Generell ist Schwitzen also ein gesunder Mechanismus unseres Körpers. Einige Menschen schwitzen jedoch mehr als andere: Hyperhidrose – übermäßiges Schwitzen – ist eine Krankheit, die bei Betroffenen einen großen Leidensdruck erzeugt. Vermehrt schwitzen ist noch nicht Hyperhidrose Doch auch in anderen Situationen kann es passieren, dass Hände und Achseln feucht werden. Bei psychischer Anspannung und Angst, aufgrund von Krankheiten oder wegen der Einnahme bestimmter Medikamente. Schweiß an sich ist relativ geruchlos. Den typischen Schweißgeruch erzeugen Körperbakterien, die ihn zersetzen. Wird das Schwitzen jedoch sehr stark, und leiden die Betroffenen massiv darunter, handelt es sich um Hyperhidrose. Primäre und sekundäre Form der Hyperhidrose Bei übermäßigem Schwitzen unterscheidet der Arzt zwischen zwei Formen: der primären und der sekundären Form der Hyperhidrose. Als primär bezeichnet man Hyperhidrose dann, wenn keine Ursache für das übermäßige Schwitzen gefunden werden kann. Meist tritt primäre Hyperhidrose lokal auf, betrifft ausschließlich Hände, Füße und so weiter. Das ist die wesentlich häufigere Form der Hyperhidrose. Bei der sekundären Hyperhidrose dagegen ist die Ursache bekannt – etwa Schilddrüsenüberfunktion, Übergewicht, Diabetes mellitus oder Wechseljahre. Antitranspirantien und Iontophorese gegen Hyperhidrose Gegen Hyperhidrose gibt es eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten. Bei leichteren Formen eignen sich Antitranspirantien, die Aluminiumchlorid in höherer Dosierung als herkömmliche Deodorants oder Antitranspirantien enthalten. Das Aluminiumchlorid in diesen Deorollern, Cremes, Gelen oder Pudern dringt in die Haut ein und verschließt die Kanäle der Schweißdrüsen. Auch bei der Iontophorese werden die Schweißdrüsen vorübergehend verschlossen. Dabei müssen die betroffenen Körperteile – Hände oder Füße – in ein Wasserbad gehalten werden, durch das schwacher Gleichstrom fließt. Botulinumtoxin und Medikamente gegen Hyperhidrose Auch eine Injektion mit dem Faltenglätter Botulinumtoxin A kann die Nervenstimulation der Schweißdrüsen blockieren und das Schwitzen lässt nach. Die Wirkung hält je nach Patient allerdings nur etwa sechs Monate an. Außerdem muss der Betroffene diese Behandlung selbst bezahlen. Medikamente zum Einnehmen gegen Hyperhidrose gibt es noch nicht. Beruhigungsmittel oder Anticholinerika können zwar gegen Hyperhidrose wirken, allerdings können bei diesen Medikamenten auch viele Nebenwirkungen auftreten. Einen Versuch wert sind Tabletten mit Salbeiextrakt und homöopathische Mittel. Operation gegen Hyperhidrose Als letzte Möglichkeit gibt es noch die Operation bei Hyperhidrose, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Dabei werden Schweißdrüsen unter der Achsel abgeschabt oder abgesaugt (subkutane axilläre Schweißdrüsenkürettage oder subkutane axilläre Schweißdrüsensaugkürretage). Eine andere Möglichkeit besteht darin, das komplette Hautareal mit den überaktiven Schweißdrüsen herauszuschneiden oder sogar Nervenstränge zu durchtrennen (minimalinvasive Sympathektomie oder Sympathikusblockade).
Depressive Verstimmung – Medikamente: Johanniskraut
Johanniskraut hilft bei vorübergehenden depressiven Störungen, Übererregbarkeit und Schlafstörungen. Es hat eine stimmungsaufhellende, antriebssteigernde Wirkung. Der Wirkmechanismus der